Nach einer gefühlten Ewigkeit geht’s hier auch mal wieder voran. Irgendwie taten wir uns beide etwas schwer damit das Thema anzupacken, obwohl es dann schließlich doch ganz leicht war.
Hier kommt die Nuss!
Das Thema “Zwillinge”. Gut, an was denke ich da zunächst? Spiegelbild. Aber nein, nein – das ist irgendwie nichts, was mir neu vorkommt. Warum eigentlich? Die allgemeine Annahme bei dieser Assoziation ist wohl “Zwilling = Dopplung”, irgendwie “eineiig”. Aber Zwillinge müssen ja nicht unbedingt gleich, identisch sein. Wäre es da nicht reizvoll, eine kleine Änderung vorzunehmen, das gleiche anders erscheinen zu lassen? Zeit kommt mir da in den Sinn. Gleiches kann sich ja entwickeln und sich so entfremden ohne unbedingt ungleich zu werden. So etwas sieht man in der Natur, im Herbst, direkt vor der Haustür. Also irgendwie keine schwere Aufgabe, das Zwillingsfoto.
Hier kommt der Point!
Ich mag Fotografie, die offen ist für Interpretationen. Noch lieber mag ich es, wenn ich selbst bei Bildern, die ich ohne weitere Hintergedanken gemacht habe, anschließend viel zum Interpretieren finde. Hier sind es die Zwillinge – Ganz offensichtlich eineiig und doch blicken sie in unterschiedliche Richtungen. Und diese Richtungen nehmen an den beiden unterschiedliche Veränderungen vor. Aber dann diese leichte Berührung, der Kontakt, das Band zwischen den beiden, das sie zusammen finden lässt, obwohl sie auf unterschiedlichen Wegen wandern. Nie zu weit weg voneinander. Aber vielleicht erkenne ich das alles auch nur darin, weil ich kurz nachdem ich das Foto im Kasten hatte an das Projektthema denken musste und mich fragte: “Passt das nicht vielleicht?” — Nicht ganz so farbenfroh wie das der Nuss, aber möglicherweise passt das ja ohnehin nicht zu meinem Gedankengang ^^
Nuss & Point.






















