Ein kleiner Jahresrückblick.

Wie immer erscheint mir mein Leben recht ereignislos. Und im Gegensatz zu dem, wovon die meisten anderen berichten können, ist es das wohl auch. Dennoch ist in diesem Jahr einiges passiert.

Es begann in eisiger Kälte und verzweifelten Versuchen, das Feuerwerk vernünftig zu fotografieren (vielleicht schaffe ich es dieses Jahr, auch wenn permanenter Nieselregen wohl ebenso ungünstige Bedingungen sind wie Minusgrade) … ging damit weiter, dass meine erste Beziehung zu Ende ging und ich mich in die Lernerei für das Abitur machte. Mehr oder weniger jedenfalls. Genug anscheinend, dass ich die Prüfungen überstand und schließlich mein Abiturzeugnis in den Händen hielt. Es folgten Zeugnisverleihung und Abiball (beides unspektakulärer als ich erwartet hätte) und dann… dann hatte ich frei.

Ich war mit Freunden unterwegs in Cuxhaven. Und in Hannover, im Harz, in Nienburg – auf zwei wunderbaren Fototouren. Dann ging es mit einer Freundin und ihrer Familie nach Rügen, wo ebenfalls viele Fotos gemacht wurden. Nebenher liefen meine Bewerbungen für ein FSJ. Zu erst hatte ich etwas weiter weg ins Auge gefasst, bis sich mir hier auch noch ganz in der Nähe eine wunderbare Chance bot.

Im August fing ich dann an im Kindergarten zu arbeiten, was mir noch immer sehr viel Spaß macht (obwohl die Wochenenden nie schnell genug kommen können)… Es ist aber ziemlich verrückt daran zu denken, dass ich Anfang des Jahres noch die Schulbank gedrückt habe. Mir scheint es, als sei das ewig her…

Ansonsten hat mich der Sommer aber eher frustriert, denn statt Sonne gab es zu meist ein permanentes Herbstwetter, welches sich nun bis durch den Winter zieht. In den letzten Wochen des Jahres war ich außerdem viel krank, was meiner Fotografie nicht sonderlich gut getan hat. Dabei habe ich erst im Oktober mit meinem 365 Projekt begonnen, um die fotografische Entwicklung, die ich bis dahin gemacht hatte, fortzusetzen. Zumindest hat meine Fotografie mit Weihnachten einen neuen Aspekt hinzu bekommen. Die Polaroidfotografie, die mir ganz offensichtlich noch einige Schwierigkeiten bereitet:

polaroid failure

Ansonsten kann ich wohl behaupten, dass ich dieses Jahr meine Zeit in einigen Punkten anders gestaltet habe, als im Jahr davor: Statt mit Schule, mit Arbeit. Kamera statt Telefon in der Hand. Dazu vermehrt draußen. Statt mit Chatten mit diversen Filmen (Unsere Kleine Farm, Detektiv Conan, Pokémon, diverse andere Zeichentricks… ich war aber auch öfter im Kino als in den Jahren davor und Harry Potter war definitiv ein Highlight) und Hörbüchern (Harry Potter und jetzt Der Herr der Ringe)

Wahrscheinlich habe ich in diese knappen Jahresrückblick mehr als die Hälfte vergessen. Aber das macht nichts. Man kann ja auch einfach noch mal im Blogarchiv blättern ;)

Bleibt noch zu sagen, dass ich für den Fotografie-Aspekt meines Lebens (und ich bin so froh, dass er einen großen Teil einnehmen kann. Es ist so ein tolles Hobby ♥) noch einen Rückblick ganz anderer Art plane. Ihr werdet davon erfahren ^^

Und falls das mit der Feuerwerksfotografie nachher nichts werden sollte, habe ich hier noch ein Lichterkettenfeuerwerk und wünsche euch allen in diesem Sinne

einen guten Rutsch

und ein frohes Jahr 2012

a firework of christmas lights

Der Point.

2 Gedanken zu „Ein kleiner Jahresrückblick.

  1. an das meiste über das du hier schreibst erinnere ich mich, hab ich doch brav mitgelesen (: so ereigenislos sind die zeiten in der erinnerung dann gar nicht mehr, nur währenddessen fällt es einem nicht so auf.

  2. Pingback: [172/365] Ein Fotobuch « Nuss & Point

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