[8/365] Über die Kreativität in meinem Kopf

[8/365]Aus den EXIF: 50mm | f.2.8 | 1/40 | ISO 100

Manchmal frage ich mich, wieso ich überhaupt kreative Hobbys habe. Früher habe ich wahnsinnig gern geschrieben… aber meine Ideen für Geschichten, selbst die kürzesten, hielten sich einfach wahnsinnig in Grenzen. Fotografie erscheint mir da für mich passender, weil man sich direkter von dem was „da ist“ beeinflussen lässt. Glaube ich.

Zumindest betrachte ich die Fotografie gerne als „mein Ding“, das Hobby, das ich die ganze Zeit gesucht habe. Wo ich richtig aufgehen kann und wenigstens eine kleine Portion Talent mit bringe. Aber dann sehe ich andere Fotografen, teilweise jünger und noch nicht so lange am Fotografieren wie ich, die einfach viel bessere Fotos machen, die voll sind mit Kreativität. Tollen, neuen, innovativen, inspirierenden, interpretationsfähigen Ideen.

Ich stelle mir das dann gerne so vor, als hätte ich oben in meinem Kopf eine kleine Kammer, wie die Wohnung unterm Dach, die zum Bersten gefüllt ist mit Kreativität. Nur hat der Boden nur ein kleines, winzigkleines Loch, aus dem die Kreativität nur so langsam raus in den Eimer darunter tröpfelt. So dass es ganz schön lange dauert, bis der Eimer voll ist und ich etwas damit anfangen kann. Meine Hoffnung ist es, das ich jetzt z.B. durch das 365 kontinuierlich an diesem Loch herum fummel, in dem ich daran friemel, da rein piekse usw. dass das Loch mit der Zeit immer größer wird.

Hmmm…

Heute habe ich nur einen Schritt hinaus in den Garten gewagt, und das war kalt genug! Eigentlich wollte ich Seifenblasenfotos machen, was schön aus gesehen hätte, weil die Sonne sich manchmal doch blicken ließ, aber der Wind hat alles kaputt gemacht. Und weil ich dann keinen Nerv für Perfekter-Fokus-Bilder hatte, habe ich mich halt für Absichtlich-Unscharf entschieden.

Hier noch eins:
JoyDer Point.

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27 Gedanken zu „[8/365] Über die Kreativität in meinem Kopf

    • Ich war jetzt drauf und dran das hier kommentarlos zu löschen, weil es für mich einfach mal wieder unverständlich ist. Aber ich habe dich jetzt nochmal auf deinem Blog darauf hingewiesen, falls du meine letzte Bitte hier im Blog übersehen hast.

      Der Point.

  1. War dir eigentlich in diesem Outfit nicht zu kalt, ich habe sogar in Jacke gefroren und wenn ich nur mal etwas kurzes schreibe…dann liegt es daran, dass ich es gerade zur Kenntnis genommen habe, aber nur kurz gelesen, für all die anderen Dinge nehme ich mir dann extra Zeit, so wie jetzt, denn so viel Text braucht Zeit und dann noch einen passenden Kommentar.Dein Beitrag bleibt bei mir stehen, bis ich noch einmal wiederkomme. kann aber auch sein, dass ich es vergesse, keine Zeit habe, dann muß das erst einmal so stehen bleiben…oder du löscht es.
    Manche Menschen mögen auch keine langen Kommentare, schreiben fast gar nichts oder nur „cool“ und schön wäre es, wenn man ein „like“ bei dir machen könnte, so weißt du zumindest, dass man deinen Beitrag zur Kenntnis genmmen hat…

