Morgens am Strand

Ihr merkt wahrscheinlich, dass ich wieder (oder immer noch) ziemlich nachtaktiv bin. Immer kommen die neuen Blogeinträge mitten in der Nacht :D

Am Vorabend dieser Fotos bin ich aber zu einer halbwegs normalen Uhrzeit ins Bett, denn ich stand früh auf, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Leider sah die Sonne es gar nicht ein, den Himmel mit schönen Farben zu beschenken. Es war ein heller, fast wolkenloser, aber blassblauer Morgen. Der Sonnenaufgang zeigte sich ganz bescheiden, ausschließlich im Hellerwerden.

girl at the beach

girl at the beach

Aber irgendwie passte das ganz gut zu dem türkisblauen Kleid, das ich trug und ich stellte, setzte, legte mich vor die Kamera in den Sand und in das Meer. Das war anstrengend, weil mein Selbstauslöser nachwievor zickte und deshalb die Trefferquote noch niedriger war als ohnehin schon – Selbstportraits sind einfach nicht meine Stärke. Weder was die technische Seite angeht (Fokus!) noch was das Modeln (Hilfe, die Haare liegen nicht richtig!) betrifft. Falls Leute mal für mich vor der Kamera stehen wollen, dürfen sie sich gerne melden :D

no horizon for me

no horizon for me

Es war wunderschön. Die Luft war frisch und warm aber noch nicht heiß. Die vorbei gehenden Leute die immer mehr wurden interessierten mich kaum und zum ersten Mal seit langem, genoss ich das Meer in vollen Zügen. Sonst hielt mich immer irgendwas davon ab: Verletzungen an spitzen Steinen oder Muscheln, Hineintreten in schleimige Algen, unklares Wasser, tote Quallen… Meer war für mich bis dahin eigentlich immer etwas zum Angucken, aber nicht wirklich etwas zum Reingehen. Zumindest nicht tiefer als bis zu den Waden. Ich dachte, ich würde das Meer erst auf diese Art lieben können, sollte ich einmal an einem klassischen Traumstrand-Malediven-Style sein. An diesem Tag änderte sich das für mich ein kleinesbisschen und ich ließ mich vom Wasser umspülen.

dog

Ich ging erst raus als es mir am Strand dann doch zu voll wurde und das Kleid mittlerweile klatschnass an mir klebte, so dass ich dann doch lieber rein wollte. Ich genoss dann eine heiße Dusche und versuchte den Sand aus meinem Kleid zu kriegen. Ich wollt die Anzahl der Waschvorgänge lieber nicht wissen. Es waren mehrere. Und nach dem Trocknen und Ausklopfen noch einmal mehrere. Aber das war es wirklich wert.

Den Rest des Tages verbrachte ich am oder im Pool. Das war unsandig und sehr entspannt.

4 Gedanken zu „Morgens am Strand

  1. Ich stell mich gern davor, weißte ja :D

    Ich mag deine „Selfies“ aber gern. Wobei das Bild mit dem Hund mir noch deutlich besser gefällt, was aber einfach daran liegt, dass ich die Komposition sehr gelungen finde.

    • Wir haben eh noch ein paar Shootings offen :D Ich erinnere mich dunkel an Wassersprenkler, Kirschblüten und Schafe auf dem Deich xD

      Ja, ich mag das Hundefoto auch, danke! :)

  2. In meinen Augen widersprechen diese Bilder deiner Aussage, dass Selbstportraits nicht dene Stärke seien. Ich finde die Bilder allesamt sehr gelungen! Nur beim letzten mag ich den Bildausschnitt nicht so sehr.

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