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Archive for 25. Oktober 2009

Parallel zum parallelen Kochen sind Nuss und Point jetzt auch am parallelen Backen, das macht sich doch schon mal ganz gut zum Ende der Sommerzeit!

Vanillekipferl

Eigentlich als eine süße Überraschung zu Weihnachten bekannt, ist das begehrte Mondgebäck bei uns schon etwas früher zu haben.

Wie es dazu kam? Das kann man hier als interessierter Leser herausfinden.

Im Hause Nuss:

Der Name “Nuss” wurde hier auch zum Programm, denn für den richtigen Pepp wurden Haselnüsse gewählt und zwar 200 statt bloß 150 Gramm, wie im Rezept angegeben. Novize Nuss wandte sich dabei komplett an Backmeisterin Point und die ging mit dieser Vorgabe etwas auf Risiko, was sich jedoch als bloße Souveränität herausstellen sollte.

So stürzte ich mich also frohen Mutes auf die Zubereitung, Mehl, gemahlene Haselnüsse, Butter, Vanillinzucker, fertig!

Aus dieser Mischung entstand dann ein fester Klotz, der dann in den Kühlschrank zum Abkühlen gestellt wurde, Mensch, ging das leicht voran!

Als ich jedoch anfing zu chillen, kam mir ein Verdacht: Zucker…Zucker? Zucker! Mist, Zucker!

Auf eigene Faust also zurück in die Küche, Klotz aus dem Kühlschrank befreit und mit Zucker malträtiert, daraufhin erneut zusammengebastelt, was schon einmal erheblich besser vonstatten ging, als zuvor. Dennoch blieb ein leicht bitterer Beigeschmack, denn die Waage spielte verrückt und so improvisierte ich den Zuckerzuschuss, ach…egal!

Aber nein, es war keine schlechte Entscheidung, denn die Monde gelangen gut, wenn auch etwas grob, grober als bei meinem erfahrenen Point, aber dennoch gut, gut schmeckend!

Das bezeugten Mutter, Schwester, Vater und der Bäcker selbst, also hey!

Mein erstes Backabenteuer ist nun also abgeschlossen und trägt seine Früchte, die man hier sehen kann!

Im Hause Point:

Ich habe gleich zwei verschiedene Rezepte gewähnt, eins mit Mandeln und eins mit Haselnüssen um in direkten Vergleich herauszufinden was besser schmeckt. Um etwas vor zu greifen: Dazu kam es nicht, der Teig mit den Haselnüssen weilt immer noch im Kühlschrank.

Alle Zutaten (ja wirklich alle, auch der Zucker) wurden gut vermischt, was besonders gut ging, da die Butter in der Mikrowelle schon leicht geschmolzen wurde. Knet, knet, knet – diesmal ganz ohne Handrührgerät, zu dem ich sonst immer greifen musste! Kleine Kipferl geformt – allein der Mandelteig füllte gut drei Bleche – und ab in den Ofen! 15 Minuten hat es gedauert, bis ich mir das erste Mal die Pfoten verbrennen durfte weil der Lappen ein Loch hatte – auauaua! Dennoch tapfer weiter mit Puderzucker bestäubt und die schönen Kipferl mangels einer anderen geeigneteren Platte auf dem Teller angeordnet: Tadaa!

Ich war ja zunächst etwas enttäuscht vom Teig, normalerweise LIEBE ich ja den Teig dieser leckeren Plätzchen, aber diesesmal war er irgendwie fad und ich setzte meine Hoffnungen bereits auf den anderen im Kühlschrank ruhenden. Aber mit Puderzucker schmecken auch diese Vanillekipferl gewohnt gut. Na ja, vielleicht fast gewohnt. Aber auf jeden Fall gut. Ich freue mich. (: Und, dass mein Bruder die Dinger überhaupt nicht mag (so ganz grundsätzlich nicht) finde ich auch überhaupt nicht schlimm, dann ist mehr für mich da!

Und zum Nachmachen…

Das Rezept:

300g Mehl
80g Zucker
25g Vanillinzucker
250g weiche Butter
150g geriebener/gemahlener Mandeln oder Haselnüsse
Puderzucker zum Bestäuben

Nachtrag: Bei 175°, 15 Minuten in den Ofen. Aber ruhig vorher öfter mal gucken, nicht dass sie zu braun werden, jeder Ofen ist anders! Nach dem rausnehmen mit Puderzucker Bestäuben, bevor man sie anfässst/vom Blech nimmt warten, im heißen Zustand brechen sie leicht!


Nuss & Point.

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