    Herzlichst ♥ Mariane

    • Man kann doch ein „Like“ setzen, so wie du das regelmäßig tust? Und ich glaube, da hapert es bei uns an einer Definitionssache. „Like“ ist bei dir scheinbar ein „Zur Kenntnis nehmen“ vielleicht ein „Darauf zurück kommen“ – für mich ist es ein (wie die deutsche Übersetzung von WordPress sagt) „Gefällt mir“. Das heißt mMn muss man sich auch für ein „Like“, welches eine Alternative oder eine Ergänzung zu einem Kommentar ist, mit dem Beitrag auseinander gesetzt haben. Dann kann man es ja nutzen wenn ein Kommentar zu viel Zeit kosten würde, zu umständlich wäre, zu wiederholend wäre, unnötig wäre, es nicht mehr zu sagen gibt usw. Da deine „Like“s aber auch gerne auf Einträge gegeben werden, die meiner persönlichen Ansicht nach, gar keine potentiellen Kandidaten dafür sind (wie als die Nuss einmal schrieb, der Fuß sei gebrochen) stehe ich deinen „Like“s durchaus skeptisch gegenüber, vor allem wenn sie in Kombination mit Kommentaren wie „grins“ oder „Mein Pferdeauge, lol“ auftauchen – die ich einfach nicht verstehe und keinen nennenswerten Zusammenhang zum eigentlichen Beitrag für mich aufweisen. Was ja logisch ist, denn wie ich jetzt weiß, kommentierst du manchmal einfach nur zum Zeigen, dass du den Eintrag gesehen hast. Das ist eine Herangehensweise, die ich nicht nachvollziehen kann, vor allem, da ich noch nie mitbekommen habe, dass du nach einem Kommentar danach darauf zurück gekommen bist (auf diesem Blog).

      Ich erwarte übrigens nicht zwingend lange Kommentare, die schreibe ich selbst nicht immer. Aber Kontext finde ich doch wichtig. Zwar finde ich Kommentare wie „Cool!“ [z.B. auf ein Foto] nicht sehr hilfreich, aber ich freue mich doch darüber – aber man kann eben nicht einfach immer nur „Cool!“ schreiben. Das geht auf Flickr z.B. wenn man direkt auf ein Foto kommentiert. Oder wenn ich einen kurzen Eintrag schreibe in dem ich sage „Juhu, ich hab den Führerschein!“ (den ich übrigens nicht habe). Aber es geht mMn nicht wenn ich in einem Eintrag schreibe ich habe heute dies und jenes gemacht. das war witzig. Es war aber sehr kalt und hat geregnet. Ich habe dieses Foto gemacht, bin aber leider nicht zufrieden damit“. Ja worauf bezieht sich dann das „Cool“? Darauf, dass ich Sachen gemacht habe die ich witzig fand? Darauf dass es geregnet hat, weil du Regen toll findest? Darauf, dass ich ein Foto gemacht habe? Darauf, dass ich ein Foto gemacht habe, dass ich blöd finde? Oder einfach weil das Foto als cool empfunden wird?

      So geht es mir z.B. bei deinem Grins oder Lol. Was ist denn nun gerade an meinem Eintrag witzig gewesen? Meines Wissens nach habe ich nämlich gar nichts Lustiges beschrieben, und mich im Eintrag lächerlich gemacht glaube ich auch nicht. Und warum du „Mein Pferdeauge“ schriebst, weil ich auch immer noch nicht. Besitzt du ein Pferd, dass so ähnlich ausschaut? Denkst du, du hast Augen, die wie die eines Pferdes aussehen? War das ein Witz? Ein bekannter Spruch, eine Redensart, ein Zitat – etwas, das ich wiedererkennen sollte?

      Der Point.

      PS: Doch mir war kalt, weshalb ich ja auch nur kurz in den Garten bin und mir nicht die Mühe mit fokussierten Bildern gemacht habe, so dass ich schnell wieder ins Warme konnte.

  2. Bisher ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
    Man selbst ist letzlich auch immer sein größter Kritiker und vllt finden andere die Fotos ja sogar wahnsinnig toll, an denen man selber rummäkelt? :)

    Freut mich, dass der Muffin „zum anbeißen“ aussieht. Ich hab bei den Fotos versucht ein paar der Tipps umzusetzen und anscheinend hat es ja schon etwas geklappt ^^ Zum Glück macht es bei den Muffins gar nichts, wenn sie kalt werden. Sie sind sehr dankbare Fotoobjekte zum üben ;)
    Lg

    • Das stimmt, da hast du Recht.

