Typisch bekackte Sonntage

Als ich heute zu einer WG-Besichtigung in meine Studistadt gefahren bin, durfte ich vor Ort feststellen, dass von der schläfrigen Sonntagsatmosphäre unserer Örtlichkeit dort kaum etwas zu spüren war.
Überall liefen Leute umher, die Straßenbahnen waren gut gefüllt und auch im Café herrschte ordentlich Betrieb, mit Glück konnte ich noch einen Tisch ergattern.
Wow! Wenn das dort so aussieht, wird meine typisch miese Sonntagsstimmung in Zukunft bestimmt weniger Spielraum bekommen. Vorausgesetzt natürlich, es wird was mit der Zimmersuche. Aber da habe ich ja Zeit.

Um die Zeit nach der Besichtigung bis zur Ankunft meines Heimzugs effizient zu vertreiben, beschloss ich während der Straßenbahnfahrt, in den Buchladen meines Vertrauens zu gehen und mir an diesem schönen typischen Großstadttag einen hübschen Taschenkalender für 2011 zu kaufen.
Klingeln bei Euch schon die „Aber!“-Alarmglocken?
Tja, bei mir leider erst erheblich später, kurz darauf durfte ich von außen auch in das geschlossene Geschäft blicken und auf das Hinweisschild: „Kalender für 2011 50% reduziert!“.
Ja, Mann, freut mich. Nur nicht heute. An diesem typisch bekackten Sonntag.

Die Nuss

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7 Gedanken zu „Typisch bekackte Sonntage

  1. *hihi* Einen Terminkalender habe ich mir dieses Wochenende auch mal zugelegt – allerdings am Samstag schon ;)
    Sonntage finde ich Öffnungszeiten-technisch übrigens sehr fragwürdig. Ich komm ja schon kaum mit diesen „Kleinstadt-Öffnungszeiten“ hier zurecht… 18 Uhr bin ich gerade mal von der Arbeit zurück. *seufz* Bin da einfach ’ne verwöhnte Großstadt-Göre :D
    Für mich müssten die Geschäfte mindestens bis 22 Uhr aufhaben. Es fallen einem auch zu den blödesten Uhrzeiten die Dinge ein, die man eigentlich noch unbedingt braucht. Samstag um kurz nach neun zum Beispiel. Wo wir wieder beim Sonntag wären…

    Nebenbei: Wie war die Besichtigung?

    Lieben Gruß,
    miko

    • 18 Uhr hat aber auch wirklich was Fieses. Kann ich auch ohne großen Vergleich sagen. :O

      Die Besichtigung lief gut, jetzt nur mal schauen, ob ich unter den Bewerbern das große Los gezogen habe.

      Die Nuss

    • Studieren tu‘ ich dort ja bereits, aktuell ist nur vorlesungsfreie Zeit, so komme ich nicht so oft in die Stadt. Könnte sich längerfristig gesehen nur durch ein Zimmer in ’ner WG dort ändern.

      Nun ja, heute war ich jedenfalls wieder dort, gab aber keine schicken Kalender. Wehe, die wurden das Wochenende alle abgestaubt!

      Die Nuss

      • deutsch-österreichische sprachkollision +g+ das wenn war nicht als ‚falls‘ gemeint, sondern als ‚du studierst ja da, also…‘ – ich weiß nicht, ob ich das klar rübergebracht hab was ich meine, jedenfalls will ich damit nur sagen, dass ich weiß, dass du dort studierst ^.^ (das war jetzt kompliziert gesagt).
        ich drück dir auch die daumen, dass das mit dem wg-zimmer klappt.
        was für einen kalender hättest du denn gern? ich finde die paperblanks toll oder auch die moleskine, die bekommt man auch leicht übers internet…

        • Ich hab dein „wenn“ verstanden :D
          Und nicke bei der Erwähnung von Paperblanks fleißig mit dem Kopf. Schweineteuer aber wunderschön. Man traut sich kaum reinzuschreiben.

          Der Point.

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