Feeds:
Artikel
Kommentare

Archiv für Januar 2010

Große, weite Welt

Manchmal ist die Welt schöner wenn es dunkel ist. Wenn die Nacht sich über die Städte legt machen alle Leute in ihren Häusern die Lampen an. Dann leuchten die Fenster so schön. Die Straßen werden von gelben und orangenen Straßenlichtern gesäumt und ganz weit hinten sieht man die Lichter der Windräder blinken.

Hamburgs schnuckeliger Flughafen ist totschick wenn alles dunkel ist und all die Lichter blinken und es hell aus den großen Fenstern in Wänden und Dächern heraus leuchtet. Außerdem war der Mond gestern wunderschön. Hat selbst als es noch Tag war klar und hell geleuchtet. Umso heller erschien er als er die dunklen Wolken um sich vertreiben konnte.

Es war ein Traumwetter. Wie bestellt um “Tschüß!” zu sagen. Am liebsten würde ich jetzt auch aus dem Flieger steigen, den Gang entlang laufen und von Taxiunternehmen bequatscht werden. Diese alle ignorieren weil ich ohnehin abgeholt werde und draußen dann die Sonne anlachen. Jetzt in Thailand sein, das wär schön. Raus aus dem ganzen Alltag. Einfach wunderbar.

An die Glückliche die genau DAS – JETZT erleben darf: Du wirst sicher viel Spaß dort haben! Mach’s gut und lern was (die Sprache zum Beispiel ^^)!

Innen im Flughafen war die Atmosphäre übrigens auch toll. Ich mag Flughäfen irgendwie sehr. Alles ist so groß und weitläufig. Die hohe Decke und die großen Fenster. Hundert Leute mit Koffern und Handgepäck. Aufgeregt umher laufende Kinder und das Winke-Winke beim Abschied. Es riecht alles nach “große, weite Welt” und nach “weg von hier” und nach “jetzt erlebe ich etwas” … und manchmal auch ein bisschen nach Tränen und Schmerz. (Dafür aber, in dem Gebäude wo alle ankommen wunderbar nach Lachen und Wiedersehen, nach Liebe und Glück.)

Ich mag’s!

Aber Fliegen, das Fliegen selbst mag ich überhaupt nicht.


Der Point.

Read Full Post »

Projekt 52: Wind und Wetter

Hallo Freunde! Es ist noch immer eiskalt. Keine Sonne in Sicht. Zwischendurch hat der Regen einiges vom Schnee davon gespült. Aber längst nicht alles und jetzt ist überall wo noch Schnee lag spiegelglattes Eis!

Da bin ich sehr froh, dass ich hier auf meiner Truhe bei Kerzenschein im Warmen sitzen kann.

Ich schaue dann gerne nach hinaus, sehe mir die letzten Reste des Schnees an, wünsche ihn mir fort und bemitleide jene, die bei diesem eisigen Wind draußen sein müssen.

Hier sitze ich also und erinnere mich wie ich vor ein paar Tagen noch im Schnee herum tobte. Da waren der Schnee und die Kälte  noch ganz lustig, obwohl ich mich bereits nach meiner Freundin der Sonne gesehnt habe.

Aber jetzt reicht es mir entgültig!!! SOOOOOOOONNE! Bitte komm und schmilz auch die letzten Schneeflocken weg. Ich möchte Sommer haben!

An euch  meine Freunde, einen lieben Gruß. Falls ihr die Sonne trefft, schickt sie bitte zu mir. Es ist dringend – sagt ihr das! Euer Sonnenfrosch.

Der Point.

Read Full Post »

Recherche

Nicht nur auf meinem Schreibtisch, sondern auch in meinem Kopf herrscht eine ganz besondere Unordnung, Schule eben.

Fetzen aus "Franz Kafka - Der ewige Sohn"

Der lustige Salat entwuchs übrigens dem fiesen Buch “Franz Kafka – Der ewige Sohn” von Peter-André Alt.

Die Nuss

Read Full Post »

Neu entdeckt

Wer Interesse an schön austarierter Gitarrenmusik hat,
sollte sich einmal bei Colour Haze umhören.