      Oh ja, er sieht sehr lecker aus! Freue mich auch auf mehr Food-Photography von dir (ganz egal, ob das Gericht jetzt anspruchsvoll oder eher pflegeleicht war)!

      Der Point.

  3. Okay, erst mal möchte ich dir sagen, dass du meine Respekt hast. Alleine dafür, dich dieser Herausforderung zu stellen. Und das du bisher auch zu jedem Tag/Bild was schreibst. Die Mühe die du dir machst und – so schätze ich dich zumindest ein – dir auch weiter machen wirst.

    Dann möchte ich dir sagen, dass ich die Bilder mag. Das untere ein bisschen mehr; beim oberen sind meine Gedankengänge zuerst in die Richtung „weglaufen“ gegangen. Dann kam mir aber eine Szene in den Kopf, ein lachendes Mädchen, feixend. Das untere hatte gleich für mich sowas leichtes. Einfach aus Spaß mal Fotos machen, ein bisschen vor der Kamera rumalbern. Mal sehen was dabei rum kommt, ohne im Hinterkopf zu haben „Wird das jetzt auch scharf? Passt das dann auch so?“

    Was du über deine Kreativität schreibst kenne ich so, so gut! Ich habe mich da erst kürzlich mit einer Freundin drüber unterhalten und es ganz ähnlich formuliert wie du hier. ^^
    Es gibt wirklich viele, viele Menschen deren Fotos ich mir anschaue und mir denke: Mein Gott, ich bin nicht mal halb so gut. An manchen Tagen zieht mich das wirklich runter, muss ich zugeben. Dann aber wieder weckt das meinen Ehrgeiz, denn auch diese Menschen haben irgendwann mal angefangen. Und ja, ich finde, was du da oben so beschreibst, findet sich durchaus auch in deinen Bildern. Es ist gut, wirklich gut, das du so einen Ehrgeiz hast besser zu werden usw. aber ab und an solltest du dir auch mal zugestehen das wertzuschätzen was du momentan kannst. (: (Glashaus…) Jedenfalls: Bei dir ist das da. Und ausbaufähig.
    Wenn ich mir überlege das wir beide sehr zeitnah mit dem fotografieren (DSLR) angefangen haben finde ich deine Entwicklung größer, besser und um einiges deutlicher als bei mir. ;)

    Zum Schluss noch: Mach weiter so! Ich verfolge das Projekt jedenfalls gespannt, auch wenn du „erst“ bei Tag 8 bist.

    • Danke danke danke für dein Lob, deinen ausführlichen Kommentar, das Aufmuntern, das Teilen deiner Gedanken!

      (Du musst einfach mehr fotografieren, und dann mehr zeigen, damit ich dir zustimmen oder eine Diskussion anzetteln kann :D)

      Der Point.

  4. Nun, diese „Like“- Feuerwerke bejuble ich auch nicht. Hätten aber besser nie „erfunden“ werden sollen. Habe ja bei mir z:B. einen Counter, öffentlich, der sagt was. Schnelle LIKEs gibt es, selbst wenn ein Beitrag nicht in der angezeigten Zeit gelesen werden konnte, kein LIKE aber bei Lesern aus Übersee, die sich das übersetzen lassen, bei anderen, die länger rein gucken. Und das auch wiederholen. Meine: Lesedauer ist mir lieber als Likerei.
    Das war Point1. Nun 2: All zu viele sind ja souverän fotografisch unterwegs. Ich bekanntlich ja nicht. Idee geht mir vor Souveränität (die weder meine Kamera noch mein Auge liefern). Und das führt zur Kritik an Blogis generell (sofern sie nach Kommentaren fischen) Gähnende Langweile allerorten. Harmlosigkeit bis zum Erbrech..ääh…ups..und das, obwohl sie in der Demokratie alles dürften, provozieren, irritieren, inspirieren. Geboten wird oft das, was meine Oma (gut, ich bin 52) besser konnte. Zu Postkarten, die damals reichlich eintrudelten, Geschichten erzählen. Und heute? Ist Blog 2.0. Lächerlich. Ein Fotofriedhof. (Neben dem Wackelvideofriedhof, YouKnow?))Wo bleiben die Geschichten, die Töne, Klänge, die gratis zu produzieren sind. Ich weiß nicht, ob ich das gut kann. Mache es aber. Bringt wenige Leser, klar. Denn die Vergleiche fehlen, mir in der Blogödnis der (un)gewollt Eitlen.
    Aber gut, wenn- wie hier- mal Meinung sein darf- die Liste der von mir“Beleidigten“, nur weil ich nicht alles LIKE, …aber deshalb hab ich ja auch momentan keine Blogroll mehr….. ;)

