Schau, eine Angewohnheit!

Draußen scheint endlich die Sonne.
Ja, so würde ich das auch ausdrücken: „Endlich“. Ist ja auch ’ne feine Sache und stimmt auch mein Gemüt fröhlich.
Trotzdem chille ich auch zu dieser Zeit gerne zuhause rum, genieße mein schattiges Zimmer und jap, da wären wir schon: Denn für wirklich angenehme Atmosphäre werden bei mir oft die Rollos (aber nur fast ganz) runtergebracht, sei es für etwas atmosphärischen Kerzenschein, für den Sonnenschutz oder aber, und das hauptsächlich, einfach so.
Denn so ein Sonnenstrahlegemisch in meinem Zimmer lässt nicht nur Unaufgeräumtheiten gut sichtbar werden, sondern auch gleich eine Blablubb-Alltagsstimmung aufkommen und Alltag, ja, Alltag ist mein Gegner!
Also schön Atmo scheffeln, nerdig wirken und in diesem Fall stimmige Coldplay-Musik hören. Klingt ja auch nicht sooo schlecht, oder?

Die Nuss

Advertisements

9 Gedanken zu „Schau, eine Angewohnheit!

  1. ich kenn das. geht mir auch oft so. manchmal wünsche ich mir sogar regen fürs wochenende, damit ich mich nicht so verpflichtet fühle, etwas zu unternehmen!

  2. also bei so schönem wetter verbringe ich meine freizeit gerne auf der terrasse und chille dort.
    allerdings haben wir neulich für fotos auch mal mein rollo herunter gelassen. trotz des strahlenden sonnenscheins draußen.

      • Die Fotografie lässt sich nicht auf Kompromisse ein? Was ist denn das für eine blöde Floskel (denn wie eine Floskel klingt es, so unbedacht wie die Aussage scheint).
        In der Fotografie gibt es doch Kompromisse und Alternativen wie (fast) über all auch oô

        Der Point.

        • Wofür also dann noch diese Bezeichnung? Klaro war das keine bierernste Aussage, sondern lediglich die Erwähnung einer Eigenart, die ich an der Fotografie wahrnehme und zwar, dass sie mich immer wieder in exotisch wirkende Situationen bringt.
          Das kann man teilen, muss man aber auch nicht. Ist ja schön, wenn man’s unkomplizierter haben kann. :D

          Die Nuss

          • Aha. Und was haben exotische Situationen mit Kompromisslosigkeit zu tun?

            Ist es nicht das genaue Gegenteil? Die Fotografie hat keine festgefahrenen Regeln. Wie in jeder anderen Kunstform auch, kann sich der Künstler seine Nische suchen, Kompromisse zwischen Idee und technisch möglichen, Kompromisse zwischen Regel und Kreativität, Kompromisse zwischen viel, wenig, jetzt, später, normal, verrückt schließen. Und Alternativen finden. Wie ein DIY Diffusor oder das 50mm mit f/1.8 statt f/1.4. Sich auf den Boden legen statt einen Winkelsucher zu verwenden. Sich selbst vor die Kamera stellen, falls sich kein Model für die Aufnahme findet. Oder das Wohnzimmer in dem man die Rollos runterlässt statt das Fotografieren mitten in der Nacht… so viele Kompromisse auf deren Basis teilweise genannte exotisch wirkende SItuationen entstehen.

            Aber wo entsteht aus Kompromisslosigkeit eine exotische Situation?

            Das Fotografie „eh keine Kompromisse“ eingeht, kann eine Meinung sein, doch angesichts so vieler Argumente, die dagegen sprechen, sollte diese Meinung vielleicht überdacht werden.

            Der Point.

            • Unterschreibe ich.
              Und gerade deshalb würde ich meine nicht allzu ernst gemeinte Aussage niemals als fixe Meinung vertreten – wäre hoffnungslos und ziemlich schade, weil sie ein Vorankommen automatisch verwirft.

              Ich fotografiere ja gerade deshalb, weil die Fotografie zig Möglichkeiten bietet, an seine Vorstellungen heranzugehen. Da braucht man keine ultimativ perfekte Ausrüstung, sondern viel mehr gute Ideen und Eifer, dann klappt das in vielen Fällen auch.
              Aber da ich ein Fotograf bin, der gerne auf einer komplizierten Schiene verharrt, statt sich nach den zig anderen eventuell einfacheren Möglichkeiten umzugucken, lande ich nicht selten in Situationen, in denen ich mir einfach ulkig vorkomme (für dich das Stichwort: Erdbeeren!). Kompromisse, die weit weniger exotischere Situationen herbeigeführt hätten, hätte es garantiert gegeben, nur wollte ich sie mit meiner allzu fixen Idee nicht umsetzen.

              Und damit wieder zum Beginn meines Posts: Das ist keineswegs gut und objektiv vertretbar, sondern durchaus beschränkt, aber so bin ich manchmal eben und aus dieser Haltung schiebe ich die Verantwortung spielerisch-spöttisch auf die Fotografie, die es mir ja echt nicht einfach macht.
              Denn Fotografie ist ganz besonders auch eine überaus eigene Sache, jeder hat seine und damit seine eigenen Besonderheiten und Beschränkungen, die ja Gott sei Dank nicht fix sein müssen, ich lern‘ ja auch dazu!

              Die Nuss

              • Dein Fehler ist es den Kompromiss nur in eine Richtung zu betrachten: Ich probiere Verrücktes aus, und unterlasse den Kompromiss etwas weniger Verrücktes zu versuchen, damit ich es einfacher habe.

                Aber Kompromisse funktionieren nicht nur in die Richtung „weniger“ und „einfacher“. Dein Kompromiss ist es nämlich, dass du auch exotische Situationen in Kauf nimmst um deine Idee umzusetzen, obwohl du es einfacher haben könntest.

                Deswegen ist selbst aus deiner Sicht/Art zu fotografieren die Aussage „Fotografie geht keine Kompromisse ein“ falsch.

                Aber irren ist menschlich ;D

                Der Point.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s