Ich habe mich entschieden. Mein System wieder mal durcheinander zu würfeln. Ich will gar nicht daran denken wie ich mir in 10 Jahren die Haare raufen werde, weil sich die “Ordnung” jedes Jahr in bisschen verändert hat – mal sind es nur JPGs, bearbeitete und unbearbeitete durcheinander, mal habe ich JPGs in unbearbeiteter und bearbeiteter Version und dazu das RAW, mal fehlt eins der JPGs, mal fehlt das RAW… mal enden die bearbeiteten Bilder auf “a” oder “b” oder auf “1″ oder “2″ oder “1-2″ und mal auf “bearbeitet” …. Ich beneide die Leute, die wirklich auf Anhieb das gefunden haben, was zu ihnen passt und folglich nicht mehr daran rütteln müssen.
Ich muss. Und ich rüttel jetzt an meinen “Nur Erinnerungsfotos” bisher habe ich immer in RAW und JPG auf genommen und jenach Situation das ein oder andere behalten. Jetzt werde ich tatsächlich nur noch in RAW fotografieren! So wird zum einen verhindert, dass ich RAWs unbedacht lösche, weil das Foto ja “eher Erinnerungsfoto” ist und zum zweiten habe ich einfach nicht mehr so viel Friemelarbeit. Ich werde folglich was das Fotosbetrachten angeht versuchen gänzlich auf Lightroom umzusteigen (und nebenbei auf eine Verbesserung des Explorers warten, so dass ich die RAWs da auch betrachten kann) – somit habe ich einfach alles auf einen Haufen.
Moment [denken während des Schreibens] … etwas unsicher über das “ganz umsteigen” bin ich mir doch. Die bearbeiteten RAWs, die als JPG abgespeichert werden, sind ja zum direkt Angucken im Explorer da – sollte ich nun also auch die Erinnerungsfotos z.B. ebenfalls exportieren (ohne Bearbeitung und folglich die “bearbeitet”-Endung), die dazugehörigen RAWs aus Lightroom löschen und die JPGs neu importieren? Somit wären sie auch “direkt sichtbar” – aber hm! Dann müsste ich ja auch die “noch nicht bearbeiteten, aber evtl Potential Bilder” so handhaben? Aber dann käme ich wieder in einen RAW-JPG-Konflikt. Also auch von den “nur Erinnerungsfotos” nur die RAWs behalten und so in Lightroom angucken? Ich bin noch nicht 100% überzeugt, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt, oder?
Wie gestalte ich nun Lightroom übersichtlicher? Die bearbeiteten (die auch so in Lightroom angezeigt werden), exportierten und somit als JPG vorhandenen Bilder bekommen ein “Ausgewählt”-Fähnchen – lasse ich die “Potential-Bilder” nun von den “Erinnerungsfotos” ungetrennt? Weil es einfacher ist, weil man keine Entscheidung diesbezüglich treffen muss, weil an sich ja immer noch umentscheiden kann? Oder entscheide ich mich für Farbmarkierungen, damit ich die Potential-Bilder im Falle des Falles schnell finde, und noch einer Bearbeitung unterziehen kann? Nein… ich glaube die erste Variante ist sinnvoller.
Oh je, ich hoffe, ich schaffe den Komplett-Umstieg auf Lightroom!
Mit diesem neuen Vorhaben, habe ich mich, denke ich, aber ziemlich dem Gedankengang von Sabrina (siehe Kommentare letzter Post) angenähert, obwohl ich dort noch vor ner halben Stunde mein (jetzt nicht mehr) aktuelles System verteidigt habe.
Aber gut.
(Ich werde trotzdem keine extra Unterordner für die bearbeiteten Fotos einrichten, vll kommt ja tatsächlich mal ein verbesserter Explorer, dann kann ich direkt durch die RAWs blättern und dann im direkten Vergleich die bearbeiteten JPGs sehen)
So viel dazu. Wünscht mir Glück, dass ich bei diesen Neuerungen bleiben kann und nicht in drei Monaten wieder mit etwas komplett anderem komme.
Fehlt nur noch “Fotos verschlagworten” auf meiner To Do. Puuuuuh, da sschiebe ich ja echt schon ewig vor mich her.
(Denken während Schreiben/Unvorbereiteter Artikel Ende)
Ich habe mir jetzt in meinem FotoOrdner eine Datei angelegt, ein Abschnitt daraus lautet folgendermaßen:
2011:
Fotos mit Spiegelreflex.
Chronologisch durch nummerierte Ordner.
Ordner sinnvoll nach Inhalt benannt.
Bearbeitete Fotos am Anfang des Jahres gekennzeichnet durch Sequenz-Endung (z.B. “-1″) am Ende durch Endung “-bearbeitet”.
Viele bearbeitete Fotos.
Am Anfang des Jahres immer in RAW und JPG fotografiert, jenach Situation das ein oder andere behalten (leider unregelmäßig).
(RAWs behalten nur bei “künstlerischen, bearbeiteten Fotos” oder manchmal auch bei “künstlerischen, Potential-Fotos”.
Bei den “künstlerischen, bearbeiteten Fotos” JPG oft, aber nicht immer, gelöscht.
Bei den “Erinnerungs- und Dokumentationsfotos” meistens nur JPG behalten. Von “Potential-Fotos” oft auch nur JPG behalten.)
Am Ende des Jahres nur noch in RAW fotografiert und für die Betrachtung auf Lightroom umgestiegen, nur bearbeitete Fotos liegen in JPG vor.
Fotos von anderen Leuten, von nicht-RAW-fähigen Kameras und von als Knipsbilder geplanten Fotos liegen ggf nachwievor nur im JPG vor (RAW gar nicht erst fotografiert)
Der Point.
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