    • Ich halte nichts von Like-Spam und „So musst du fotografieren und das ist doch nur langweilige Knipserei die niemand braucht“ Kommentaren.
      Aber ich liebe das interaktive Internet, ehrliche Kommentare, Kritik und Lob, Teilen von Ansichten, Einblick in andere Erfahrungswelten und Herangehensweisen….
      Und ich mag es neben den Fotos, die für mich dokumentarischen Wert haben und Erinnerungen festhalten (und die ich hier nicht zeige) in künstlerischer Hinsicht an mein Hobby, der Fotografie, heranzugehen. Da trainiere ich gerne das Auge und investiere auch in teures Equipment. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man mit jeder Kamera gute Fotos machen kann, wenn das Auge mit spielt. Umgekehrt jedoch nicht :D

      Der Point.

  5. Ich find beide Fotos gut. Das erste hat etwas Geheimnisvolles und das zweite ist fröhlicher, ausgelassener. Ich finde, ein Foto muss nicht immer scharf sein, um zu gefallen oder eine Botschaft zu transportieren. Ich finde Unschärfe sehr oft interessanter.
    Ich finde es auch gut, dass du dich an Neues ranwagst. Ungewöhnliche Motive, Techniken nutzt in deinem 365 Projekt und nicht versuchst, immer das perfekte Bild zu machen. Ich denke, wenn man sich erst von den ganzen Vorschriften und Richtlinien abwendet, dann hat die Kreativität auch mehr Platz, um sich zu entfalten. Mir fällt es oft schwer, weil ich auch durch mein Studium gewisse Normen für Bilder im Kopf eingebrannt habe, dass ich einfach nicht dagegen ankomme. Da sind diese festgefahrenen Muster, in denen Vordergrund, Hintergrund, Komposition, Farbe, etc eine Rolle spielen und ich automatisch darauf zurück greife beim Fotografieren. Dadurch wirken meine Fotos auf mich aber oft steif und langweilig.
    Ich bin jedenfalls gespannt, wie du dich in diesem Jahr entwickeln wirst.

    • Ja, ich bin auch recht festgefahren… ganz besonders was die Drittel-Regel und die Bildbearbeitung (ich arbeite auch mit Presets und hab da so meine Lieblinge, die ich dann natürlich individuell an das jeweilige Foto anpasse) angeht :D Puh….

      Ich bin auch sehr gespannt!

      Der Point.

  6. Sehr schöne Bilder. Ich spiele mich manchmal auch sehr gerne mit Unschärfe. Manchmal kommen dabei einfach viel schönere Bilder raus als wenn sie scharf wären. Vor allem beim ersten Bild ist die Unschärfe mehr als passend.
    Darf ich fragen mit welcher Kamera du fotografierst?

