Reisetagebuch (Nachtrag) Kleinigkeiten

Thailand ist ein Land der Tüten und Gummibänder. Du gehst an einen Stand. Kaufst ein. Und bekommst alles in Tüten. Deine Hähnchenspieße. Deine Nudeln. Deine Soßen. Deine Cola. Dann trinkst du sie mit einem Strohhalm direkt daraus.

Vor vier Jahren noch gab es an jeder Ecke ein Internet Café, mittlerweile hat sich die Internetverbindung unter Verwendung eines Internetsticks aber deutlich verbessert und man merkt, dass das öffentliche Angebot geringer wird.

Als mein Urlaub in Thailand noch nicht an meine Schulferien gebunden war, konnte ich auch das Songkran-Fest im Frühjahr erleben. Das ist dort das Neujahrsfest und wird mit gegenseitig bespritzen und überschütten mit Wasser gefeiert.

Ich weiß nicht wie die Natur das macht. Die ganze Zeit erstreckt sich vor dir ein Flachland, eine perfekte Ebene, und plötzlich, wie aus dem Nichts ist da auf einmal ein Berg. Oder – für nicht Niedersachsler – meinentwegen auch Hügel. Als hätte ein Riese mit Bauklötzen gespielt.

Ich bin schon sooo lange nicht mehr Tuk-Tuk gefahren. Aber ich erinnere mich daran, dass ich das gerne gemacht habe und ich freue mich immer, eines zu sehen, auch wenn ich nicht verstehen kann wie man mit einem Tuk-Tuk durch den Smog von Bangkoks Hauptstraßen fahren kann.

Die vielen bunten Taxis – gelbgrün oder pink zum Beispiel – sind auch nicht schlecht und früher habe ich mir oft die Autofahrt damit vertrieben Taxis (einer bestimmten Farbe) zu zählen.

Ansonsten habe ich dieses Jahr festgestellt, dass die überwiegende Anzahl der Autos eher hell ist. Hat wohl was mit Sonne und Aufheizen zu tun.

In Thailand kannst du Reis essen. Morgens, mittags, abends. Dafür findest du dort kein vernünftiges Brot.

Essen ist nicht nur Genuss, sondern auch Vergnügen. Ständig wird es eingekauft. Hier ein Snack, dort ein Snack, das ist doch lecker – schon steht man mit beiden Händen voller Tüten wieder in der Haustür.

Überall Kabel. Immer diese blöden Kabel, die einem jedes Landschaftsfoto ruinieren, aber den Städten ihren wuseligen Charme geben.

Seven Eleven. Viele. Viele. Gleich mehrere Seven Elevens in einer Straße. Und vor der sich, durch die vielen Menschen die dort ein- und aus gehen, ständig öffnenden Tür liegt ein Hund und genießt die Kühle der Klimaanlage.

 

… und so weiter und so fort. Einfach ein paar Dinge, die ich gerne noch los werden wollte :D Hiermit beende ich dann mein Reisetagebuch. :)

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3 Gedanken zu „Reisetagebuch (Nachtrag) Kleinigkeiten

  1. Das war ein schöner letzter Einblick. Klingt auf jedem Fall nach einem sehr interessanten Land, das ich auch gerne besuchen würde. Problem wäre nur die Hitze, die mich, wie ich in Frankreich jetzt schon feststellen konnte, davon abhält produktive Dinge zu tun. Selbst das Fotografieren fällt mir dann schwer :D

    Seven eleven gab es in Kanada auch an jeder Ecke :D Und in einem klassischen Amifilm sieht man die ja für gewöhnlich auch.

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