„Schwupp!“ kann auch schmerzhaft sein

Letzte Woche Donnerstag konnte ich es nicht erwarten, in die Mensa zu kommen und nahm die Treppen wie ein junger Blitz. Schwupp und Zack!
Ehe ich mich versehen konnte, lag ich auf dem Boden. Ein Kommilitone hatte mich ja gewarnt!
Doofe Sache.

Zeitreise gen heute, ein Arzt der Klinik öffnet mir den Gips und bescheinigt mir, dass man hier durchaus sehen kann, dass das eine ziemliche deftige Verletzung, namentlich Fraktur, sei. Bitte schonen!

Davon wusste ich zum Sturzzeitpunkt allerdings noch nichts und bin trotz ziemlich derber Reaktion unmittelbar nach dem Sturz (Schmerzen im Fuß, Schwindel) weiter zur Mensa gehumpelt, war ja sicher nichts, ging sogar!
Nur…dass es dort dann einen richtig fett geschwollenen Fuß gab, hatte ich wieder nicht erwartet. Also besorgt in die Klinik, Befund: Da ist was kaputt gegangen, muss jetzt gegipst werden, später irgendwann noch MRT, vielleicht sogar Bänderriss, eventuell sogar OP, jeden Tag Thrombosesprophylaxe spritzen nicht vergessen!
Uh, jap, ich hätt‘ heulen können und habe es auch fast getan; wie zur Hölle kann aus so einem Umknicker, der doch gar nicht so schlimm schien so eine Scheiße entstehen? Undenkbar, aber wahr. Besonders so manche Schmerzen bestätigten das nur.

Also was jetzt? – So schnell keine Fotos mehr, Krücken, von mehr Leuten angesprochen werden, unselbstständig, Unistress im Riesenformat.
Aber okay, die Welt dreht sich weiter, nur besser nicht mehr den Fuß dazwischen stecken.

Die Nuss

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17 Gedanken zu „„Schwupp!“ kann auch schmerzhaft sein

  1. Ach du Sche… :-?
    Blöd gelaufen, aber vielleicht sollte es so sein…etwas Schonung und mit Krücken (Gehhilfen) klappt das. Habe drei lange Jahre damit gehen müssen.
    Gute Besserung.

    GLG Marianne ♥

  2. Autsch :/
    Gute Besserung, wird schon wieder werden!

    Ist, glaube ich, auch relativ normal, dass man sich da erstmal nicht soo viel bei denkt. Als ich mir zum ersten Mal meinen Figner gebrochen habe, tat das zwar ziemlich weh, aber damit bin ich auch noch drei Tage rumgelaufen und habe sogar eine Klassenarbeit damit geschrieben, ehe ich zum Arzt gegangen bin. Beim zweiten Mal, wusste ich es dann schon etwas besser xD

    • Danke. :)

      Oh, das beruhigt mich doch etwas. Ist ja auch irgendwie die Sorge, es dadurch noch schlimmer gemacht zu haben. Mal sehen, wie groß der Lerneffekt bei mir sein wird. :O

      Die Nuss

    • Wie soll der arme Junge draußen denn Fotos machen mit Gehhilfen? Soll er imma auf einem Bein stehen oder wie :P

      Gute Besserung Nuss!
      Sei froh, dass es nicht gebrochen ist, obwohl ich nicht sagen kann was schmerzhafter ist und ein längeren Heilungsprozess hat. Trotzdem geht das ja auch wieder vorbei und das nächste Mal aufpassen ;)

      • 1. Ich hab nichts von „draußen“ erwähnt, das hast du dir dazu gedichtet :P
        2. Aber draußen kann man auch. Sich setzen beispielsweise. Oder zu dem Ort des Fotografierens (Kamera um den Hals) und dann halt mal ne halbe Minute auf einem Bein stehen ;) Die Krücken dabei gegen eine Hauswand lehnen… sich auf ihnen abstützen oder zu Boden legen. (Fotografieren ist auch nicht zwangsläufig mit Akrobatik/viel Bewegung verbunden)
        3. Es findet sich immer eine Möglichkeit! Der Wille macht’s und der Weg ist das Ziel ;) Gibt genug anderweitig eingeschränkte Fotografen (Rollstuhl, halbblind, geistig nicht ganz auf dem Damm,….) die super Fotos machen!

        Der Point.

    • Gut, sechs Wochen lang will nicht mal ich Faulpelz darauf verzichten. Aber in nächster Zeit ist erst einmal Hardcore-Schonung verordnet worden und stationäre Fotografie ist irgendwie nicht so meins…
      Wenn mir aber dennoch was in den Sinn kommt, werd‘ ich nicht zögern!

      Die Nuss

  3. Oh. Das tut mir leid. Gute Besserung!
    Ich bin mal vom Fahrrad gesegelt, nachdem ich in eine Straßenbahnschiene geraten war. Nach drei Tagen hatten mich meine Freunde überredet, doch einen Arzt aufzusuchen. Ich dachte: Schulter geprellt. Da kann der Arzt auch nix machen. Der Arzt sagte: Schulter gebrochen. Und verbot mir den Arm weiter als waagerecht zu heben oder irgendwie zu belasten mit Androhung von OP. Gegipst wurde nix, weil das Schultergelenk so schnell steif wird. War damals heiß und sommerlich und ich habe geflucht … ging aber auch vorbei.

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