  7. Das, was du hier schilderst, glaube ich so geht es jedem der sich mit Kreativität beschäftigt manchmal. Ich sitze auch oft vor Bildern und überlege mir wie die Leute auf solche Ideen kommen, damit dann sooo tolle Bilder entstehen. Dann nehme ich mir auch noch vor so etwas auch mal auszuprobieren und doch klappt es nicht, dann bin ich wieder frustriert.
    Aber wenn ich mir eigentlich gar keine Gedanken mache vorher, einfach anfange, dann kommen auf einmal Ideen und so wird einfach experimentiert. Mir hilft es allerdings ein Thema vorher zu haben, daher mag ich diese Projekte recht gerne :). Zum Beispiel Spiegelung, da geht´s dann auf Motivsuche und dann wird eben von allen Seiten erst mal probiert. So ist es auch mit dem Tagesbild, so muss ich mich wenigstens einmal am Tag damit beschäftigen ein wenigstens einigermaßen ansprechendes Bild zu machen, also gebe ich mir selbst damit sozusagen einen Tritt ;)
    So wünsche ich dir das du mit diesem Bild jeden Tag deine Tröpfeln zu einem Fluss bringen kannst, deine Bilder oben sind ja schon ein guter Ansatz die Idee gefällt mir, die Farbe des Shirts und die Bewegung vermitteln Spaß :)

    • Ja, ich mag so Projekte mit Themen auch. Vor allem weil man dann den Ansporn hat und auch gucken kann, wie andere Leute sich mit dem Thema auseinander gesetzt haben.
      Ich nehme übrigens bei so Projekten nie Archivbilder, ich finde da geht die Herausforderung und der Spaß und der Sinn mMn flöten.

      Danke für deine lieben Wünsche und das Lob!

      Der Point.

  8. Das Wichtigste an einem Hobby ist doch, dass es einem selbst Spaß macht. Wenn andere die Ergebnisse auch toll finden: Gut. Wenn nicht: Auch gut. Insofern kann ich Deine Gedanken nur mit einem „mach einfach so weiter“ beantworten.

    Weißt Du, was mir bei den Fotos spontan einfällt? Dass Du paleicas Projekt damit bereits bedient hast! ;o) Davon abgesehen haben gerade etwas schwammige Fotos oftmals sehr interessante Effekte. Völlige Fehlschläge lösche ich aber zahlreiche Fotos, die auf den erste Blick eigentlich nüscht sind, hebe ich erstmal auf. Und oftmals kommen sie dann zu bestimmten Themen doch noch zum Einsatz. Einfach weil es passt.

    Was die kommentarlose „Likerei“ und nährstofffreie „Kommentare“ betrifft, kann ich Dir nur lebhaft zustimmen. Manchmal habe ich den Eindruck, einige Blogger klatschen überall ihr „Like“ dran, wie ein kleiner Terrier, der neurotisch an jeden Baum pinkeln muss um zu zeigen, dass er da war. Na ja, jeder so wie er kann, hm? ;o)

    • Ja, da hast du schon Recht mit dem Hobby. Aber wenn ich z.B. gerne fotografieren würde, abe ich einfach nicht weiß was… mir nichts tolles, kreatives, spannendes einfällt. Das ist sehr unbefriedigend und frustrierend :/

      Ja eigentlich schon, aber es sind nur 2 Bilder :D Außerdem wollte ich ja für mein 365 keine Fotos nutzen, die gleichzeitig Teil eines anderen Projekts sind.

      Schön, dass wir uns bezüglich „Fehlschlag/doch interessant“ und „Like-Spam“ einig sind :D

      Der Point.

  9. Was deine Fotos angeht, hatte ich ähnliche Gedanken wie Moud. Das erste war auf den ersten Blick erstmal ein Davonlaufen, doch bei genauerem Hinsehen eben auch ein spielendes Mädchen, dass fröhlich durch den Garten rennt.
    Das ist dann beim zweiten Bild offensichtlicher, aber trotzdem gefällt mir das erste besser. Gerade die Doppeldeutigkeit macht es interessant. Und auch (oder vlt. auch gerade) ohne Schärfe, ist es ein tolles Fotos geworden. Hier sieht man gut, dass Fotos nicht technisch perfekt sein müssen, um Stimmung zu erzeugen. Oft ist es auch gerade der technische „Fehler“, der ein Bild so besonders macht.

