Wat Arun & Wat Prayoon

Der nächste Tag begann sehr entspannt – endlich einmal wieder ein bisschen länger schlafen. Um 12 Uhr wurde ich von unserem Fahrer abgeholt, so dass ich noch einmal bei Sonnenschein zum Wat Arun konnte. Ich wollte hochsteigen und den Ausblick genießen.
Die Sonne ließ mich nicht im Stich und knallte wunderbar auf mich herunter ;)

Wat Arun

Der zentrale Prang ist geschmückt mit chinesischem Porzellan und Muscheln. Er besteht aus vier Ebenen. Die zweite, dritte und vierte Ebene werden jeweils von unterschiedlichen Kreaturen „getragen“. Guckt mal hier da erkennt man den Aufbau ziemlich gut. Leider vergesse ich es immer selbst solche übersichtlichen Fotos zu machen >.<

Wat Arun

Zum Glück sind es nicht viele Stufen und der Aufstieg ist nicht anstrengend. Vor allem deswegen nicht, weil man das Ganze automatisch im Schneckentempo in Angriff nimmt. Die einzelnen Stufen sind eher für zweieinhalb-Meter-Menschen gebaut und während die ersten zwei Treppen in ihrer Steigung noch recht human waren, war die letzte Etappe eine eher halsbrecherische Angelegenheit. Die Treppe war nahezu senkrecht.

Wat Arun
Blick auf einen der vier kleineren Prangs.

Wat Arun

So sieht es oben aus. So lange man sich in diesen engen „Gängen“ bewegte fühlte man sich gut geschützt. Aber wenn man an einer Treppe nach unten vorbei ging gab es wieder ordentlich Gruselfaktor.

Wat Arun - scary stairsMonk at Wat Arun

Aber Gruselfaktor verbindet. „So scary!“ sagte mir einer, der oben neben der Treppe stand, runter schaute und schnell wieder zurück trat und sich gegen den festen Stein lehnte.
Und als ich ein wenig darüber lachen musste, wie eine Frau etwa einen halben Meter neben einer der abgesperrten (!) Treppen stand und sich verkrampft mit einem Arm an der Mauer festhielt und den anderen ausstreckte und versuchte die Treppe runter zu fotografieren, sagte sie mir „It’s the maximum I can do!“

Ich konnte sie gut verstehen und viel mehr schaffte ich auch nicht. Bei meinen Fotos die Treppe runter war ich selbst auch sehr vorsichtig, da ich ja nicht den Rest meines Urlaubs mit einem gebrochenen Bein zu Hause bleiben wollte. Wobei, wenn ich da runter gefallen wäre, …

Wie haben die Leute das damals gemacht? Das Geländer an der Treppe ist doch sicher eine moderne Verbesserung für die Sicherheit? Waren das damals alles Klettermaxe? Bran Starks? :D

View from Wat ArunView from Wat Arun

Aber ich fotografierte was das Zeug hielt, für diesen Ausblick lohnt sich so ein Aufstieg definitiv! Neben den Blick runter auf Bangkok und Blick hoch zum Tempel fotografierte ich auch noch recht zahlreich allein Reisende und Pärchen. Und dann ging es an den Abstieg – und der ist definitiv viel gruseliger als der Aufstieg!

Wat Prayoon

Dann ging es noch kurz zum benachbarten Wat Prayoon. Das war sehr… entspannt. Also im Gegensatz zum Touristenauflauf beim Wat Arun war hier ziemlich tote Hose. Ein paar Arbeiter und sonst nichts. Gab ja auch nicht so viel zu sehen und man durfte nicht mal das kleine Stück rauf, so dass man direkt davor stand und die Leiter hätte hoch fotografieren können.

Ich besuchte an dem Tag noch zwei weitere Tempel. Aber ich teile den Eintrag hier mal besser auf :)

3 Gedanken zu „Wat Arun & Wat Prayoon

  1. Die Treppe sieht wirklich gruselig aus. Runter stelle ich mir da auch als größtes Problem vor. Dabei muss man ja schließlich runter gucken…
    Schöne Bilder. Besonders das zweite mag ich sehr gern.

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