Eine Stunde ohne Flatscreen

Nun, genauer gesagt durfte ich mich sogar für eine Stunde und zehn Minuten von dem geliebten Flachmann verabschieden, nutze jedoch die überschüssige Zeit für ein paar stählerne Proben mit meiner Saitenträgerin.

Danach verließ ich sowohl sie wie auch den Flachmann und griff zu meiner digitalen Bildgestalterin, um Goethe die Flammen näher zu bringen. Unbeschadet entstanden so ein digitales Lichtbild sowie ein lilaner Fleck auf dem Tisch.

Goethe führte mich draufhin tapfer und nun auch zahlreich in die Welt der Literatur. Nur gab es nicht nur ihn dort zu bestaunen, sondern auch Kameraden wie Rilke, Kästner, Hesse, Borchert, Grass und der betgagte Vetter Staub. Sie alle zeigten mir, dass unsere heimische Buchsammlung ganz bestimmt nicht von schlechten Eltern ist, besonders da diese doch für den Aufbau gerade dieser verantwortlich waren.

Puh, sehr bald kehrte ich dann innerhalb dieser Stunde zu meinem Flachmann zurück, die Saitenträgerin ruhig stehend neben mir in ihrer Tasche. Ich war beschäftigt, hatte etwas mitgebracht, den Knigge, das scheinbar interessanteste Buch einer Literaturoase mit Staub.

Und jetzt? Jetzt sitze ich dem Flachmann doch wieder gegenüber und berichte, kann sagen: Er hat mich wieder.

Die Nuss

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