Urlaubsbericht Teil „Hong Kong“

Gegen Ende des Sommerferien-Urlaubs sind wir noch für ein paar kurze Tage nach … China! Mit dem Flugzeug direkt nach Hong Kong und von dort aus mit der Fähre nach Macao – der Casino Stadt Chinas. Und so sah es da auch aus: Es gab Lichter, sehr sehr viele. Sehr sehr viele Casinos. Und Hotels mit Casinos. Und es gab Schmuck und Uhrenläden. Sonst… eigentlich nichts. An diesem Tag haben wir eingentlich nichts mehr gemacht außer einmal durch die Straßen zu schlendern… am Tag darauf jedoch haben wir einen Tempel besucht. Und das ist so heftig wie dort der traditionelle Tempel steht („mit dem linken Fuß betreten, mit dem rechtem Fuß raus gehen, den Buddha streicheln dann gibts Geld“) direkt neben den Hochhäusern und Casinos. In einem Casino waren wir auch… haben aber nichts angerührt außer das Essen. Fotos von dort gibt es nicht, denn Fotos waren nicht erlaubt (ich habe mich trotzdem zu einem Knipsbild mit meiner kleinen Kamera getraut… aber da sieht man kaum was.. und danach habe ich mich erinnert das wir in CHINA sind…) Zuvor waren wir übrigens noch im Venetian Hotel. Man war das krass. Ach und aber … unschöne Häuser gab es auch.

Beim Blick aus dem Fenster unseres Gold-In-Gold Hotels sah man Hochhäuser dicht an dicht mit hässlich schmutzigen Wänden, kaputten Fenstern, heruntergekommenden Geländern und farbloser Wäsche…. angestrahlt vom lila Licht  der Casinos… Wer will da wohnen frage ich mich? Und außerdem stank alles nach Zigaretten…

Am nächsten Tag sind wir dann wieder mit der Fähre zurück nach Hong Kong wo wir erstmal Seafood essen waren – GAR NICHT mein Ding, deswegen ging ich auch erstmal leer aus. Aber ein schönes Foto gab es für mich :) Ein sehr hübsches wie ich finde, auch wenn es verrauscht ist. Neben Sea Food gab es am nächsten Morgen Dim Sum :) Dann eine Pflichttour durch einen Schmuckladen (unsere Guides wurden dazu verpflichtet uns dort hinzuführen..Vertrag eben).

Wir haben eine katholische Kirsche besichtigt und dann haben wir von der Victorian Peak aus Hong Kong von oben gesehen… echt alles voller Hochhäuser. Da ist echt kein Platz mehr. .. Leider hat es sehr viel geregnet, vor allem an diesem Tag.. und wir fürchteten schon um unseren Ausflug zum großen Buddha, denn der tollste Weg da hin ist mit der Seilbahn… zum Glück zog es gegen Mittag auf und wir konnten uns in den Lift setzen.

Zu meinem Bedauern nicht in den mit Glasboden. Es war trotzdem sehr cool. Aber dann hat es halt doch wieder angefangen zu regnen und wir saßen mitten in den Wolken. Alles war weiß. Und es hat gedonnert… Zwischendurch hielten wir weil die Weiterfahrt wohl zu gefährlich gewesen wäre. Uns kamen nur noch leere Kabinen entgegen, zurück wurden die Leute wohl auch nicht mehr gelassen… also zusammen mit allen anderen wars für mich echt cool, ich konnte geile Fotos machen und alles bestens…. Aber alleine hätte ich mega Angst gehabt. Und wir haben auf dem Weg einen gesehen der alleine in einer Kabine saß… und einen der unten den Bergpfad allein entlang gewandert ist!!! Aber in der Gruppe haben wir uns dann einfach einen Spaß daraus gemacht den letzten Leuten die uns entgegen kamen zu winken :) Endlich oben angekommen regnete es dnan zu stark um den letzten Kilometer zum Buddha hinzulaufen, so gab es nur Fotos von der Ferne. Wir mussten dann auch auf einen Bus warten der uns runter fahren konnte … die Schlange war EWIG lang, zum Glück hat es unser Guide arrangiert dass wir vorgelassen wurdne, schließlich mussten wir noch unseren Flug zurück kriegen. Allerdings war Bus auch nicht ungefährlich, denn es bestand Erdrutschgefahr. Aber wir kamen alle heil unten an :)

Der Point.

10 Gedanken zu „Urlaubsbericht Teil „Hong Kong“

  1. Wunderbar eindrucksvolle Bilder. So ist auch die heruntergekommene Häuserfassade ein Blickfang, von den darauffolgenden drei Bildern ganz zu schweigen.
    Das exotische Großstadtfeeling ist für mich so sehr gut greifbar.

    Deine Nuss

  2. Wirklich beeindruckende Bilder!
    Dieser Leuchtreklamendschungel auf dem zweiten Foto finde ich echt krass. Viel zu viel des Guten.
    Besonders gut gefällt mir auch das verrauschte Hafen(?)bild und der Buddha in weiter Ferne. Das hat wirklich etwas.

    • Mitten in einer Wolke. Du siehst nichts, weder Himmel noch Erde.

      Und jetzt stelle dir noch vor, die Wolke wird dichter und du siehst keinerlei !!! Nachbargondeln. nur das Schwanken und Quitschen deiner Gondel, in der der Wind durch das Oberlicht pfeift. So geschehen 3 min später……

      Winke an Point für die beeindruckenden Fotos und den passenden Text.

      KC

  3. Der schemenhafte Buddha ist phantastisch. Ich bedanke mich beim schlechten Wetter, denn seien wir doch mal ehrlich, Bilder vom Buddha bei gutem Wetter gibt es zuhauf, ist nix Neues mehr.. aber Dein Foto ist anders und deshalb gefällt es mir ausnehmend gut!

    Die heruntergekommenen Häuser.. ich glaube, die Frage, wer da wohnen >>möchte<<, stellt sich dort nicht. Wenn einem nix anderes übrig bleibt…

  4. puh, die sicherheitsbestimmungen sind da wohl bei weitem nicht so streng und hoch wie in unseren breiten (= klingt sehr abenteuerlich. aber china wäre iregndwie so gar nix für mich, muss ich gestehen. deine bilder sind wie immer spitze!

    • Ich wollte auch lieber nach Japan, aber das wäre zu teuer gewesen. ^^ China hatte ja in seinen Hotel wirklich kleine Zimmer… und wenn man in Tokio zu akzeptablen Preisen übernachten will muss man sich ja in diese Kapseln zwängen xD

      Der Point.

      • das versteh ich, japan ist sicher auch spannend. aber es schadet nicht, das mal gesehen zu haben – man muss ja da nicht ansäßig werden (;
        grins, diese schubladenbetten, oder? irgendwie finde ich die ja genial +g+

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