Studium-Chaos und Smartphone-Bilder

Alle Studenten kennen das sicher, dass an der Uni oft nichts klappt wie es soll. In meinem Fall gibt es einen Haufen Probleme bei der Anmeldung zu den Vorlesungen. Als ob es ohne dieses Chaos nicht genug neue Eindrücke zu verarbeiten und komplizierte Systeme zu verstehen gibt, fallen einfach wichtige Programme aus und es geht weder vor noch zurück. Wer jetzt den Schluss auf STiNE zieht, hat natürlich voll ins Schwarze getroffen.

Puh. Umso erleichteter war ich, als ich heute das erste Mal schlauer aus einer Orientierungseinheit entlassen wurde als ich vorher war. Das hat bis jetzt nämlich noch genau keine einzige Informationsveranstaltung geschafft. Entweder dachte ich mir „Na das wusste ich auch schon“, war noch verwirrter als zuvor oder habe geglaubt, etwas zu verstehen und musste dann zuschauen wie das Kartenhaus bei Betrachtung der Tabellen und Angebote wieder in sich zusammen fiel. Freude!

Jedenfalls bin ich seit heute etwas schlauer (auch wenn sich mein Wissen, dank STiNE nicht wirklich nutzen kann) und habe mir einen entspannten Nachmittag gegönnt. Ich musste etwa 2 Stunden auf jemanden warten, der erst später fertig wurde und war so lange im Park (Planten un Blomen ist direkt um die Ecke ♥ Ich bin im Paradies!) und habe fotografiert. Mit dem Handy, denn natürlich hatte ich die Kamera nicht dabei.
Ich muss euch jetzt also noch mal mit Knipsbildern nerven.

university– In der Eingangshalle „meines“ Gebäudes.

under construction– Am Bahnhof

the walk– Auch Bürojobherren können ein Eis aus der Waffel und einen Spaziergang im Park gut gebrauchen :)

take a seat– Einen Moment Ruhe genießen

sunlight– Licht scheint durch die Zweige, viel Kraft hat die Sonne aber leider nicht

big one, small one– Es ist Herbst…

drops again– Immer wieder regnet es. Zum Glück bin ich wenigstens heute trocken geblieben!

flowers– Blumen, die ich ungedreht irgendwie besser fand…

more flowers– Juhu, mein Telefon packt auch halbe Nahaufnahmen ohne zu streiken!

Ja, man sieht deutliche Qualitätsunterschiede. Ja, die vielen Einstellungsmöglichkeiten fehlen mir. Die Belichtungsmessung geht hin wo sie will (in die Mitte) ohne dass ich was dagegen tun kann. Und ich als Offenblende-Bokeh Fan vermisse natürlich die Möglichkeit die Schärfentiefe vernünftig zu beeinflussen. Aber mal ehrlich, so schrecklich finde ich die Bilder nun auch wieder nicht. Im Gegenteil, sie bestätigen mich in dem was ich schon immer dachte: Nicht die Kamera macht die Fotos, sondern der Fotograf.

Danach ging es noch zu einer anderen Art der Fotos… in einem Einkaufszentrum ist aktuell für 3 Tage ein japanischer Fotoautomat aufgestellt. Ich kenne die Dinger ja aus Thailand, aber das Modell war moderner als die mir bekannten Geräte und man konnte die Fotos anschließend noch selbst verzieren. Witzig und sauteuer.

10 Gedanken zu „Studium-Chaos und Smartphone-Bilder

  1. Na dat stimmt: Wenn der Fotografierende kein Gefühl für Bildausschnitte, Licht und Schatten hat, dann nützt die beste Kamera nix.
    Das Unichaos am Anfang ist glaube ich normal und gehört zum normalen Lernprozess dazu, man lernt, sich im Chaos zu orientieren, das kann man später öfters mal gebrauchen :)

  2. Schließe mich Melanie’s Meinung an – Bild 2 ist mein Favorit!
    Alle drei s/w-Aufnahmen gefallen mir, aber im großen und ganzen kann ich mich nicht mit der sogenannten ‚Phoneografie‘ anfreunden. Wenn man so schon recht annehmbare Ergebnisse erzielt, dann denke ich immer, was hätte meine große erst draus gemacht… Für mich daher: entweder DSRL oder gar nicht :-)

  3. Joar, mit ’nem Handy lassen sich auch ganz hübsche Fotos machen. :) Aber ich bin da ähnlich wie PeM: ein Handy könnte nie mein Baby ersetzen. Klar, für einen kurzen Schnappschuss, wenn ich meine Kamera nicht dabei hab, ist das völlig ok. Aber nicht für mehr.

