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Archive for 9. Mai 2010

Käsespätzle mit Feldsalat

Gestern Abend habe ich meine Familie bekocht, und dafür ein Rezept aus dem Kochbuch von meinem Schatz gewählt, dass er mir freundlicherweise abfotografiert hatte:

Käsespätzle mit Feldsalat

Das Rezept für 4 sehr Hunrige (wir waren zu fünft, weil wir Besuch hatten aber dank ordentlich Salat hat es trotzdem gereicht):

  • 200g Emmentaler (ich habe aber 250g verwendet, weil die Tüte mit geriebenem Emmentaler halt so abgepackt war)
  • 500g Mehl
  • 4 Eier
  • 2 Zwiebeln (ich hatte 3 kleine, und habe davon 2 1/2 für die Spätzle und 1/2 für den Salat verwendet)
  • 3 EL Butter
  • Salz & Pfeffer
  • Außerdem habe ich noch 1 Bund Petersilie und etwas gewürfelten Schinken verwendet was im Rezept so nicht angegeben war
  • Für den Salat: Feldsalat, Tomaten, Salatkrönung italienischer Art, Olivenöl

Ich bin ja so eine Langsame und deswegen habe ich zu “So viel Zeit muss sein: 1 Stunde” noch mal ordentlich Zeit drauf gerechnet und shcon um 5 Uhr angefangen statt um 6 Uhr – um 7 wollten wir essen. Es ging dann aber alles doch relativ zügig und ich war schon um etwa 18:45 Uhr startklar :)

Zuerst habe ich das Rezept für mich ein bisschen umgeschrieben und in Stichworte gefasst, damit ich damit besser klar komme, ich bin da halt noch nicht so routiniert. Also habe ich ganz am Anfang schon meinen Feldsalat und die kleinen Tomaten gewaschen und im Kühlschrank gelagert, dann noch die Salatsoße (4 Tütchen Salatkrönung + ein guter Schuss Olivenöl + etwas Wasser) gemacht und beiseite gestellt. Der Käse war gott sei dank shcon gerieben, der Schinken gewürfelt. Dann habe ich die Petersilie gehackt und auch bereit gestellt, da unsere Pfeffermühle meistens nicht so will wie ich außerdem schon einmal eine gute Menge Pfefferkörner im Mörser zerkleinert.

Dann habe ich den Teig für die Spätzle vorbereitet. Das ging bei mir auf Anhieb sehr gut: Mehl und Ei, 1-2 TL Salz und zuerst einmal etwas weniger als die 1/4  l Wasser – mal ausprobiert und leider den falschen Rühraufsatz verwendet, was aber weiter kein Problem war, dann noch einen kleinen Schuss Wasser hinzu bis der Teig wie im Rezept angegeben “irgendwie zäh vom Löffel tropfte”. Schließlich habe ich die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen lassen und etwa 2 1/2 kleine Zwiebeln dort goldgelb angebraten und warm gehalten.  Den Ofen nebenbei auf 180° Umluft vorgeheizt und eine Auflaufform hinein gestellt.

Jetzt ging es an die Spätzle – wir haben leider keine entsprechenden Küchengeräte und ich musste die Alternative “Plastiksieb und Holzkochlöffel” verwenden. Das war ziemlich anstrengend, und die Spätzle sahen auch ein bisschen tropfig aus, aber es hat geklappt. Ich also die Spätzle in einen großen Kochtopf mit 3l kochendem Wasser und einem Esslöffel Salz gesiebt und sobald sie oben schwammen in der Auflaufform geschichtet: Erst die abgetropften Spätzle, dann ordentlich Pfeffer, den Emmentaler und schließlich die Schinkenwürfel. Dann die nächste Ladung usw. usf. Die letzte Ladung Spätzle hat noch die Zwiebeln samt Butter oben auf geschichten bekommen (hier habe ich einen Fehler gemacht.. hab die Spätzle vergessen gehabt, erst die Zwiebeln auf getan und musste dann die Spätzle drüber schichten, wie dumm!) … dann den Ofen noch einmal auf 220° hochgedreht und noch etwas überbacken. In dieser Zeit die Tomaten geviertelt unter den Salat gemischt und die Soße darunter gemengt. Als die Käsespätzle dann aus dem Ofen kamen habe ich das ganze mit der Petersilie über streut.

Der Tisch wurde in der Zwischenzeit für mich gedeckt und es schmeckte allen sehr gut :) Ich fand meine Idee mit Schinken und Petersilie super, der Besuch allerdings hat den Schinken wieder herausgepult (mag den nur auf Toast, aber das konnte ich ja nicht wissen) – es wurde alles gut aufgegessen und wir waren satt :)

Der Point.

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