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Archiv für 2. Oktober 2011

[2/365] Über das Warum

[2/365]Aus den EXIF: 18-55mm | f/3.5 | 1/1000 | ISO 100

Heute beschränke ich mich mal auf ein Foto, aber eigentlich  nur, weil die anderen nicht so prall geworden sind bzw. weil ich nicht noch mehr Zeit in die Bearbeitung investieren möchte. Immerhin ist das Foto schon eine Weile gemacht und kommt trotzdem erst jetzt zum Zug. Erst war ich zu faul, dann zu müde… Nun ja.

Wie man sieht bin ich heute mal ein bisschen zum Feld gefahren. Eigentlich mit dem Ziel ein “Einsamer Baum”-Foto zu machen. Dafür hatte ich mir extra auf Google Maps eine Karte meiner Stadt und der Umgebung angeguckt und in Gimp zusammen geschnibbelt, so dass ich dort allein stehende Bäume makieren konnte. Das Projekt werde ich aber auf jeden Fall auch noch mal in Angriff nehmen, vielleicht wenn die Blätter ganz abgeworfen wurden. Heute konnte man zwar beobachten, wie sie fallen – aber das auf den Sensor zu bannen fiel mir leider nicht so leicht. Zu meinem Glück fand sich etwas weiter eine Gruppe Heuballen. Und ich liebe Heuballen! Die wollte ich schon immer mal fotografieren. Leider finde ich, dass mir das nicht ganz so beeindruckend gelungen ist wie anderen Fotografen. Vielleicht gibt es auch davon noch mal ein Remake, schließlich soll dieses 365 Projekt ja dazu dienen, mich in fotografischer Hinsicht zu verbessern.

Womit wir bei der Überschrift dieses Eintrags angekommen wären.

Warum bin ich eigentlich so verrückt, das Ganze machen zu wollen? Immerhin ist “Ein Jahr jeden Tag ein Foto” eine ganz schöne Aufgabe. Aufstehen und raus, wenn man eigentlich nicht will. Fotografieren, wenn man eigentlich keine Idee hat. Ist das nicht unnötiger Stress? Druck, unter dem ohnehin nur hingeschmierte “Oh, ich habe nur noch eine halbe Stunde Zeit für ein Foto, iiiich…. bau mal irgendein Stillleben auf!”-Bilder bei raus springen?

Na ich hoffe doch nicht, denn das ist bestimmt nicht das Ziel ;)

Was ich will ist: Mich verbessern. Sehen lernen. Auf die kleinen Dinge achten. Mich ausprobieren. Nicht nur das fotografieren, was ich schon immer fotografiert habe. Die Fotomotive, die meine Stadt bietet, ausreizen. Lernen, dass man auch “vor der Haustür” tolle Fotos machen kann und nicht nur in fremden Städten und auf Reisen. Fotografieren bei Wind und Wetter. So oft es geht die Kamera dabei haben. Keine Fotogelegenheit verpassen. Nichts bereuen. Meine Ausrüstung kennen lernen und ausnutzen. Die Kreativität in mir wecken. Mich verbessern. Und mich verbessern. …

Der Point.

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