Nuss & Point: Kochen parallel, Folge 2

Es geht in die zweite Runde! Ran an den Herd, tief über das Rezept gebeugt.

Gemüsefrikadellen mit Kräuterquark

Schon wieder Frikadellen (Küchle, Buletten, Bällchen, Klöße, wie auch immer man sie nennen mag)? Japp! Nur diesmal statt aus Rinderhack aus verschiedenen Gemüsesorten. Was bei uns in der Küche so abging könnt ihr jetzt hier nachlesen.

Im Hause Point:

Mein “gemischtes Gemüse” bestand aus Paprika rot/grün, Frühlingszwiebeln, Karotten und Mais. Auf die im Rezept erwähnten Zucchini und Sellerie habe ich bewusst verzichtet. Bei mir lief alles soweit gut, konnte ja auch nicht allzu viel falsch laufen, schließlich war das meiste reines Abwiegen und Schnibbeln. Karotten reiben ist aber eine sehr anstrengende Sache, kann ich so für mich festhalten. Die Gemüsemasse musste eine Weile in Gemüsebrühe auf dem Herd garen, dann abkühlen und dann mit Haferflocken und Ei vermengt werden. Es lief alles wunderbar – bis es Frikadellen-Form-Zeit war. Da lief nämlich alles schief. Wohl zu viel Ei, zu wenig Hafer, zu viel oder zu wenig Mehl. Die Bällchen wollten einfach nicht! Ende vom Lied war haufenweise weggeschüttetes Ei, und zerfallende Bällchen in der Pfanne. Nur 3 haben es überlebt.

Es hat dann ein bisschen angebrannt gerochen, aber auch die Krümel haben sehr gut geschmeckt. Positiv war anzumerken, dass sie im Gegensatz zu den Fleischbällchen vom letzten Mal klasse gewürzt waren! In Kombination mit dem Kräuterquark – der nur wenig Kräuter beinhaltete, da einfach kaum mehr welche da waren – hat das mir und meiner Familie echt toll geschmeckt!

Als kleines Extra, habe ich noch einen Salat gemacht – der den meisten zu “senfig” war. Ich mag das aber so, von daher würde ich das hier auch gar nicht ändern wollen. Außerdem habe ich ein Baguette in den Ofen geschoben und auf die Schnelle noch etwas Knoblauchbutter gemacht – die SEHR gut ankam. Das Schüsselchen musste regelrecht ausgekratzt werden, das war eine gute Entscheidung!

Für mich als kleine Erfrischung im Anschluss gab es eine Fanta mit gefrorenen kugelrunden (bis auf die eine geplatzte) Sauerkirschen als Ersatz für Eiswürfel. Sah toll aus und war wunderbar kühl!

Im Hause Nuss:

Meine Gemüsewahl bestand aus Bundzwiebeln (als “Frühlingszwiebeln”), Paprika, Zucchini, Sellerie und einer Möhre (oder war’s eine Karotte?…Egal!).

Das Gemüse musste dann natürlich, wie bereits oben erwähnt,  pfannenreif gemacht werden, was im Prinzip ganz gut gelang, bis dahin war ich also, trotz Lahmheitsfaktor, gut dabei.

Dann allerdings kam die Bällchenphase, in der geformt werden sollte, was aber zum Scheitern verdammt schien, da einfach alles zu feucht war. Zu diesem Zeitpunkt ließ ich einen Hilfeschrei ertönen, denn mit meinen matschigen Händen war ich nahezu gelähmt und ahnungslos auch sowieso.

Also kam meine Mutter, die sich bis dato noch strikt zurückgehalten hatte, in die Küche geeilt und rettete die aussichtslos scheinende Lage, in dem sie das Matschgemisch mit Semmelbröseln verfestigte.

So konnte ich endlich brauchbare Bällchen formen, die dann auch bratbar waren und kaum auseinander fielen, was aber ebenfalls meiner Mutter zu verdanken war, denn sie übernahm am Herd das Ruder.

Letztendlich gelang das Experiment dann vorzüglich und fast allen hat’s gut geschmeckt!

Rechts oben ist noch der feine  Kräuterquark zu sehen, der sich überaus gut zu den Gemüsefrikadellen gemacht hat, eine perfekte Abrundung.

Das Lob, das ausgesprochen wurde, musste ich allerdings teils auch an meine Mutter weiterleiten, denn ohne ihren Einsatz wäre es wohl nichts geworden.

Nuss & Point.

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