[359/365] Im Spiegel

[359/365]Aus den EXIF: Joghurtbecher | 50mm | f/1.8 | 1/60s | ISO 1250

Gestern drehten sich irgendwie einige Dinge in meinem Kopf hin und her, bis ich – fast zu spät – bemerkte, dass ich noch kein Tagesfoto hatte. Glücklicherweise kam mir ausnahmsweise schnell eine Eingebung, der ich dann auch ohne groß weiter zu  überlegen nachgegangen bin.

8 Gedanken zu „[359/365] Im Spiegel

  1. Das mag ich ja so an deinen Bildern. Ich muss immer ewig draufschauen, weil stets irgendetwas Spannendes daran ist. Hier zum Beispiel: Du hast deine Hand in dem Spiegel fotografiert, der am Kleiderschrank angebracht ist, ja? Okay, die Blende war weit offen, aber der Unterschied in der Ebene von Spiegeloberfläche und Kleiderschrankfront müsste ja minimal sein. Und du bist ja auch ein Stückchen vom Objekt entfernt gewesen. Und trotzdem bekommst du diesen Schärfenunterschied? Oder hast du den Schrank nachträglich unscharf bearbeitet? Egal wie – ich finds genial! Ein bisschen wie ein Vexierbild oder so :)

    • Der „Inhalt“ des Spiegels hat ja aber auch Tiefe – ich habe nicht die Spiegeloberfläche fokussiert, sondern in den Spiegel „hinein“.
      Ich weiß nicht genau, ob die Tiefe im Spiegel anders ist als in der Realität, aber sonst würde ich sagen ist der Abstand zwischen Schrank und Spiegelung der Gleiche wie zwischen Schrank und echter Hand.

      Das ist ein bisschen komisch sich vorzustellen, weil man ja selbst nicht in den Spiegel reingreifen kann – Auge und Kamera aber schon. Merkt man zum Beispiel gut, wenn man kurzsichtiger Brillenträger ist, so wie ich: Stehe ich vorm Spiegel, sehe ich mein Spiegelbild scharf. Den Hintergrund aber nicht mehr.

  2. Wie schaffst du es nur immer, dein Projekt bis kurz vor Mitternacht zu vergessen? :D Das habe ich nun schon öfter gelesen und ich kann das von mir ehrlich gesagt gar nicht behaupten. Hatte das vielleicht zwei mal jetzt.

    … da fällt mir ein. Das waren ziemliche faulenz-Tage so ohne Arbeit und alles. Und in diesem Zustand bist du ja momentan auch ^^ Dass nichts-tun so vergesslich machen kann.

    Finde das Tagesfotos eigentlich ganz nett. Nur dieser Mond und Stern am Schrank erinnern mich an ein Kinderzimmer und damit geht das dramatische der Hand irgendwie verloren.

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