Über Strukturen

Ausnahmsweise kein Eintrag mit Bildern. Da wird von meiner Seite später noch was kommen.
Viel mehr erwartet Euch ein bisschen pures Geschreibsel, dieses Mal über die Arbeitslaune.

Joa, mein Studium steht kurz bevor, wobei „kurz“ immer noch „einen Monat“ bedeutet. Zwar freue ich mich auch darauf, dann loszulegen, bin aber auch nicht unbedingt begierig, endlich mit ’nem Studiausweis und ’nem Haufen Arbeit rumzurennen. Sprich: Ich habe nicht das Bedürfnis, endlich wieder strukturiert einen typischen Arbeitsalltag zu bestreiten.
Dabei chille ich schon seit gut zwei Monaten herum, so ganz ohne wirkliche Herausforderung und Anspruch. Einfach so entspannen und ab und an ein wenig mein Allgemeinwissen aufpolieren. Und dabei werde ich keineswegs depressiv oder so. Mir fehlt keine leitende Linie, die mir endlich richtig auf die Beine helfen und mich selbst strukturieren würde.

Wie ist das bei Euch?
Braucht ihr nach einiger Zeit wieder etwas, das Euch fordert, Euch leitet? Eine Arbeit, eine große Herausforderung, die Ärger und Stress durchaus nicht ausschließt?
Ich glaube nämlich, dass so etwas gar nicht ungewöhnlich ist.
Schließlich war ich auch mal so drauf.

Die Nuss

3 Gedanken zu „Über Strukturen

  1. Och, ich hab das auch schon ganz gerne, wenn ich keinen strukturierten Tag habe.

    Nur wenn dass zu lange dauert, dann brauch ich schon irgendwas, wo ich wieder struktur habe. Wenn ich zu lange »nichts« machen muss, nervt mich dass auf Dauer einfach selbst, da bin ich dann trotz entspanntem Alltag irgendwo doch froh zu wissen: Es geht wieder los.
    Streß und Arbeit ist dabei unvermeidlich, aber es wäre ja auch langweilig wenn man nie gefordert werden würde, oder?

    • Das stimmt vollends.
      Deshalb genieße ich es doch ein wenig, zum Beispiel etwas von mir aus im Haushalt zu helfen. Klar, keine große Herausforderung, die naht nun erst mit der Uni, aber doch etwas zum Anpacken.

      Die Nuss

  2. ich könnte nicht ewig ohne struktur und linie leben, ich brauch vorlesungen, seminare, aufgabe, die mich fordern. aber ich brauch auch mal pause. mit aussicht darauf, dass dann wieder etwas kommt, wo ich etwas ’sinnvolles‘ machen kann (sprich etwas, das ein sichtbares ergebnis bringt), kann ich das linienlose erst richtig genießen.

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