Kamera, was für ein Abenteuer

Ich habe ja bis zu Ostern (unserem nächsten Treffen) die digitale Spiegelreflex meiner Nuss hier. Ich muss sagen: Ich liebe sie abgöttisch und wünschte ich hätte auch so ein Teil. Versteht sich von selbst, dass ich allein schon deswegen, aber natürlich vor allem weil sie geliehen ist und man geliehene Sachen grundsätzlich sorgsam behandelt, wie meinen Augapfel hüte. Ich lege die Kamera stets in ihre Tasche sobald sie nicht mehr gebraucht wird, verwende stets die Deckel für das Objektiv etc.

Und trotzdem scheint es zu passieren: Ein schwarzer Fleck im Bild! Gestern hatte ich Fotos gemacht, heute wollte ich sie mir ansehen…  und was ich sah, sah nicht gut aus. Seht selbst:

Ein Fleck im Schnee, ein Vogel im Himmel? Nein. Etwas was da bestimmt nicht sein soll? Ja!

Mein Weg war lang und verzweifelt, schließlich ist es ja nicht einmal meine Kamera! Ich hatte Horrorszenarien im Kopf mit denen ganz und gar nicht zu spaßen war. Dann hab ich gelesen: Staub im Kameragehäuse! Reingeflutscht beim Abnehmen oder Anschrauben des Objektivs.

Ich bin also zum Fotogeschäft hingedackelt. Jawoll, da ist Dreck. Sieht man deutlich (wenn man zufälligerweise eine 1A-Lupe da hat).  „Das müssen wir vielleicht einschicken“, meinte die Dame. „Das versuchen wir selbst“, meinte der Kollege. Mein Name wurde notiert und ich für eine halbe Stunde nach Hause geschickt. Erleichtert, weil die Kamera an sich heil war. Ängstlich, weil ein Einschicken, wie mir gesagt wurde, an die 60€ kosten würde.

Pünklich war ich eine halbe Stunde später vor Ort. Eine Frau, die vorher nicht dagewesen war schaute mich fragend an. „Ich war vorhin da und habe meine Kamera abgegeben in der Hoffnung, dass sie gereinigt werden kann…“ (Liebste Nuss, du mögest mir das „meine“ verzeihen, war nicht so gemeint. Der Einfachheit halber eben.)

„Hab’n wir geschafft!“, grinste der Kollege von vorhin (und wollte später im Gegensatz zu den mich verfolgenden 60€ nur 5€ von mir) und erklärte, dass nur noch ein kleines Winzedings übriggeblieben ist, das aber zu hartnäckig zum Wegpusten war. Er meinte, das würde nicht weiter auffallen. Wenn doch sollte ich mal mit der Garantiekarte (die natürlich mein Schatz hat) nach Hamburg, die müssten das da ja auch machen. Ich werde es jetzt aber so probieren.


Der Point.

2 Gedanken zu „Kamera, was für ein Abenteuer

  1. Schön, dass dann doch alles glatt gelaufen ist und noch dazu so billig! :)
    Und zum „meine Kamera“: Es sei dir gestattet! :D

    Deine Nuss

    • Wie gesagt, an sich ist es nicht billig. Schließlich musste er nur mit seinem Pustegerät da rein. Aber natürlich: Trotzdem.

      Der Point.

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