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Archiv für September 2009

Ich sollte lernen, ich weiß, ich weiß. Ich habe mehr oder weniger versprochen es zu tun. Nicht zu letzt mir selbst. Schließlich habe ich all die anderen Klausuren ziemlich in den Satz gesetzt. Aber jetzt wo ich vielleicht wenigstens noch in einem Fach etwas reißen könnte, kann ich mich nicht dazu aufraffen.

Die verschiedenen Ursachen, die verschiedenen Events, die verschiedenen Könige (mal ehrlich – wieso geht es immer um Louis XIV und Louis XVI? Die verwechselt man doch ständig. Wir könnten uns mit XIV und V befassen. Das wäre weitaus übersichtlicher…), die verschiedenen Jahreszahlen… die verschiedenen Stände! – Mir fehlt die Motivation.

Aber ich muss das alles wissen. Ich brauch das Wissen, falls mir morgen eine Quelle vor gesetzt wird die ich nicht verstehe. Dann kann ich mir die Keywords raus suchen und mir den Rest zusammen reihmen. Vor allem aber brauch ich das Hintergrundwissen für Aufgabe 2: Den ganzen Kram in einen historischen Kontext einordnen. Am aller, aller schlimmsten wird aber bestimmt Aufgabe 3: Kommentar! Dazu müsste ich ja Position beziehen und dazu müsste ich mir erst einmal eine eindeutige Position erdenken. Ach je…

Dabei ist das Thema doch sehr begrenzt: Von etwa 1600 bis 1789 + natürlich einen groben Outlook bis zu 1799.
Dabei ist das Thema doch sehr leicht.

Zu Beginn des Zeitraumes mit dem ich mich befasse herrschte Louis XIV in Frankreich. Absolutismus. Die Bevölkerung wurde nach einem mittelalterlichen System, dem Feudalismus, in Stände eingeteilt: 1. Stand, 2. Stand, 3. Stand.

1. Stand, das waren die geistlichen. Sie waren total privilegiert was so ziemlich alles anging.
2. Stand, der Adel. Die konnten verarmt sein und kein Stückchen Land besitzen, die hatten auch nicht den Einfluss schlechthin oder waren immer die freundlichsten. Aber sie hatten einen Titel und deswegen waren sie toll. Sie hatten einen hohen Status und standen in der Gunst des Königs. Sie durften sogar auf seinem Hof leben – mehr noch: Sie mussten. Der König wollte sie im Auge behalten, damit sie sich nicht gegen ihn wandten.
3. Stand, der gesamte Rest. Mehr als 90% der Bevölkerung. Die haben die Nation überhaupt ausgemacht. Die waren wichtig. Die haben die ganze Arbeit verrichtet und obendrein viele viele Steuern gezahlt. Meist waren sie arm, haben gehungert und mussten immer härter arbeiten – verständlich, dass sie immer unzufriedener wurden.

Und obenauf saß der jeweilige König auf seinem Thron und hat Geld für die eigenen Luxusgüter ausgegeben.


Louis XIV

Louis XIV hat sich zwar immer so präsentiert, als hätte er alles im Griff und hat so und mit seinem überwältigen Charme (haha) alle beeindruckt. Ist ja auch beeindruckend. So eine riesige Ansammlung von hübsch gekleideten Adligen zu seinen Füßen. Wie auch immer. “L’État, c’est moi!” – das hat er verkörpert. In Wirklichkeit war er aber ein bisschen anders. Er hat all das Geld, dass ihm zugesteckt wurde ausgegeben für Krieg und seine eigenen Luxusgüter. Sicher hat er auch große Erfolge feiern können, doch das bringt einem ja alles nichts, wenn das Land letztlich doch bankrott ist und zudem nicht besonders angesehen bei den anderen Ländern. Louis war dem ganzen eben doch nicht gewachsen, sein Versuch Frankreich durch Merkantilismus zu mehr Reichtum zu verhelfen hat zwar irgendwie so ein kleines bisschen geklappt, aber Geld kann man ja auch nicht essen. Nicht mal, wenn man halb verhungert.

