Hamburger Hafengeburtstag

Da waren wir also. Standen in der S-Bahn zu den Landungsbrücken und es war schon hier rappevoll. Neben uns ein Jungesellinnenabschied und humorvolle Leute mit Regenschirm als Verteidigungswaffe. Das Austeigen war ein Krampf und wir durften auch nicht den direkten Aufgang zu den Brücken wählen, sondern mussten einen kleinen Umweg machen. Es war einfach SO voll. Menschen über Menschen. Polizei, die mit dem Wagen eine Schneise schlug, damit auch in die andere Richtung ein Vorankommen war. So ein Gedränge, wir hatten eigentlich kaum noch Hoffnung, auf einen guten Standort, um das Feuerwerk zu fotografieren, dabei war es erst halb sieben oder so! Wir drängelten uns aber weiter, inzwischen fing es dann auch an zu regnen, und fanden ihn dann endlich: Einen halbwegs begehbaren Platz an einer schnieken Mauer ziemlich weit oben. Ich guckte mir sogleich ab, wie die anderen Fotografen das machten: Zwei Stativbeine lang, eins kurz lassen und auf die Mauer stellen und suchte mir einen Platz. Das ging wunderlicherweise sogar ziemlich gut! Problem war: Ich stand neben einem ziemlichen Naseweis-Fotografen und Patrizia war sonst wo, aber nicht neben mir. Inzwischen war es ca. 7, aber das Feuerwerk sollte erst um halb 11 beginnen. Das würden ein paar lange Stunden werden. Anscheinend hatte sie dann auch keinen Handyempfang, so dass ich sie kontaktieren konnte. Nach einer Weile erblickte ich sie dann aber auf der Mauer stehend ein Stück weiter und versuchte ihr gestikulierend zu bedeuten, dass neben mir noch Platz war. Das kam dann zum Glück an :D und die ersten Fotos konnten etwas entspannter gemacht werden, weil es inzwischen auch nicht mehr regnete.

(Mehr oder) weniger gelungenes Fake-Tilt&Shift:

miniature

Kleine Animation voller hässlicher Tonwertabrisse aber mit vielen niedlichen Details:

Und jetzt wird’s ernst :D

as time goes by
Das war super interessant mit der Uhr in vielen Bildern, man kann im Nachhinein so die Zeit davon tickern sehen. Natürlich auch, weils von Foto zu Foto dunkler wird.

in a golden light we dwell and dream of endless summer days
Auch wenn das Wetter super toll aussieht: Es hat zwischendurch immer mal wieder geregnet. Und steht mal angefeuchtet über 4 Stunden an der gleichen Stelle, bei Wind. Ohne Handschuhe, Mütze oder warme Getränke. Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater im Kiefer, weil meine Zähne fortwährend geklappert haben. Aber nicht nur die: Meine Knie zitterten, meine Finger zitterten, so dass ich am Ende gar keine Kraft mehr hatte z.B. meinen Rucksack zu öffnen D:
Es war keine Eiseskälte, wie im tiefsten Winter, wo einem schon bald die Füße und Finger weh tun.. es war so eine fröstelnde Kälte, die schleichend kam, sich hartnäckig fest setze und einen dann schlottern ließ D:

harbour at dawnAIDAbluAIDAluna

Aber es hat sich meiner Meinung nach wirklich gelohnt!

Und wir standen in recht angenehmer Gesellschaft. Andere Fotografen, ältere Damen und Herren, Familien. Hinter uns nur 1-3 Reihen, so dass wir uns zu keinem Zeitpunkt bedrängt fühlen müssten und wir hatten unser Equipment die ganze Zeit im Blick, vor uns auf der Mauer liegend und konnten uns dort auch teilweise mit dazu setzen.

Im nächsten Eintrag kommt das Feuerwerk, das ich hie rnicht mehr mit rein quetschen wollte:)

Der Point.

PS: Ich hätte gerade so Lust zu grillen. Das Wetter ist geil, das Fenster steht offen und es riecht nach Rauch… aber wir haben nichts da, also müsste ich noch schnell einkaufen. Und meine Eltern sind nicht da, also würde ich quasi für mich und meinen Bruder alleine alles vorbereiten. Und hab ich darauf Lust? Nein, ganz sicher nicht. Wer grillt schon zu zweit und bereitet aber alleine das ganze Zeug vor.

6 Gedanken zu „Hamburger Hafengeburtstag

  1. Die drei letzten mag ich auch serh gerne.Besonders das letzte ist großartig! Da ist das Licht und die Farben richtig toll. Außerdem sehr schön scharf und der Turm macht sich ebenfalls sehr gut im Bild. Irgendwie habe ich das so nicht hinbekommen. Verglichen mit dem Foto finde ich bei meinen das Schiff und / oder den Turm immer total blöd plaziert.
    Ach und das drittletzte habe im Prinzip genauso auch xD

    • Danke ^^ Ich bin schon ganz gespannt, wie sich diese 50cm die unsere Kameras von einander entfernt standen auf die Perspektive ausgewirkt hat. Bilder zeigen! Und tschuldigung, dass ich nicht gewartet hab, bis du auch Fotos hoch geladen hast, ich muss voran kommen, die Projektfotos stapeln sich :D

      Der Point.

  2. Oooh das sind aber hübsche Bilder geworden. Hach da wär ich gern dabei gewesen. Und noch lieber auf der neuen aidamar, die da die Jungfernfahrt begonnen hat. Hachhachhach.

  3. Pingback: Hamburger Cruise Days | Nuss & Point

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