Die Nuss

Read Full Post »

Endlich war es soweit

Ja, scheinbar scheint sich jetzt auch das Telefonproblem erledigt zu haben!

Gestern war es ein pures Drama, als ich selbst noch einmal versuchte, das Problem zu lösen, nachdem mein Vater es an mich weitergeleitet hatte. Da gab es nämlich so eine nette Dame vom Service, die ich auf gar keinen Fall irgendjemandem empfehlen würde.

Zunächst einmal ließ sie mir keine Möglichkeit, ihr das Problem genau beschreiben zu können, viel mehr bezichtigte sie mich des Widerspruchs und ließ mich wie einen blöden Technikheini aussehen! Harr! Nun ja, dann sollte ich das Mobilteil zurücksetzen, was ja so gut funktioniert, wenn die Basis einfach nur schrott ist, was ich ihr übrigens bereits mitgeteilt hatte, sie aber scheinbar nicht hören wollte. Dennoch gab ich mich konform, die Servicenummer war ja laut der Geschäftsstelle der einzige Weg, um aus diesem Schlamassel herauszukommen.

Gut, das Ganze endete in einem Stress, den ich niemandem wünschen möchte und den ich hier aus Schreibkrampfprävention lieber nicht beschreiben werde. Fakt ist jedenfalls, dass die Dame wohl erst dann akzeptierte, dass da was kaputt sein muss. Anschließend musste sie natürlich noch etwas Werbung für geeigneten Ersatz bei Media Markt machen, ehe sie mir die kurze Pause gab, die ich benötigte, um rasch das Gespräch zu beenden, denn mittlerweile hatte ich schon genug Handyguthaben an diesen Quatsch verschwendet.

Heute gingen meine Mutter und ich zu einem Händler des Vertrauens, dort fanden wir dann recht preisgünstig und einfach Ersatz, ohne scheinbare Widersprüche, sterbendes Handyguthaben oder pure Verzweiflung. Ja, eben einfach einfach. Wurde auch mal Zeit!

Die Nuss

Read Full Post »

Verrückt

  • Es schneit schon wieder ununterbrochen
  • Mein Deutschlehrer schläft nicht. Total workaholic. Er hat meinen Aufsatz gestern ein paar Minuten vor Mitternacht bekommen und ihn mir heute zurück geben können.
  • Er hat mir unter meinen Aufsatz ein + geschrieben
  • … und danach gleich eine weitere umfangreiche Hausaufgabe vergeben: Einen inneren Monolog oder einen Bericht aus der Sicht eines Charakter aus Verlobung in St. Domingo schreiben (Kleist)
  • Ich fühle mich, als müsste es bereits Freitag sein
  • Schulmaterialien kosten wahnsinnig viel Geld
  • Und Schule viel zu viele Nerven (Beispiel: im Seminarfach mussten heute alle kurz was recherchieren und anschließend vollstellen – als die Person vor mir anfing zu reden bekam ich das Gefühl, das mich immer erfässt, wenn ich etwas vortragen muss oder mich für eine größere Sache melde. Das Gefühl hält immer so lang an, bis ich dann selbst dran bin, dann ist es vorbei.)
  • Heute morgen hatte ich noch 12 Minuten bevor ich wirklich zur Schule musste um gerade noch so anzukommen, statt gleich loszufahren um alles entspannt angehen zu können, koste ich diese 12 Minuten noch mit dem Lesen eines Stephen King Buches aus

… Ziemlich verrückt.


Der Point.

Read Full Post »

Glücksaufsatz

Mir fiel heute leider etwas spät ein, dass der Glücksaufsatz gar nicht bis Montag sondern bereits bis morgen fertig sein sollte. Also … hier mein Aufsatz, halb schlafwandelnd geschrieben:

Glück – das ist ein Begriff, der seit jeher die Menschheit durchzieht. Diese fragte sich schon immer, was das Glück nun sei und wie man es erreichen könne, ohne seine Bedeutung jedoch vollends zu erfassen, zu begreifen.

