Eine Woche ohne Kamera

Ich muss sagen, ich habe mir einen guten Zeitpunkt für Start und damit auch für Ende meines 365 Projeks ausgesucht. Am Sonntag machte ich Foto Nummer 366 und am Montag stürzte ich mich in das Getümmel einer Kennenlernwoche für das Studium.

Schon seit ein paar Tagen vor Ende des Projekts war klar, dass ich wohl eine Woche komplett Pause machen will von der Fotografie. Mal etwas anderes, nachdem ich ein Jahr lang jeden Tag die Spiegelreflex zwischen den Fingern hatte. Die gezwungene Pause fiel natürlich sehr günstig mit den vielen zeitraubenden Aktivitäten der Kennenlernwoche zusammen und ich war auch wirklich froh, dass ich mich am Abend nicht noch mit einem Foto stressen musste. Zumal es auch permanent geregnet hat.

Allerdings hat es mir auch deutlich gefehlt. Einer kreativen Tätigkeit nachzugehen, die Freude wenn der Motivationsschub eingetroffen ist oder wenn Bilder entstehen, die einem das Herz schneller schlagen lassen. Ein bisschen habe ich sogar die Frustration keine Ideen zu haben vermisst, denn irgendwie steht dahinter ja auch der Wille zu Leistung und Kunst. Und nicht zu letzt hatte ich das Gefühl meinem Blog fehlt irgendwas. Die Berichte aus dem Studium sind ja ganz nett, aber ich mag Bebilderung!

Damit hat die „Zwangspause“ ein Ende und ab jetzt werde ich wieder fotografieren sobald ich Zeit und Lust dazu habe. Wie häufig das sein wird, keine Ahnung. Vielleicht gibt es noch weitere wöchentliche Pausen. Kann sein, muss nicht. Ich freue mich jedenfalls schon wieder auf meine 60D! Schließlich will auch noch ganz viel Herbst eingefangen werden.

Apropos Herbst. Auf Pays des Merveilles läuft zur Zeit ein Herbst-Special bei dem ich mit einer kleinen Fotoreihe mitgewirkt habe. +freu+ Manche Fotos werdet ihr schon kennen, aber einige sind auch ganz frisch für das Special gemacht oder zwar schon älter aber bisher noch unveröffentlicht. Jedenfalls könnt ihr dort meine Stimmungsschwankungen zum Thema Herbst nachlesen und z.B. coole DIY Anleitungen aus den anderen Gastbeiträgen abstauben.

3 Gedanken zu „Eine Woche ohne Kamera

  1. Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dir jetzt etwas fehlt. Ein Jahr lang jeden Tag fotografieren – das ist etwas, was einen persönlich weiter bringt, das Auge schult und Durchhaltevermögen beweist. Gratulation dazu!
    LG von Rosie

  2. Ich hatte in den letzten Tagen schon so Momente, in denen ich mein 365 gerne verflucht und eine Woche Pause gemacht hätte x)
    Aber geht ja nicht, dann wäre es ja kein „echtes“ 365 mehr und das will ich dann auch wieder nicht. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass einem dann doch etwas fehlt, wenn man sich ein Jahr lang jeden Tag Gedanken um ein Foto machen musste und das dann plötzlich vorbei ist.
    Ich bin zwar noch weit davon entfernt, aber ich habe mir auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie das wohl sein könnte oder was man danach macht. Dabei glaube ich tatsächlich, dass mir diese Regelmäßigkeit fehlen würde, aber ich bin ja noch weit davon entfernt „fertig“ zu sein.

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