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Archiv für 8. Januar 2012

[100/365] Hundert Fotos und mehr

[100/365]Aus den EXIF: 50mm | f/2.5 | 1/40 | ISO 100

Weil meine Mutter bald für drei Wochen nach Thailand fliegt, haben wir heute einen Koffer vom Dachboden geholt. Bei der Gelegenheit habe ich etwas fotografiert – ohne selbst hinauf zu steigen, nur von der Leiter aus. Fragt mich nicht, warum dort eine Klopapierrolle lag, aber sie hat sich gut als Fotomotiv gemacht.

100 Fotos habe ich jetzt im Laufe des Projekts schon gemacht. Hundert Tagesfotos eigentlich. Denn es sind dabei noch viele weitere Fotos entstanden, teilweise genauso gut – oder im Nachhinein gesehen – vielleicht sogar besser als das jeweilige Tagesfoto dazu. Hundert Fotos. Hätte ich von mir gedacht, dass ich so gut durchhalte? Ich weiß es nicht. Sicher ist, dass es mir normalerweise sehr schwer fällt die Ausdauer und Motivation für solch langfristige Projekte beizubehalten. Sicher ist aber auch, dass ich mir im Vorfeld viele Gedanken darum gemacht habe, und gewartet habe bis ich meiner Meinung nach wirklich bereit dafür war. Sicher ist, dass ich es mir in den Kopf gesetzt habe, es durchzuziehen und das noch immer vorhabe trotz aller Schwierigkeiten und (bisher) unerfüllten Hoffnungen – dazu vielleicht ein anderes mal mehr ;)
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Der Point.

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[99/365] Sich fragen

[99/365]Aus den EXIF: 50mm | f/1.8 | 1/30 | ISO 200

… wieso so ein schönes Essstäbchen-Set eigentlich in der Schublade liegt, statt genutzt zu werden.

Der Point.

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[98/365]Aus den EXIF: 18-55mm | f/3.5 | 1/125 | ISO 100

grassDie letzten Tage hatte es gestürmt wie nichts gutes. Regen, Regen, noch mehr Regen und viel Wind dazu. So viel von allem, dass ich kaum trocken irgendwo hin kam und in der Mittagspause oft Klamotten gewechselt habe. So viel, dass ich mit dem Fahrrad stellenweise kaum vom Fleck kam oder ein wenig zur Seite geschoben wurde.
Nein, es war nicht schön. Gar nicht.

Aber dann klarte es plötzlich auf. Der Himmel war strahlend blau ohne eine einzige Wolke. Es war zwar sehr kalt, doch ich war hochmotiviert. Als ich dann noch eine halbe Stunde eher von der Arbeit gehen durfte und somit um halb 3 im hellichten Tag, bei bestem Wetter meine Freizeit antrat, fuhr ich mit dem Fahrrad ein Stück aufs Moor und hielt bei den hübschen Pferden an :)

IMG_9787-BearbeitetSie waren sehr zutraulich, kamen gleich auf mich zu, ließen sich streicheln und blieben eine Weile obwohl es kein Futter von mir gab ;) Aber erstens hatte ich nichts dabei und zweitens weiß man ja auch nicht, ob die Besitzer das wollen, dass man den Tieren etwas gibt. Also habe ich nur genommen. Fotos. Viele.

Und für das Tagesfoto habe ich mit einem dicken Klecks Pferdeschnodder auf meiner Linse bezahlt…

Doch schon während ich fotografierte, begann sich der Himmel langsam wieder zu zu ziehen. Ich hatte Angst, dass es wieder anfangen würde zu regnen und beeilte mich ein bisschen.
horse 7 Fotografierte noch ein wenig die Wege, die Bäche, die Pfützen, die Bäume, die Sonnenstrahlen…

Die Fotos mögen nicht meine besten sein, aber ich mag sie sehr, allein schon, weil ich für sie endlich mal wieder etwas mehr getan habe, als um kurz vor Mitternacht eine Krimskramskiste zu durchwühlen.

Die Bearbeitung wäre an jedem anderen Tag vielleicht oder wahrscheinlich anders ausgefallen, aber wie ihr mittlerweile wisst, bin ich aktuell auf dem Analog-Trip und finde diesen Look total toll und auch passend zu den Fotos. Besonders bei dem folgenden Bild, kommt dieses Gewisse Feeling auf, obwohl es ansonsten nicht sehr gut ist:horse 5Es fing übrigens glücklicherweise nicht an zu regnen!

horse 6horse 4horse 3horse 2horse 1Ich weiß nicht warum, aber dieses Bild gefällt mir auch:

transmission towerUnd das ist mein Favorit unter den Nicht-Pferdebildern:

puddleAm Abend ging es übrigens als nachträgliche Weihnachtsfeier von der Arbeit aus in “Die Zweite Heimat” – ein Theater, mit anschließendem Essen. Das Zwei-Mann-Theater war herrlich witzig, wir haben uns alle weggeschmissen vor Lachen und das Essen (suuuper leckere Tomatensuppe mit Feta, eine (zu vernachlässigende) Hauptspeise und einen absolut traumhaften Nachtisch aus Mascarponecreme mit Mango- und Himbeerpüree sowie geeisten Himbeeren (oder wie eine Kollegin dachte: Himbeer-Geist) und Sahneeeeee….) war wirklich bestens. Dafür, dass ich zu Beginn gar keine rechte Motivation hatte, hatte ich am Ende sehr viel Spaß :)

Der Point.

PS: Heute hat es wieder angefangen ordentlich zu schütten.

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