[39/365] Es wird dunkel…

[39/365]Aus den EXIF: 50mm | f/2.5 | 1/400 | ISO 100

Nach all den bunten Herbstfarben von gestern jetzt mal wieder schwarz-weiß und düster, obwohl das Wetter heute nicht wirklich schlecht war. Trotzdem wollte ich auch mal wieder die zweite Seite der Medaille zeigen ;) Schweinekalt und windig war es dennoch. Ich musste aber feststellen, dass das Wetter künftig nicht mehr das einzige Problem sein wird: Es wird zu früh dunkel! Noch ist es hell wenn ich zur Arbeit fahre – immerhin ist das erst um 9. Aber wenn ich Abends wieder nach Hause kann ist es schon fast zappenduster. Für diese Zeit kann ich höchstens Nachtfotografie planen. Fotos vor der Arbeit wird aber auch nichts, da es wenn ich früher raus gehe auch nur im Dunkeln stehe. Bleibt also eigentlich nur die Pause. Aber die ganze Fotografie unter Zeitdruck zu betreiben ist auch nicht das Wahre, da braucht man schon konkretere Ideen – planlos und suchend durch die Gegend gurken wird nur frustrierend und unnötig kalt. Hmm… ich werde sehen, wie sich das einrichten lässt. Und ihr auch ;D

Der Point.

9 Gedanken zu „[39/365] Es wird dunkel…

  1. Ich kann nur sagen, dass es im Dunkeln mehr Fotomotive gibt, als man anfangs denkt. Ich bin auch jemand, der am liebsten im Hellen (am besten bei Sonnenschein) fotografiert. Aber besonders in der (Vor-)Weihnachtszeit kann es sich mehr lohnen, im Dunkeln auf Fototour zu gehen. Geschmückte Häuser, Gärten, Balkone (Schau-) Fenster, Weihnachtsmarkt, etc… Und selbst ohne Weihnachtsthema gibt es eigentlich in jeder Stadt beleuchtete Gebäude. Langzeitaufnahmen von befahrenen Straßen sind auch immer nett. Ich finde das ist auch das Interessante an dem Projekt: dass man das Beste auf den Umständen macht.

    • Das klingt sehr ermutigend Alex! Ich hoffe, dass ich eben das aus den Umständen machen kann – das Beste! Und viel Lichterspiele einfangen werde :) Leider benötigt man dafür auch oft ein Stativ, das schränkt die Spontanität doch ein wenig ein…

      Der Point.

      • Stative werden überbewertet. Ich habe mein Stativ extra nach Wien mitgenommen. Wirklich damit unterwegs war ich nur an 2 Tagen damit (und an einem davon habe ich es nicht gebraucht). Immer, wenn ich Abends unterwegs war oder Langzeitbelichtungen machen wollte, hatte ich das Stativ nicht dabei. Also musste ich die Kamera entweder sehr ruhig halten und hohe Iso Zahlen verwenden oder sie für Langzeitaufnahmen irgendwo ablegen. Hat auch wunderbar geklappt^^

  2. Ich mag auch so düstere Fotos gerne. Und so grau ist es ja auch wirklich (teilweise). Mich stört dieser dünne schwarze Rahmen aber.

    Ich bin auch gespannt, wie du das mit der Dunkelheit geregelt bekommst. Das ist auch so ein Punkt, an dem ich selbst wirklich nicht wüsste, wie ich das hinbekommen sollte. Morgens wenn ich zur Arbeit fahre, ist es noch nicht richtig hell und dannach ist es stockduster. Und in einer 30 Minuten Mittagspause schafft man ja auch nicht viel…

  3. Schließe mich meinen Vorrednern an. Und vor allem wie Alex schon sagte, ist das Interessante daran, was du daraus machst. Aber nachdem ich deinen/euren Blog schon seit einer Weile verfolge, denke ich, dass du das locker meistern wirst. (:

  4. ich finde die idee in der pause zu fotografieren gar nicht so schlecht. Auch wenn Du es nicht magst unter Zeitdruck zu arbeiten (wenn alle Rahmenbedingungen dagegen sprechen) es als Chance zu begreifen. einfach einen konkreten Rahmen für die Fotos zu wählen z.B. nur blaues oder unscharf zu fotografieren. Dadurch habe ich gelernt mich auf widrige Umstände einzulasen, situativ zu arbeiten und mein Repertoire um ungeplante Motive zu erweitern.

    • Es hat eben alles zwei Seiten :D Ich werde versuchen das Beste daraus zu machen und hoffe dabei auf ein ähnliches Resultat (=Umgang mit ungewohnten Umständen, offen für mehr Motive) wie bei dir! Vielen Dank für deine Ermutigungen und Vorschläge! :)

      Der Point.

  5. oje das mit dem licht ist wirklich ein problem, ich hoffe, du verlierst dadurch nicht die motivation, es wäre sehr schade um deine bilder. es hat eine interessante struktur und einen ganz eigenen rhythmus. und es erinnert ein wenig an den film coraline (:

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