Louis XVI war zwar ein bisschen zurückhaltender was seine Luxusgüter anging, dafür drückte seine Frau Marie Antoinette aber so richtig auf die Tube. Und auch Louis XVI war dem wirtschaftlichen Problemen Frankreichs nicht gewachsen. Er berief die Estates General ein um ihm zu helfen aber das hat ja alles nicht so geklappt wie es sollte. Zu letzt wollte er dann auch kein constitutional king sein und wurde letztlich umgebracht. So eine Guillotine ist ja ein eine tolle Erfindung, huh?

Okay. Aber was waren jetzt nochmal genau die Gründe für eine Revolution? Nur die blöde Ständegesellschaft, die zu Ungleichheiten führte weil die einen nichts getan und dennoch privilegiert waren, und die anderen sich abgerackert haben und zu dem noch viiiiele Steuern zahlen mussten? Nur die miese finanzielle Situation weil keine Investitionen getätigt wurden, weder in Landwirtschaft noch in Bildung oder Forschung und das Geld tatsächlich zum Fenster rausgeschmissen wurde? Der Neid auf die Briten kanns ja auch nicht gewesen sein. Dann sind die halt ein bisschen fortschrittlicher, na und? Klar, die Menschen hungerten und wurden in den Ruin getrieben, aber … waren das jetzt ausreichend Gründe für eine Revolution?

Hinzu kamen noch die Ideen der Aufklärung. Das Zeitalter der Aufklärung begann so 1600 und dauerte bis 1800 und warscheinlich auch noch bis heute an. Wir wollen es nur nicht war haben. Egal. Zumindest dauerte sie lange über die Revolution hinaus an. Aber ihre Ideen waren nicht unbedeutend für die Revolution, denn mit der Aufklärung wurden die Gedanken der Menschen nach und nach auf den aktuellsten Stand gebracht: Wir verstehen die Natur, wir können sie uns auch zu Nutze machen. Wir sind alle frei und gleich geboren. Wir müssen das generelle Wohlhaben und Wohlergehen fördern! Wir schaffen das auch! – Endlich fingen die Leute an sich wirklich der Probleme bewusst zu werden, und eine vage Vorstellung davon zu entwickeln, dass es tatsächlich möglich war, dem König eins auf den Deckel zu geben. Und die erfolgreiche Amerikanische Revolution war natürlich auch ein ermutigender Ansporn.

Wir befinden uns jetzt im Jahre 1789. Louis XIV hat abgedankt, Louis XVI ist jetzt an der Macht. Er beordert die Generalstände ein um finanzielle Probleme zu lösen und lässt Beschwerdenbriefe verfassen. Hätte er das mal nicht getan, hätte es vielleicht sobald – ganze Probleme hin oder her – keine Revolution gegeben. Im Frühling 1789, verfassen alle Stände aller Städte und Dörfer Beschwerdebriefe und Verbesserungsvorschläge und senden sie an die Generalstände. Die Leute wurden so gezwungen über ihre Probleme intensiv nachzudenken. Vor allem darüber, wie sie sie gelöst haben wollten.

Das ganze führte zum Tennis Court Oath im Juni desselben Jahres. Die Mitglieder des dritten Standes schworen sich, Frankreich eine Verfassung zu geben. “Koste es, was es wolle” – oder so. Dies ging auch mit der Gründung der National Assembly einher: Der dritte Stand befand die Generalstände als unfair, da jeder Stand nur für sich kämpfte und die anderen beiden Stände sich immer wieder gegen die armen Leute auflehnten. Die National Assembly sollte für die ganze Nation stehen, deshalb waren Mitglieder anderer Stände auch herzlichst eingeladen, an der National Assembly teilzunehmen die bis 1791 tagte. Der König fand das zwar nicht so toll, konnte aber auch nicht viel machen. Das waren auch soooo viele.