(more…)

Read Full Post »

Projekt 52: Interlude II

Hallo Freunde,
gestern habe ich noch fröhlich im Schnee getobt. Ich saß in dem kleinen, mit Schnee bedeckten, Vogelhäuschen und wartete auf ein paar Vögelein. Aber ich glaube, ich habe sie verscheucht. Oder sie sind die Sonne suchen gegangen. Jedenfalls, als ich heute aufgewacht bin, da hab ich gesehen, dass es die ganze Nacht über geregnet hat. Darüber habe ich mich mit dem Point unterhalten.

Der Point sagt der Regen hat seine Vor- und Nachteile.

Vorteile:
- Die Straßen sind jetzt weitest gehend frei von Schnee, das heißt das Fahren ist leichter
- Es ist ein Anzeichen dafür, dass es jetzt wärmer wird und Wärme ist toll, denn das bedeutet auch mehr Sonne
- Kein Schnee bedeutet auch kein gelber Schnee
- Man läuft keine Gefahr mehr von einem geworfenen Schneeball getroffen zu werden

Nachteile:
- Viel von dem Ex-Schnee ist jetzt Matsch und Matsch ist ekelhaft
- Durch Regen zu fahren ist nicht so schön wie durch fallende Schneeflocken zu fahren
- Gewöhnliche Handschuhe lassen die Hände in ihrem eingenässten Zustand noch stärker frieren als wenn man gar keine Handschuhe tragen würde
- Es sieht nicht mehr so schön aus

Was ich dazu noch ergänzen kann: Cookies kann man bei Schnee und Regen gleich gut essen! – Schmuddelwetter bleibt Schmuddelwetter und folglich sehr gemütlich. Und die von Pepperidge Farm (Milk Chocolate Macadamia) sind einfach die besten!

Es grüßt, der Sonnenfrosch.


Der Point.

Read Full Post »

Telefon, noch so ein Abenteuer

Parallel zu der blöden Situation, in der sich mein Point befand, musste auch ich mit technischen Problemen kämpfen, leider konnte ich dabei keinen Sieg davontragen.

Als ich heute nachmittag ahnungslos nach Hause kam, wurde mir berichtet, dass das Telefon nicht funktionieren würde. Gut, dachte ich mir, dann sehe ich mir das einmal an, bestimmt ist da ein Kabel nicht eingesteckt oder etwas ähnlich Triviales.

Nun ja, zunächst habe ich das Telefon ansich inspiziert und musste feststellen, dass da erstmal nichts zu machen war. Das Telefon wollte sich nicht anstellen lassen. Erst beim zweiten Versuch hatte ich Erfolg. Doch dann das nächste (und wie sich herausstellen sollte, endgültige) Problem: Die Basis des Telefons konnte nicht gefunden werden!

Da war ich also, es schien weitaus unbequemer, als noch zuvor gedacht, aber gut, als mobiler Mensch bin ich dann zum Telekom Laden des Vertrauens und habe meine Vermutung, dass Basis oder Adapter kaputt sein könnten, bestätigen lassen. Statt Soforthilfe wurde mir jedoch nur eine Telefonnummer gegeben, dort müsste ich mein Problem schildern und könnte dann Ersatz anfordern, kostenlos natürlich nur mit Kassenbonangabe und so’n Kram.

Natürlich war der Zuhause nicht auffindbar und ich musste es auf die kostenpflichtige Art tun. Ich griff also zum Handy meiner Eltern, schließlich war das Familiensache. Dummerweise hatte das Handy eben die Angewohnheit, sich unangekündigt auszustellen, einfach so mal, wenn’s grad nicht passte. Nun blieb mir nur mein Handy mit süßen sieben Euro Guthaben. Mit einigen Zweifeln am Erfolg des Unternehmens ging es also los. Meine Mutter meinte noch im Vorhinein, dass es sicher nicht teurer als drei Euro werden würde, aber das sollte ich gleich widerlegen: Warten, warten, warten. Und dann: Ein Mann, der meine Daten brav notierte und mich dann an die Supportabteilung weiterleitete, die würden schon ein paar Kniffe kennen, um mir da zu helfen. Aha.