    Da verstehe ich bsp. meine Schwester überhaupt nicht. Sie ist eine typische iPhone Knipserin: Zig Apps und Filter, womit fast alles abgelichtet wird. Manches davon sieht zwar gar nicht so schlecht aus, aber oft auch einfach völlig übertrieben.

  4. Ich bin neidisch. 1. Hamburg-Semeserticket. 2. Planten un Blomen direkt um die Ecke *___*
    Zu den Fotos: Mein Favorit ist ebenfalls das zweite. Eine klasse Street-Aufnahme, die sich btw. mit nem Handy eh viel besser machen lassen als mit ner DSLR, weil viiiiel unauffälliger.
    Außerdem mag ich deine ungedrehten Blumen sehr, bis auf die Tatsache, dass ich sie noch gedreht hätte x) Die strahlen so schön.
    Uuund…habt ihr ernsthaft Eiswetter (gehabt)?! o.O

  5. Dieses Organisations- und Bürokratieproblem ist wirklich an allen Unis gleich, fürchte ich. Nicht entmutigen lassen! Im schlimmsten Fall hilft es immer, glaubwürdig zu jammern, bis jemand Mitleid hat und das Unmögliche doch noch möglich macht – oft ist es nämlich wirklich nur die Bürokratie, die irgendwas verhindert. :)
    Ich liebe übrigens das erste Bild, die Bodenstruktur kommt so irre rüber – das könnte ich mit meinem Handy nicht, fürchte ich…

  6. Hihi, manchmal frage ich mich schon, ob studieren heutzutage komplizierter ist als vor 15 Jahren oder ich einfach nur Glück hatte. Vermutlich ein bißchen von beidem. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals nach der Einschreibung im Studienbüro der Fakultät vorbei bin und dann schnell noch ein Passbild hab machen lassen. In den ersten Wochen ging es dann noch mit den höheren Studienjahren auf ein Wochenende nach Binz und die Einstandsparty mit der gesamten Fakultät im Studentenkeller stand unter dem Motto ‚Schneewittchen und die 7 Zwerge‘ in Anlehnung an die Zusammensetzung des zweiten Studienjahres. Wir selbst waren anfangs etwas zahlreicher vertreten, mit 6 Jungs und 10 Mädchen :)

    Ich finde die Bilder alle ganz cool. An die Handyknipserei muss man sich auch erstmal ein bißchen gewöhnen, ist aber eine sehr schöne Ergänzung für unterwegs und auch wenn es immer wieder kritisiert wird: es soll ja kein Ersatz für die ‚Großen‘ sein, es ist einfach eine andere Art sich mit der Fotografie zu beschäftigen und hilft dabei, Dinge auch mal anders zu betrachten.

    Ich hab in Flickr gesehen, dass Du auch ein Samsung-Handy benutzt. Was mich noch interessieren würde ist, ob du die Bilder mit Hilfe von Apps direkt auf dem Handy bearbeitet hast oder erst später auf dem Computer.

  7. bilder sind nciht automatisch unsehenswert weil sie nicht mit einer dslr gemacht wurden. deine schnappschüsse gefallen mir sehr und beweisen wieder, dass das auge mindestens so wichtig ist wie das gerät. besonders mag ich ‚am bahnhof‘.

    und ein bisschen neid hab ich immer noch, dass du jetzt in hamburg deinen lebensmittelpunkt hast. gestern war ich ganz kurz da, aber nur am flughafen zum umsteigen…

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