Aber sooo viele hungerten auch immer weiter. Wurden immer wütender und immer aggressiver. Häuser wurden verbrannt in der Hoffnung Brotpreise sinken zu lassen. Und dann – the Storming of the Bastille. Bei dem Versuch an Waffen zu gelangen – was nicht klappte – wurden die Gefangenen befreit. Doch das war nicht das wichtigste. Die Bastille fiel – tatsächlich! Und makierte so den eigentlichen Anfang der Revolution. Das Häuser abfackeln ging weiter… aber dann wurde langsam die erste Phase der Revolution eingeleitet…

Phase 1 von 1789 – 1791: Recht moderat wurde für Freiheitsrechte und eine Monarchie mit Verfassung gekämpft.
Die gab es dann auch 1791!
Phase 2 von 1792 – 1794: Die Menschen wurden radikaler – jeder der gegen eine Revolution war wurde hingerichtet.
Phase 3 von 1795 – 1799: Politische Führung (der blöde Rest von vor der Revolution hält sich wacker) vs. Volksinitiativen (immer mehr, immer stärker)
Bumm, Revolution vorbei.

So viel ist das doch gar nicht. Es ist sogar ein bisschen klitzebisschen interessant.

Wieso lerne ich das nicht einfach?


Der Point.

PS: Ich darf englische Begriffe in meinen deutschen Texteinbauen. Ich schreibe meine Geschichtsklausur schließlich auf englisch und muss auch englische Begriffe können!

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One night in Tokyo

Tokio darf sicher zu den Weltstädten gezählt werden und jede Weltstadt wird ihre Sehenswürdigkeiten bieten (und sei es nur der größte Smog, den man sich nur vorstellen kann) , Tokio gewiss auch, im Großen sowie im Kleinen.

Auf letzteres werde ich in diesem Artikel einmal eingehen und der Leserschaft eine geradezu sensationelle Übernachtungsmöglichkeit präsentieren, von der ich Personen meiner Größenordnung (sehr groß) eher abraten würde:

Nein, das ist gewiss keine Gepäckunterbringung, sondern viel mehr die moderne Art, ohne Blasen an den Füßen durch die Nacht zu kommen.

Interessanterweise ist das Ganze auch gar nicht einmal so klein geraten, wenn man einmal einen genaueren Blick riskiert:

Die Website, von der ich diese Bilder bezogen habe, bietet auch einige interessante Informationen zu diesem besagten Hotel, etwa wo man es findet, wer sich dort so einfinden darf und was der Spaß so kostet:

This particular Capsule Hotel is located near Kabukicho (red light district) in the Shinjuku area of Tokyo. It allows only men. It cost Y3,800 for the “room” and bath.

Damit jeder (vom Rotlicht geprägte) Mann auch auf seine Kosten kommt, wird zusätzlich neben der Massage auch ein (natürlich) roter Knopf geboten:

There is a big red button that costs Y300 to press. That’s the porn button.

Noch Fragen?

Ich denke, ein solches Hotel birgt gewiss ein Abenteuer, birgt gewiss seinen eigenen Charme und wird so bestimmt den einen oder anderen (mehr oder weniger) müden Stadtwanderer in seinen Bann ziehen.

Doch ich blicke da lieber zu meinem bequemen Rechteck und freue mich schon auf die nächste bequeme Nacht, die letztere war’s nämlich nicht so wirklich und das auch ohne Capsule Charakter.

Die Nuss

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Entdeckung in Google Earth

Ich habe heute gelernt, dass diese merkwürdigen Kreise in Saudi Arabien Felder sind. Deshalb so rund, weil die Bewässerung der Felder von einem Ausleger aus geht welcher um einen Punkt rotiert. Das funktioniert eben nur in einem Kreis, eckige Felder wären also sehr ungünstig.

So kann man dann die viele Sonne und die hohen Temperaturen in der Wüste ausnutzen um Kulturpflanzen anzubauen.

Der Point.

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Schulstress

Die Herbstferien in Niedersachsen beginnen am 5.10 – und zuvor kriegen wir den Schulstoff schon einmal gründlich um die Ohren gehauen und die ersten Klassenarbeitsergebnisse vorgelegt. Und diese Zeit überfordert die meisten Schüler.

