Nuss & Point: Kochen parallel, Folge 1

Wir beide haben vor einiger Zeit beschlossen, einmal die Küchen unserer Wohnstätten unsicher zu machen, um erste Kocherfahrungen verbuchen zu können. Heute Abend fand die erste “Session” statt und brachte einiges Berichtenswertes zutage.

Fleischbällchen mit Kräuter-Kartoffel Salat

Unsere Leserschaft bleibt natürlich nicht uninfiormiert und darf sich anhand der folgenden Zeilen selbst ein Bild unseres Programms machen. Wir übernehmen keine Garantie für unwillkürliche Lachanfälle aufgrund unserer bescheidenen Kochwunder, würden aber dann gerne erfahren, was euch denn so an unseren Berichten gut (oder auch weniger gut) gefallen hat.

Nun aber los…

Im Hause Point:

Die Küche war nicht unbedingt die Aufgeräumteste, meine Lust zum Aufräumen nicht unbedingt die größte. Aber was muss, das muss. Schnell noch alle Zutaten zurecht gelegt und sich dann über die Rezeptanleitung her gemacht – mit diesen bebilderten Einzelschritten kann doch gar nichts schief laufen, … oder?

Im Rezept steht die Vorbereitungen von Kartoffelwaschen bis Zwiebelnschälen würden knappe 25 Minuten dauern, doch da kann irgendetwas nicht stimmen. Kartoffeln sollen 20 Minuten im blubbernden Wasser garen, und wollen anschließend noch abgeschreckt und gepellt werden. Denken die, ich brauche nur Minuten zum pellen dieser blöden Kartoffeln!? Falsch gedacht. Die Kartoffeln zu pellen, war ein ziemlicher Zeitfresser. Der Rest lief allerdings ganz gut bis…

Bis es zu den Fleischbällchen kam, deren altbackenes Brot sich partout nicht aufweichen lassen wollte, nicht mal als es in Milch getränkt wurde. So blieben einige größere und kleine Brotklumpen erhalten. Aber das sollte mich nicht weiter stören: Öl in der Pfanne erhitzt, nebbei das größte Chaos beseitigt und dann die Bällchen bruzeln lassen.

Heraus kam dies:

Bewertung der Familie: 21,5 von 30 zu erreichenden Punkten.

Es fehlte Salz in den Klößchen und die Kartoffeln waren nicht 100%ig durch. Und es war einer dabei, der Salate ohnehin nicht ausstehen kann. Also – eine gute Bilanz? Das zeigt auch folgendes Bild:

Vom Salat blieb noch ein Wenig übrig, da wir alle pappsatt waren, die Klößchen gingen komplett weg. Ich kann mich nicht beklagen.

Im Hause Nuss:

Auch für mich lief es keinesfalls nach Rezept, allerdings nicht nur, was die Zeit anging, aber dazu “später” mehr.

Zunächst einmal gingen die Vorbereitungen ganz gut voran, auch zeitlich, jedoch nur zunächst, wie sich kurz darauf herausstellen sollte!

Die Kartoffeln waren nach dem 20 minütigen Kochprozess nicht wirklich durch, das prognostizierten meine Eltern und die mussten es mit ihrer langjährigen Kocherfahrung ja wissen!

Gut, immerhin stimmte mich mein engagierter Vater mit seinem tollen Kochgerät, dem “Sick-O-Mat”, wie ich es gerne nenne, wieder zufrieden, denn die Kartoffeln wurden so nachträglich (teils gepellt, teils nicht) trocken endlich “durch gemacht”.

Nuss also recht zufrieden, wenn auch etwas aus der Zeit, aber das war auch noch ganz OK.

Weniger OK dann die ultimative unbeabsichtigte Mehrfachteilung der unschuldigen Hackfleischbällchen durch falsches Bratwerkzeug in der Pfanne.

Geschmeckt hat es dennoch, besonders der Salat mit den besagten Kartoffeln, der allerdings wie bei meinem Schatz oben nicht ganz verspeist wurde.

Die Mahlzeit bekam meiner Familie dann auch, nach all dem Hungern nimmt man eben, was man kriegt und dann schmeckt das auch irgendwie (in meinem Fall sogar recht gut!).

Nuss & Point.

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