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Archive for 6. August 2010

Eclipse

Ich war heute im Kino, vor allem der Vollständigkeit halber, schließlich habe ich die Bücher gelesen, die ersten beiden Filme gesehen und will jetzt auch wissen was die da so getrieben haben, auch wenn ich von den Sachen die ich kenne nicht so begeistert war und bin.

Na ja jedenfalls saß ich im Kino, eine kleine Popcorn und Cola zur Hand, ganz wie es sich für den Kinobesuch gehört.

Und ich kann sagen: Solch einen offensichtlich kitschigen Film habe ich selten gesehen. Die eine Hälfte der Zeit waren die am Küssen. Entweder Bella und Edward oder Bella und Jacob oder Alice und Jasper… oder irgendwelche bösen Vampire einander. Unglaublich. Die andere Hälfte der Zeit wurde gemetzelt. Und zweideutige Sprüche wurden ebenfalls zur Genüge gerissen.

Insgesamt … total platt. Wirklich. Gott sei Dank hatte ich keine andere Erwartungen als das was ich letztlich bekommen habe: Einen Film an dem ich, sollte ich eine seriöse Rezension verfassen wollen, kaum ein gutes Haar lassen würde. Aber dennoch bereue ich den Besuch im Kino nicht, schließlich habe ich mir Kinonaschereien zugeführt, mich wiederholt für “Team Jacob” entschieden (er sieht einfach tausendmal besser aus als das mit Puder zugekleisterte Ich-Bin-Mit-Dem-Fahrrad-Gegen-Die-Wand-Gefahren-Plattnasengesicht) und habe mich alles in allem gut unterhalten.

Und sei es nur, weil ich mich über die einzige Kameraeinstellung lustig machen konnte, die dieser Film zu beherrschen schien: Zwei Gesichter, das eine im angeschnitten im Vordergrund vom Zuschauer abgewandt und total verschwommen, das hintere Gesicht knackscharf den Zuschauer ansehend. Und die Bäume im Hintergrund einzige kitschige wahlweise kreisrunde oder auch eckige Lichtkreise.

Also die Twilightreihe, sowohl Buch als auch Film, empfehle ich NICHT für Leute mit hohen Ansprüchen, welche sie nicht für einen Abend beiseite legen können. Es ist und bleibt eben leichte Kost. Aber das muss ja nicht zwingend schlecht sein. So seichte Lektüre oder eine Überportion Kitsch bietet vielleicht sogar eine wichtige Abwechslung zu einer Welt die von Stress, Druck, Anforderungen usw. lebt.


Der Point.

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Moment…!

Ja, üblicherweise achtet man auf eine ausgewogene, ja, pointierte Darstellung eines Motivs, das exzellent die Botschaft vermittelt, die es vermitteln soll. Angenehm knackig scharfe Sonnenuntergänge, unheimliche Unschärfen oder präzise Symmetrien in der Architekturfotografie.
Wie sehr stören dann Ungereimtheiten im Bild! Dreck auf dem Tisch, ungleichmäßige Formen oder unpassendes Licht.

Mit folgenden Fotos habe ich einmal nicht versucht, um solche Störenfriede herumzukommen, sondern habe sie in’s Visier genommen.

Die Nuss

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