[336/365] Bald-Studentin

[336/365]Aus den EXIF: Makro | 100mm | f/5.0 | 0,8s | ISO 400

Jetzt kam letztens der Brief mit meinen vorläufigen Semesterunterlagen. Ab Oktober werde ich jetzt studieren. Ich bin nicht sicher ob ich das will, ob eine andere Lösung besser gewesen wäre. Aber jetzt hab ich das und somit eine – zumindest halbwegs – sinnvolle Tätigkeit für das nächste Jahr und vielleicht kommt mir dann ja auch endlich mal der rettende Einfall. So lange werde ich Sprachen und Kulturen Südostasiens studieren – quasi Thailand noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen.

Blödes Last-Minute-Foto bei dem ich außerdem vergessen hatte die Kamerazeit wieder umzustellen. Jetzt ist aber wieder alles richtig.

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11 Gedanken zu „[336/365] Bald-Studentin

  1. Manchmal sind solche Umwege aber tatsächlich das beste, was einem passieren kann – entweder weils dann doch dasjenige, welche ist – oder weil es neue, ganz andere Wege öffnet. Jeder Umweg im Leben ist was Wert. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück :)

  2. Mein Wunschfach hat sich als absolute Niete herausgestellt, mein „hmm ich weiß nicht“-Fach ist zu meinem Traumfach geworden.^^ Hab mich auch ab und zu in die Vorlesungen von anderen Fächern reingesetzt, hilft auch ein bisschen bei der Orientierung…

  3. Danke euch dreien für die Aufmunterung :) Ihr habt schon Recht.

    ich denke auch, selbst wenn das jetzt nicht das ist was ich will, kann es nicht schaden ein paar Semester (oder falls sich keine anderen Pläne entwickeln/das Studium ein kompletter Reinfall ist) in ein Fach rein zu schnuppern, dass auch Teile meiner eigenen Kultur beleuchtet. z.B. gibt mir das vielleicht endlich den Antrieb die Schrift zu lernen. Falls ichs durchziehe steht am Ende ein Auslandssemester :D Und falls ichs nicht durchziehe dann wohl, weil ich eine gute/bessere Alternative gefunden hab.

    Nur schwebt einem (mir) auch immer die Frage nach „Zeitverschwendung“, „sinnvolle Beschäftigung“, „Lebenslauf“, „Arbeit+Geld“ im Kopf. Nun ja… Es wird sich ergeben. Es muss sich ergeben. Wenns mit dem Gedankenkarussel zu übel wird ist mein -zugegeben: etwas gemeiner- Trost, dass auch andere genauso ziellose, faulere und vielleicht „weniger intelligente“ Menschen es auch geschafft haben sich aus diesem Fragezeichen-Lebensabschnitt zu angeln. ^^“

  4. Und selbst, wenn es nichts ist, ich habe bei meinen Bewerbungen gemerkt, dass ein abgebrochenes Studium gar nicht so schlecht ist, wie man denkt, da man doch schon einiges an Erfahrungen sammeln konnte.

  5. Liebe/r Point,
    mach‘ dir keinen Kopf, sondern folge deiner Intuition. Dann ist das genau richtig. Ich habe damals auch etwas orientierungslos ein Studium begonnen. Erst im Hauptstudium habe ich mir überlegt, was machst du da eigentlich? Willst du das? So richtig der Knaller war es nicht, aber auch nicht so sch…,dass ich hätte nochmal was anderes neu anfangen wollen. Also habe ich fertig studiert. Weil ich auch in den Wahlfächern etwas unentschieden war, hatte ich am Ende ein Fach mehr fertig, als ich für das Examen benötigt hätte. Geschadet hat es mir nicht und ich durfte viele tolle Erfahrungen sammeln.
    Zum Glück war studieren damals noch nicht so auf den späteren Gelderwerb und die Karriere fixiert.
    Gehe deinen Weg und dafür wünsche ich dir alles erdenklich Gute! LG

  6. Du findest bestimmt noch das Richtige für dich – manchmal braucht so etwas einfach länger. Und wer weiß? Vielleicht ist das Studium genau das Richtige für dich? Und du weißt es nur noch nicht? Und solche Gedanken wie „Zeitverschwendung“, „Arbeit+Geld“, „Lebenslauf“ sind Zeitverschwendung nicht dein gewähltes Studienfach. ;-)

  7. Mayarosa, Antje, Momentaufnahme – auch euch noch mal ein dickes Danke! Noch einmal die Bestätigung – auch von außerhalb – zu bekommen, dass das jetzt nicht völliger Mist ist, dass ich trotz fehlender Überzeugung ein (gefühlt) eher „brotloses“ Studium beginne, tut gut :)

    Ihr habt ja auch Recht, man gewinnt auch viel durch Erfahrungen, die nicht direkt etwas mit dem gewählten Fach zu tun haben. Und ich freu mich auf das Semsterticket :D

  8. Zu irgendetwas ist es immer gut und ich finde, dass es auch nach einem sehr interessanten Fach klingt.
    Mit meiner Ausbildung bin ich mir auch immernoch nicht sicher, ob es so das Richtige für mich ist und die Tendenz geht jetzt gerade eher dahin, dass ich mir sage, dass ich das zumindest in dieser Form nicht mein ganzes Leben lang machen will. Interessant finde ich es aber nach wie vor und ich bin mir zumindest sicher, dass ich nichts sinnloses tue. Und wenn man es am Ende als Lebenserfahrung abhakt. Wichtig ist nur, dass es man etwas daraus lernt und ich denke, das tut man ganz automatisch, wenn man sich nicht allem verschließt.

  9. Das Fach passt eh zu dir. Und so wie es dir geht, geht es wohl den meisten Studenten. Wer hat schon wirklich ein Fach, das man liebt? Ich fange auch im Oktober ein Studium an – weiß allerdings noch nicht mal wo :/ Ich bin gespannt wie es dir gefällt – drück dir auf alle Fälle die Daumen!

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