Mittlerweile bekomme ich mit, wie reihenweise Schüler ein paar Stunden schwänzen um daheim mehr Zeit zu haben, für die nächste Klausur zu lernen oder ein Referat vorzu bereiten. Ich höre von Nervenzusammenbrüchen die in Weinkrämpfen endeten, weil der Stoff nicht verstanden wurde. Ich selbst, mache jeden Tag mehrere Stunden Hausaufgaben und lerne im Anschluss noch für diverse Klausuren. Abends falle ich dann ins Bett und bin, sofern ich nicht aufpasse, nach wenigen Sekunden eingeschlafen. Auch morgens komme ich kaum aus dem Bett und in der kleinen 5-Minuten Pause lasse ich vor lauter Müdigkeit den Kopf auf meine verschrenkten Arme sinken und schlafe beinahe ein.

Eigentlich sollten wir bis zu den Herbferien zusätzlich zu all dem Stress noch eine 5 seitige “Mini-Facharbeit” für das Fach Deutsch über die deutsche Sprache schreiben. Wir hätten noch eine Woche gehabt und bisher hat keiner aus meinem Kurs sich ernsthaft um diese Aufgabe bemüht. Als wir uns heute beschwert haben, wir würden es zeitlich einfach nicht schaffen, hat er Gnade walten lassen und gesagt, wir können es auch noch über die Herbstferien einschicken. Jubel! Er zeigt menschliche Züge!

Stattdessen hat er uns nun aber eine weitere Textgebundene Erörterung aufgegeben in die wir ebenfalls mindestens 3 Stunden investieren sollen. Großartig. Wirklich großartig.

Der Point.

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Wir beide haben vor einiger Zeit beschlossen, einmal die Küchen unserer Wohnstätten unsicher zu machen, um erste Kocherfahrungen verbuchen zu können. Heute Abend fand die erste “Session” statt und brachte einiges Berichtenswertes zutage.

Fleischbällchen mit Kräuter-Kartoffel Salat

Unsere Leserschaft bleibt natürlich nicht uninfiormiert und darf sich anhand der folgenden Zeilen selbst ein Bild unseres Programms machen. Wir übernehmen keine Garantie für unwillkürliche Lachanfälle aufgrund unserer bescheidenen Kochwunder, würden aber dann gerne erfahren, was euch denn so an unseren Berichten gut (oder auch weniger gut) gefallen hat.

Nun aber los…

Im Hause Point:

Die Küche war nicht unbedingt die Aufgeräumteste, meine Lust zum Aufräumen nicht unbedingt die größte. Aber was muss, das muss. Schnell noch alle Zutaten zurecht gelegt und sich dann über die Rezeptanleitung her gemacht – mit diesen bebilderten Einzelschritten kann doch gar nichts schief laufen, … oder?

Im Rezept steht die Vorbereitungen von Kartoffelwaschen bis Zwiebelnschälen würden knappe 25 Minuten dauern, doch da kann irgendetwas nicht stimmen. Kartoffeln sollen 20 Minuten im blubbernden Wasser garen, und wollen anschließend noch abgeschreckt und gepellt werden. Denken die, ich brauche nur Minuten zum pellen dieser blöden Kartoffeln!? Falsch gedacht. Die Kartoffeln zu pellen, war ein ziemlicher Zeitfresser. Der Rest lief allerdings ganz gut bis…

Bis es zu den Fleischbällchen kam, deren altbackenes Brot sich partout nicht aufweichen lassen wollte, nicht mal als es in Milch getränkt wurde. So blieben einige größere und kleine Brotklumpen erhalten. Aber das sollte mich nicht weiter stören: Öl in der Pfanne erhitzt, nebbei das größte Chaos beseitigt und dann die Bällchen bruzeln lassen.

Heraus kam dies:

Bewertung der Familie: 21,5 von 30 zu erreichenden Punkten.

Es fehlte Salz in den Klößchen und die Kartoffeln waren nicht 100%ig durch. Und es war einer dabei, der Salate ohnehin nicht ausstehen kann. Also – eine gute Bilanz? Das zeigt auch folgendes Bild:

Vom Salat blieb noch ein Wenig übrig, da wir alle pappsatt waren, die Klößchen gingen komplett weg. Ich kann mich nicht beklagen.

