Die unerträgliche Leichtigkeit des On-Seins

Es könnte so einfach und so gut sein. Denn ich weiß ja, dass es funktionieren würde, würde ich nur einmal anfangen.
Die Rede ist einerseits von wichtiger Arbeit, die ich gerade in letzter Zeit gerne vor mir herschiebe, wenn’s denn nur irgendwie machbar ist und andererseits vom Lesen, dem Freizeit-Lesen.

Früher gemütlich irgendwo hinchillen, Buch rausholen und loslesen. Fertig und prima wars.
Okay, nein, ich bin ehrlich: Ich habe keine Ahnung, wie ich das früher mit dem Lesen gemacht habe, denn ich habe auch keine Ahnung, wie ich das früher ohne Computer gemacht habe!
Der Computer, Retter in der Not, Helfer und Erzeuger von Problemen aller Art, Erzeuger und dann gleich Helfer von Probl-, ja, ich liebe ihn einfach…ihn und das allzeit fordernde Internet.
Dort lese ich noch heute ganz viel: Flickr, Foren, Review-Seiten, Blogs…
Aber zum einfachen Lesen von Büchern, von denen ich weiß, dass sie mir gefallen werden, komme ich einfach nicht. Und noch schlimmer: Ich langweile mich dann…am Computer, wenn das Buch nur ein paar Meter weiter entfernt liegt.
Okay, dann lieber ’nen Film gucken.

Moment, erinnert der mich nicht an ein Buch?
MÖP! *quietschende Autoreifen*

Die Nuss

12 Gedanken zu „Die unerträgliche Leichtigkeit des On-Seins

    • Das Problem ist ja weniger, dass es mir an guten Büchern mangelt, sondern, dass ich zu blöd bin, diese mal zu lesen. :O
      Empfehlen würde ich aber grundsätzlich: Die Mitte der Welt. …was ich auch lesen *könnte*.

      Die Nuss

  1. Seit Blog und PC kaum eine Seite gelesen, noch nicht mal Zeitschriften vermögen das und langweilig wird mir nie am PC, da ich auch viel arbeite und zwischendurch meine Fotos bearbeite, da geht viel Zeit drauf.

    GLG Marianne :lol:

    • Habe mich auch oft schon dabei erwischt, dass ich unbedingt mal den oder mal den Klassiker lesen wollte und dass es dann umso länger ging, die zu lesen.
      Und wie schön war es dann, einmal ein locker-flockig leichtes Buch zu lesen!

      Allerdings ist es irgendwie gar nicht so einfach, locker-flockig zu lesen. :O

      Die Nuss

  2. Hier meldet sich die ältere Generation, die noch ohne PCs aufgewachsen ist. Tja, und was hat diese Generation getan? TV geschaut -.-

    Seitdem ich übrigens meinen Kindle hab, lese ich mehr zum Spaß. Was auch irgendwie krank ist, dass ich erst ein „Computergerät“ brauche um vom Computer wegzukommen und zu lesen o_O

    Was am besten hilft: Bahn fahren! Lange Wartezeiten, gemütliches im Zug schaukeln (im besten Fall). Ohne Bahn fahren würde ich wohl 50% weniger lesen….

    • Jah, Bahnfahrten waren bis jetzt die besten Lese-Supports. :D

      Und viele Texte habe ich auch schon am PC gelesen, auch wenn ich das Lesen längerer Texte am Computer anstrengender finde.

      Die Nuss

  3. Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
    Ich habe zwar aktuell keine ungelesenen Bücher rumliegen, aber das soll bei mir schon vorgekommen sein :D
    Und es gibt ja auch noch so viele andere Möglichkeiten sich zu beschäftigen, aber ich sitze dann doch oft einfach vor dem PC und langweile mich teilweise sogar. Eigentlich traurig.

    • Ich hab‘ jetzt ’nen kleinen „Trick“ angewandt: Einfach vor der alltäglichen PC-Session noch im Bett lesen. Funktionierte prima, habe jetzt ein ungelesenes Buch weniger. :D

      Die Nuss

  4. Kenne ich auch. Diese PC-/Onlinesucht ist schrecklich :mrgreen:

    Ich lese Bücher immer Abends im Bett an. Und wenn die richtig spannend sind, will ich so dringend wissen, wie’s weitergeht, dass ich den PC einfach ausgeschaltet lasse.

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