Wieder warten, warten und warten. Dann eine Frauenstimme, die mir erst einmal noch einen Bericht abverlangte, relativ detailliert, um mir dann endlich enthüllen zu können, dass entweder Basis oder Adapter kaputt sein müssten. Na, endlich redet mal wer Klartext! Leider war es für die Dame ein kleines Problem, mir zu helfen, da ich ja keinen Kassenbon zur Hand hatte. Es wurde schließlich so schwierig, dass sie mich wieder warten, warten und warten lassen musste, bis mein Guthaben aufgebraucht und die Verbindung abgebrochen wurde.

Whoa, war ich daraufhin wütend, es benötigte echt seine Zeit, um wieder unten anzukommen. Glücklicherweise hatte mein Schatz Erfolg mit der Kamera, da war zumindest auf der einen Seite alles wieder gut.

Auf der anderen stehen jetzt wohl zwei bis drei Tage kein Telefon, wenn mein Vater es morgen noch einmal vom Büro aus mit dem Bestellen versucht. Ich wünsche ihm schon jetzt viel Erfolg und Nerven.

Die Nuss

Read Full Post »

Kamera, was für ein Abenteuer

Ich habe ja bis zu Ostern (unserem nächsten Treffen) die digitale Spiegelreflex meiner Nuss hier. Ich muss sagen: Ich liebe sie abgöttisch und wünschte ich hätte auch so ein Teil. Versteht sich von selbst, dass ich allein schon deswegen, aber natürlich vor allem weil sie geliehen ist und man geliehene Sachen grundsätzlich sorgsam behandelt, wie meinen Augapfel hüte. Ich lege die Kamera stets in ihre Tasche sobald sie nicht mehr gebraucht wird, verwende stets die Deckel für das Objektiv etc.

Und trotzdem scheint es zu passieren: Ein schwarzer Fleck im Bild! Gestern hatte ich Fotos gemacht, heute wollte ich sie mir ansehen…  und was ich sah, sah nicht gut aus. Seht selbst:

Ein Fleck im Schnee, ein Vogel im Himmel? Nein. Etwas was da bestimmt nicht sein soll? Ja!

Mein Weg war lang und verzweifelt, schließlich ist es ja nicht einmal meine Kamera! Ich hatte Horrorszenarien im Kopf mit denen ganz und gar nicht zu spaßen war. Dann hab ich gelesen: Staub im Kameragehäuse! Reingeflutscht beim Abnehmen oder Anschrauben des Objektivs.

Ich bin also zum Fotogeschäft hingedackelt. Jawoll, da ist Dreck. Sieht man deutlich (wenn man zufälligerweise eine 1A-Lupe da hat).  “Das müssen wir vielleicht einschicken”, meinte die Dame. “Das versuchen wir selbst”, meinte der Kollege. Mein Name wurde notiert und ich für eine halbe Stunde nach Hause geschickt. Erleichtert, weil die Kamera an sich heil war. Ängstlich, weil ein Einschicken, wie mir gesagt wurde, an die 60€ kosten würde.

Pünklich war ich eine halbe Stunde später vor Ort. Eine Frau, die vorher nicht dagewesen war schaute mich fragend an. “Ich war vorhin da und habe meine Kamera abgegeben in der Hoffnung, dass sie gereinigt werden kann…” (Liebste Nuss, du mögest mir das “meine” verzeihen, war nicht so gemeint. Der Einfachheit halber eben.)

“Hab’n wir geschafft!”, grinste der Kollege von vorhin (und wollte später im Gegensatz zu den mich verfolgenden 60€ nur 5€ von mir) und erklärte, dass nur noch ein kleines Winzedings übriggeblieben ist, das aber zu hartnäckig zum Wegpusten war. Er meinte, das würde nicht weiter auffallen. Wenn doch sollte ich mal mit der Garantiekarte (die natürlich mein Schatz hat) nach Hamburg, die müssten das da ja auch machen. Ich werde es jetzt aber so probieren.


Der Point.

Read Full Post »

Older Posts »

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 62 Followern an