Aus den EXIF: Makro | 100mm | f/2.8 | 1/6s | ISO 200
Also es gibt ja Hundebesitzer und Hundebesitzer, nicht wahr? Letztens begegnete ich einem Hundebesitzer, dessen Hund kläffend auf mich zu kam und der Besitzer pfiff ihn zurück und entschuldigte sich bei mir als er vorbei ging. Alles gut, no prob.
Heute begegnete ich einem Hundebesitzer, dem ich in Gedanken meine Faust ins Gesicht donner, während ich im Moment der Begegnung nur fassungslos und mit geöffnetem Mund starren konnte und mehr als sprachlos war:
Ich saß gerade am Wegesrand und fotografierte diese Blümchen hier als ich hinter mir Schritte und einen Hund hörte. Alles gut, ich fotografierte weiter – bis ich plötzlich die Nase von dem Viech quasi in meinem Ohr stecken hatte. Ich wich ein wenig zurück und blickte auf einen (von meiner Hockposition aus) riesigen, schwarzen Hund an einer sehr langen Leine. Der Hund ging weiter, der Besitzer auch. Seelenruhig. Ich gucke. Und gucke. Als der Besitzer schließlich auf meiner Höhe ist bringt er den feixenden Kommentar “Na, haste dich erschrocken?” – und ich kann nur gucken. Ihm lange hinter her gucken. Auf meinem linken Ohr höre ich noch das Hecheln des Hundes und in meinem Kopf immer wieder diesen dreisten Kommentar. Und ich bin so wütend, dass solchen Menschen ein Tier erlaubt wird.

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