Oh, du schöne Stadt!

Bangkok mag für viele Leute einfach nur erschlagend wirken. Vor allem wenn man quasi direkt ins Zentrum geworfen wird, gibt es viele Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt. Mittlerweile waren viele meiner anderen Freunde auch schon in Thailand angekommen und wir hatten beschlossen zwei Tage in einem recht luxeriösen Penthouse zu verbringen. Luxeriös zumindest wie es auf den Bildern aussah und was die Möbel hergaben. Eigentlich schon ein bisschen zu fancy. Tatsächlich erwiesen sich schwarze Hochglanzoberflächen, Glasplatten auf den Tischen etc. als hervorragende Indizien für den schlechten Putzsservice. Nicht, dass man den gebraucht hätte, das Ungeziefer in der Küche und nicht abfließendes Wasser in Waschbecken und Dusche machten einen darauf schon aufmerksam genug. Was solls. Für zwei Tage ließ es sich aushalten und so war ich auch gleich mitten im Geschehen als die letzte unseres „Reisequartetts“ ankam.

Sie war zum ersten Mal in Thailand, würde nur für drei Wochen bleiben und hatte somit volles Programm am Start. Das alleine ist schon hektisch genug, dann aber auch noch gleich in Bangkok zu landen, wenn einem die große Großstadt nicht so richtig liegt kann schon ein bisschen überfordern. Man kommt aus Deutschland, hat einen langen Flug hinter sich und plötzlich ist es warm und laut, man zieht den Koffer über enge, unregelmäßige Bordsteine an hunderten von Passanten vorbei. Gerüche von Essen, Gestank der vorbei bretternden Autos… Natürlich kennt Bangkok auch andere Seiten: Grüne Parkoasen und ruhige Wohngebiete, in denen man mehr Grillen und Vogelgezwitscher als Autos hört. Aber gerade im Zentrum, das ich selbst auch gerade erst richtig kennen lernte, pulsiert das Leben wirklich rund um die Uhr. Den Abend. Jenachdem wo du wohnst auch die Nacht hindurch.

Bangkok panorama

Ich mag das. Keine Tageszeit wo ich kein Taxi oder Tuk Tuk erwische. Keine Tageszeit, wo ich nicht an einem Straßenstand oder im 7/11 um die Ecke etwas zu Essen kaufen kann. Nervig wird es wohl erst dann, wenn du als Tourist aus Mangel an Wissen direkt auf der Khao San Straße, wo es viele Guesthouses und Bars gibt, landest und eigentlich gar nicht der Typ für sowas bist. Dann hat man eventuell unfreiwillig schlaflose Nächte. Oder wenn man sich das Zimmer mit jemandem teilt, der andere Gewohnheiten hat als du. In diesem Fall war es nicht das Zimmer, sondern eben das Penthouse. Ich blieb völlig übermüdet beide Nächte im Bett liegen und wurde beide Nächte durch zurückkehrende Scherzkekse geweckt. Eeep. Na ja, man hätte es sich wohl denken können. Das einzig wirklich Gute an dieser Penthouse-Sache war meiner Meinung nach jedenfalls der atemberaubende Ausblick, der sich aus jedem unserer 4 Balkons bot. Alles Handy-Bilder übrigens.

Bangkok by nightBangkok by night

3 Gedanken zu „Oh, du schöne Stadt!

  1. Pingback: Koh Phayam | Nuss & Point

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