Im Hause Nuss:

Auch für mich lief es keinesfalls nach Rezept, allerdings nicht nur, was die Zeit anging, aber dazu “später” mehr.

Zunächst einmal gingen die Vorbereitungen ganz gut voran, auch zeitlich, jedoch nur zunächst, wie sich kurz darauf herausstellen sollte!

Die Kartoffeln waren nach dem 20 minütigen Kochprozess nicht wirklich durch, das prognostizierten meine Eltern und die mussten es mit ihrer langjährigen Kocherfahrung ja wissen!

Gut, immerhin stimmte mich mein engagierter Vater mit seinem tollen Kochgerät, dem “Sick-O-Mat”, wie ich es gerne nenne, wieder zufrieden, denn die Kartoffeln wurden so nachträglich (teils gepellt, teils nicht) trocken endlich “durch gemacht”.

Nuss also recht zufrieden, wenn auch etwas aus der Zeit, aber das war auch noch ganz OK.

Weniger OK dann die ultimative unbeabsichtigte Mehrfachteilung der unschuldigen Hackfleischbällchen durch falsches Bratwerkzeug in der Pfanne.

Geschmeckt hat es dennoch, besonders der Salat mit den besagten Kartoffeln, der allerdings wie bei meinem Schatz oben nicht ganz verspeist wurde.

Die Mahlzeit bekam meiner Familie dann auch, nach all dem Hungern nimmt man eben, was man kriegt und dann schmeckt das auch irgendwie (in meinem Fall sogar recht gut!).

Nuss & Point.

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Der Mann war  Künstler, der Mann war Exzentriker, der Mann trug einen Schnurrbart, der Mann machte Karriere, der besagte Mann ist…:

Salvador Dali!

Wer hat ihn erkannt? (Jeder der ihn erkannt hat, bitte vermerken, würde mich ehrlich interessieren!)

Nun gut, jedenfalls habe ich den Mann über meine neue “Liebschaft” mit dem Surrealismus kennen gelernt, denn der Mann war nicht zufällig einer der größten Vertreter dieser Kunstrichtung, man schaue sich nur einmal sein Gesamtwerk an.

Übrigens auch eine Empfehlung von mir, denn die Bilder können einen ganz schön gefangen nehmen, wenn man sich einmal mit ihrer Symbolik befasst. Habe ich auch schon getan und ich hab’s überlebt.

Für alle anderen, die sich ebenfalls einen Überlebenstitel anschaffen wollen, empfehle ich die folgenden Links:

-> Werke Dalis’

-> Werke von Rene Magritte (Einsteigerfreundlicher!)

Dann dürfte sich auch erklären, was die Heuschrecke am großen Masturbator sucht. (fürsehrneugierige)

Die Nuss

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April Wetter

Gestern morgen hing mein Atem noch weiß in der Luft und auch heute morgen dachte ich: Vielleicht steige ich besser auf eine wärmere Jacke um.

Und dann wurde es heute Mittag richtig warm. 24°C, sagt der Wetterbericht.

Der Point.

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Die Qual der Wahl

“piratig”, so nennt sich ein Blog auf wordpress.com, den ich sehr oft registriere, wenn ich mich auf dem Dashboard befinde.

Kein Wunder, denn er gehört auch zu den Top Blogs dieser Tage und vermittelt einmal wieder den Geruch der nahenden Wahlen.

Und als mündiger, wahlberechtigter Bürger möchte man natürlich keineswegs von diesen heiß diskutierten Wahlen verschont werden, nein (!), man möchte Infos fressen wie damals Pac-Man seine Tablettchen und das sagenumwobene Kreuzrätsel zum Wohle aller (seiner Interessen) lösen.

Also, was hätten Sie denn gerne: SPD, CDU, FDP, Linke, Grüne, Piraten…oder doch die milkafarbene Spiritualität?

Na ja, was auch immer, es heißt informieren, informieren, informieren und last, but not least informieren!

Und das ist anstregenddemotivierendblöd, aber hey, Politikverdrossenheit rentiert sich nicht, nein!

Notfalls mache ich mein Kreuz eben wahlzettelgroß, dann haben alle Parteien was davon und keiner ist mehr böse auf mich!