  10. ich glaube solche selbstzweifel hat jeder kreative mensch mal! ich habe sie andauernd. ständig. es gibt einfach so viele tolle, kreative leute. und alle sind besser als man selbst. also so fühlt es sich manchmal an. daher kann ich dich gut verstehen und leide mit dir… :)
    schreiben tu ich übrigens auch hin und wieder ganz gerne. aber für eine ganze geschichte reichts dann eben doch nicht aus…

    ah! noch jemand gleichgesinntes! kalte füße und hände habe ich stäääändig. vor allem wenn ich am PC sitze machen mir meine hände zu schaffen. und gegen die kalten füße hilft einfach fast gar nichts… selbst eine decke nicht… nur eine heiße wärmflasche. die gibts dann auch jetzt wieder jeden abend ins bett. damit wenigstens ein mal am tag die zehen warm werden…^^

    mhm, ich freu mich irgendwie auch auf die gemütliche zeit. wobei der sommer einfach sooo genial und schön war und ich deswegen gerade etwas wehmütig werde. das könnte ruhig so weiter gehen. ;)

    oh, dankeschön für dein sehr liebes lob zu meinen polaroids! ich bin echt froh, dass die jetzt endlich so werden wie ich sie mir vorgestellt habe. das vorher war ja irgendwie langsam ernüchternd… ich dachte echt ich bin zu doof dafür… ;) endlich wird das mal so wie ich es will. ^^

    • In den kalten Monaten habe ich immer so eine Decke zum Zwischen-Matratze-Und-Bezug-Legen, die heizt sich auf und macht das Bett kuschelig warm. Genial zum Schlafen und für gemütliche Stunden tagsüber ♥

      Der Point.

  11. interessant, mit unschärfe zu spielen, obwohl es mir persönlich scharf besser gefällt.
    mir gehts da ähnlich, aber bei mir ist es auch ein zeitfaktor. ich fotografiere im moment so wenig, dass ich kaum besser werden KANN (selbst wenn ich vlt die kapazitäten dazu hätte).
    und mit den geschichten schreiben war das bei mir auch so. früher war mein traum immer mal einen roman zu veröffentlichen – jetzt ist es irgendwann mal eine vernissage zu machen ^,^

    • Ja, du solltest wirklich mehr fotografieren. :D Nicht nur der Verbesserung wegen, sondern weil es einfach Spaß macht, man gleich das Gefühl hat produktiv unterwegs gewesen zu sein, und weil die Fotos hübsch anzugucken sind :)

      Und: Ich will auch!!

      Der Point.

  12. Huhu! ^^

    Hui, kann gar nicht sagen, welches Bild ich besser finde. Ich finde es auch spannend, mal mit der Schärfe zu spielen und man muss sich ja auch ein bisschen ausprobieren. Deswegen weiter so!

    Was das Thema Kreativität anbelangt, kann ich mich den anderen anschließen: solche Gefühle bzw. Gedanken zu haben, ist ganz normal und geht fast jedem so. (Ich finde, es ist auch wichtig, sich und seine Werke zu hinterfragen, denn nur so kann man besser werden. Solange man sich nicht runtermacht, versteht sich. ^_~) Es wird immer jemanden geben, der besser und kreativer zu sein scheint, als man selbst. Aber wichtig ist einfach, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Man darf nicht vergessen, dass, wenn man sich immer nur auf andere konzentriert, man seinen eigenen Weg nicht finden kann.

    Übrigens hab ich mich auch nicht den ganzen Abend in die Kälte rausgestellt und in den Himmel geguckt, aber gegen 22:00 Uhr sollten die meisten unterwegs sein und ich hab tatsächlich einige schöne Sternschnuppen gesehen. ^^

    Liebe Grüße,
    Iwa

    • Hallo Iwa, vielen Dank!

      Ich war gestern Abend/Nacht noch draußen und habe Fotos gemacht. Ich selbst habe keine Sternschnuppen gesehen, aber meine Kamera hat auf einem Bild gleich drei Lichter eingefangen, die verdächtig nach Sternschnuppen aussehen. Aber vielleicht sind es auch nur Flugzeuge, oder UFOs ;D

      Der Point.

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