Ein Jahr und ein Blick zurück, Teil 1

Die Kennenlernwoche ging heute in die zweite Runde. Es gab eine Citytour, mit Orten die mir größtenteils bekannt waren. Viele der Wege kannte ich allerdings noch nicht – und kenne ich immer noch nicht. Denn Wege lernt man einfach nicht, indem man dem großen Trupp hinter her trottet und nebenbei über Wohnungssuche in Hamburg quatscht. Nach einer Pause gab es dann eine Schanzen- und Karovierteltour mit einer Führerin, die das Ganze wirklich interessant gestaltet hat. Leider erwischten wir typisches Hamburger Schietwetter und verbrachten einen Großteil der Zeit in einem Café (aber was heißt hier „einem“ – war es doch ausgerechnet das, wo ich während des Fotomarathons meine „Quelle“ fotografierte und für Sabrinas „Nachtaktiv“ posierte) … später trennte sich dann die Gruppe in die Leute, die sich lieber anderem widmen wollten und jenen, die Tour beenden wollten, wozu ich mich zählte. Allerdings war ich am Ende vor allem in der Fußspitzengegend sehr nass, dass ich mich in die Bahn nach Hause setzte. Leider geht hier das Schietwetter genauso weiter…

Nun sitze ich hier, in kuschelig warmen Bettschuhen (immerhin klopft die kalte Jahreszeit an die Tür) und versuche einen Ansatz zu finden, um mein 365-Projekt angemessen zu resümierend.

Ich denke, ich fange mal im Kleinen an – ein Monatsrückblick erst mal. Und da muss ich leider sagen, dass es um meine Motivation und Inspiration katastrophal bestellt war. Viele Tage endeten damit, dass ich gar nicht oder maximal ein paar Schritte vor die Haustür ging. Oft habe ich einfach nur das Fenster geöffnet, weil mir zu mehr die Motivation fehlte. Das kann zwar auch ganz schicke oder zumindest akzeptable Ergebnisse liefern, aber raus gehen ist doch besser. Interessant ist wohl auch, dass sich auch drinnen am Küchentisch Naturfotos machen lassen – nämlich dann, wenn die liebe Nachbarin einem einen „herbstlichen Gruß“ in Form eines wunderschön angerichteten Tellers da lässt.

Zum Glück gab es auch einige Highlights: Kleine Spaziergänge um den See, die einen Dank anfänglich gar nicht vorhandener Ideen verzweifeln lassen, dann aber mit schönen Lampionblumen enden, erste Experimente mit Expanding oder allgemein das tolle Gefühl auf die Felder zu fahren und sogar so motiviert zu sein, sich für Selbstportraits auf den Boden zu legen. Ein interessanter Fotomarathon mit zwei Freunden und der am nächsten Tag erwischte Schmetterling. Nicht zu vergessen, ein – meiner Meinung nach – schöner Abschluss des Projekts, für den ich sogar bei Regen durch den Wald geturnt bin.

Also wenn man es sich recht überlegt, eigentlich doch ein sehr erfolgreicher Monat, wenn auch nicht in dem Sinne, wie es vielleicht geplant war. Aber man kann ja nicht immer alles haben…

Jetzt hab ich schon so viele meiner Favoriten verlinkt, aber hier habt ihr sie noch einmal –

Meine Favoriten im September:

[339/365][346/365][348/365][350/365][351/365][352/365][354/365][362/365][364/365][365/365]

Jahresrückblick to be continued…

2 Gedanken zu „Ein Jahr und ein Blick zurück, Teil 1

  1. Deinen Favoriten schließe ich mich mal an und was dein Monatsfazit angeht, würde ich auch mal sagen, dass der Monat so schlecht nicht lief.
    Ich habe ja gemerkt, dass du nicht immer so motiviert warst, wie du es dir gewünscht hättest, aber es sind doch trotzdem einige sehr gute Fotos zusammen gekommen und im Jahresverlauf war es ja auch nicht wirklich anders.

  2. Obere Reihe, mitte – Favorit! :-)
    Der Rest ist auch nicht zu verachten ;-)

    Mir hat projekt 365 übrigens sehr geholfen, mich mit der Kamera auseinanderzusetzen und sie besser kennenzulernen. Ausflüge in alle möglichen Richtungen habe ich unternommen, Experimente gemacht… Nochmal würde ich nicht 1 Foto jeden Tag machen wollen, und ich frage mich rückblickend, wie ich das zeitlich überhaupt geschafft habe. Aber MISSEN möchte ich das Projekt nicht ;-)

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