Die Nuss

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Unterlassene Hilfeleistung

Eine Freundin ist zur Zeit nicht in der Schule, sie hat ihre Gründe und ist von der Schule beurlaubt. Wir nehmen ihr immer fleißig alle Arbeitsblätter mit damit sie alles nach lernen kann, denn sie hat natürlich dennoch vor die Schule zu packen. Die Lehrer zeigen alle Verständnis, auch wenn sie nicht genau wissen was los ist. Manchmal muss ich sie darauf hinweisen “Ich hätte gerne zwei Blätter! Ich muss noch eins mitnehmen.” Dann nicken sie und zupfen sie noch ein Blatt vom Stapel und reichen es mir.

Ein Lehrer macht da nicht so ganz mit.

Einmal habe ich vergessen beim Rumgeben der Arbeitsblätter noch ein zweites runter zu nehmen und habe dann noch nach gefragt: “Haben sie noch ein Blatt? Ich bräuchte noch eins für meine Freundin.” Da meinte er, mir erst einmal eine Standpauke halten zu müssen, nein, er hätte keins für jemanden der ohnehin nicht an seinem Unterricht teilnimmt und lernen will blablabla. Da habe ich das noch hingenommen, auch wenn ich doch sehr verärgert war, schließlich ist besagte Freundin nicht auf eine Spaßveranstaltung verschwunden.

Am Mittwoch haben wir eine Klausur geschrieben, nach der Klausur möchte ich mir gerne noch ein Aufgabenblatt abholen, für sie als Lernmaterial. Ich frage: “Haben sie noch ein paar Arbeiten?” und sehe dabei auf den stattlichen Stapel an Aufgabenzetteln, nicht übermäßig viele aber doch… ausreichend. Findet auch er: “Ja. Warum?” “Für meine Freundin.” “Also, ne!”, sagt er dann und zieht seinen Karton mit den Arbeiten weg. “Aber Sie haben doch noch so viele!” Und dann hält er mir wieder eine zusammen gepuzzelte Standpauke, denn er redet zwar wie ein wütender Wasserfall aber irgendwie ohne sinnige Argumentation. “Die brauche ich noch für was anderes!” So viel dazu. “Sonst muss ich die Zettel aber kopieren, und ich hab sie doch auch schon beschrieben…” “Muss sie sich die selbst kopieren!” Uff, da war ich schon echt wütend. Das ist doch einfach nicht fair. Also will ich einfach, während er sich bereits anderen Dingen zu gewendet hat nach ein paar Zetteln greifen. Zieht er mir die Schachtel weg, “haut” mir dabei auf die Finger, fängt eine weitere Standpauke an “Jetzt lassen Sie! Nein lassen Sie! Gehen Sie jetzt!” Zieht die Schachtel gänzlich beiseite und winkt mich davon. Wieso will er nicht helfen? Es würde ihm doch keinen Nachteil bringen.

Über so viel Ungerechtigkeit müsste man weinen oder zumindest einen Faustabdruck in der Wand hinterlassen.

Der Point.

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Die Lampe neben der Tür

Ich mag das Szenario da unten.

Ich mag das Licht, die deutlichen Formen herum, die warme Kälte, die von diesem Ort ausgeht.

Es ist Nacht, es ist wohl kalt und der Ort scheint verlassen, dennoch brennt Licht, dennoch ist dort Wärme, dennoch ist dort Hoffnung, Hoffnung bei der Tür, die Schutz vor der Kälte für den vorbeikommenden Verlorenen verheißt.

Ich finde es dann fast schon wieder traurig, das zu sehen, denn es sieht wie verlorene Hoffnung aus, wie ein letzter schwacher Griff in der tauben Dunkelheit, die sich unmöglich ertasten lässt, wenn das letzte Auto leise brummend verklungen und die letzte Straßenlaterne präzise kalt erloschen ist.

Dann lässt man sich gewiss gerne ergreifen und tragen, auch wenn es hoffnungslos scheint, einfach nur scheint, denn wir leben ja abseits solcher Zustände, nicht wahr?

Die Nuss

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