Kleine Bangkok Sightseeing Tour

Nach dem Siam Square stand ich tagsdarauf recht früh auf, denn es hatte sich jemand bereit erklärt eine kleine Sightseeing Tour mit mir zu starten. Denn, man glaubt es kaum, nach all den Jahren mit regelmäßigen Thailandbesuchen: Von Bangkok kannte ich kaum etwas.

Also fuhren wir zuerst im Auto bis zum Parkhaus einer Skytrain Station. Mit dem fuhren wir der Bequemlichkeit wegen weiter. Skytrain war ich mittlerweile schon einmal gefahren und doch trotzdem wieder enttäuscht, denn die Fenster sind (vermutlich gegen die Sonne) mit einem engen, schwarzen Raster versehen. Nicht mal Rausgucken macht da wirklich Spaß, fotografieren wohl erst recht nicht. Skytrain ist dennoch ein Erlebnis, dass man in Bangkok wohl mindestens einmal mitgemacht haben sollte. Preislich auch sehr günstig.

Along the Chao PhrayaAlong the Chao Phraya

Mit dem Skytrain fertig setzten wir uns in eines der Boote und planten erst einmal eine entspannte Fahrt bis nach Nonthaburi. Das liegt ein Stückchen nördlich von Bangkok. Unterwegs gab es also viel Zeit die Fahrt zu genießen – ich bin zuvor noch nie per Boot über den CHao Phraya geschippert! – und zwischendurch ein paar Fotos zu machen.

Wat Arun
Entlang des Chao Phraya gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu bewundern – hier der Wat Arun, der Tempel der Morgenröte.

Rama VIII Bridge
Die Rama VIII-Brücke führt über den Chao Phraya, also fahren wir unter durch.

In Nonthaburi angekommen sucht mein Tourguide ein Tuk Tuk, wir finden aber keins. Stattdessen setzen wir uns jeweils in eine kleine Fahrradriskscha und lassen uns quasi einmal um den Block fahren. Sehr witziges Erlebnis, denn die Herren erreichen teilweise schon ein ordentliches Tempo. Weiter wollten wir in Nonthaburi aber eigentlich gar nichts machen und fuhren dann auf dem Chao Phraya den gleichen Weg zurück.

Wieder im Herzen Bangkoks wurde ich über einen kleinen Markt auf dem etliche Buddha-Anhänger etc verkauft wurden am Wat Phra Kaew vorbei geführt (den kannte ich ausnahmsweise eh schon von innen) und nach einigen weiteren Minuten Spaziergang in der Hitze Thailands tauchten wir ab:

Flower MarketFlower Market

Auf dem Blumenmarkt wurden Schnittblumen aller Art verkauft. Es ist eine ziemliche Farben- und Duftexplosion. Das bunte Treiben habe ich einmal in S/W bearbeitet – ich fand dies passend, um den Blick auf die Menschen zu lenken, die dort werkeln.

FlowersFlowers

An ein paar bunte Blumenfotos komme ich aber nicht vorbei :)

Fabric Market
Die nächste Station war ein Stoffmarkt. Hier gab es nicht nur fertige Kleidungsstücke, sondern auch zahlreiche Stoffballen zu kaufen. Auf diesem Markt war es sehr beengt. Die kleinen Wege zwischen den Verkaufsständen boten manchmal kaum Platz für eine Person (vor allem wenn sie mit dickem Fotorucksack unterwegs war) und wenn zwei aneinander vorbei wollten oder jeman dzu überholen gedachte, wurde es ein ganz schönes Gedränge. Nur an manchen Ecken schien überhaupt ein bisschen Tageslicht durch die überdachten Stände hindurch. Auch das machte das Fotografieren nicht einfacher, aber aufregender! :)

China Town
Raus aus dem Stoffmarkt gingen wir noch ein Stückchen weiter, bis wir mitten in China Town standen.

Temple in China Town

Angestrebt hatte mein Tourguide einen kleinen Tempel, den ich eigentlich weniger interessant fand. Ich finde die Thai-Style Buddha viel hübscher und so fotografierte ich nur wenig und nutzte die Ruhe des Tempels lieber für eine kleine Pause, die ich gut gebrauchen konnte.

Auf dem Rückweg kamen wir dann doch noch dazu einmal Tuk Tuk zu fahren. Ich bin schon einmal Tuk Tuk gefahren, dass ist lange her und außerdem nicht mitten auf Bangkoks verrückten Straßen. Diesmal aber schon und wir hatten einen jungen Mann als Fahrer, der sich als ziemlicher Raser herausstellte! Ich habe Fotos nur mit dem Handy gemacht, weil mir das Wühlen im Fotorucksack unter diesen Fahrbedingungen zu riskant war ;) Es hat aber viel Spaß gemacht und so stiegen wir dann am Bahnhof Hua Lamphong aus und in die U-Bahn ein.
Ich würde behaupten, in Bangkok fährt man mit der U-Bahn sehr sicher. Die Gleise sind mit einer Glasfront abgesperrt (wie ich es aus Frankreich kenne) und sitzt man dann in der Bahn verkündet eine Durchsage bei jeder Station „Mind the gap between train and platform“ – obwohl die Lücke vielleicht maximal 10 Zentimeter beträgt und allenfalls ein Kleinkind sich verfangen könnte. Aber von denen habe bei all meinen U-Bahn Fahrten ohnehin kein einziges gesehen.

Am Ende landeten wir noch in einem Einkaufszentrum, wo wir bei Fuji (<3) lecker Sushi essen gingen. Damit war dann die Tour für diesen Tag beendet :)

9 Gedanken zu „Kleine Bangkok Sightseeing Tour

  1. Das sind wirklich wunderbare Fotos und dein Text dazu gefällt mir auch. Es fühlte sich ein wenig so an, als ob ich eine Tour gemacht und mir das selber angesehen hätte gerade :)

  2. Pingback: Rama VIII Brücke | Nuss & Point

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