Die letzten Tage

Zurück ging es auf dem gleichen Weg wie hin: Erstmal mit dem Motorradtaxi zur Anlegestelle. Unser Speedboat legte allerdings nicht vom Anleger, sondern vom Strand ab. Achtung: Keine nassen Füße holen! Dann wieder Zwischenhalt in Ranong (Zeit für einen Stopp beim 7/11) und dann in den VIP Bus, wo ich mit Schrecken feststellte, dass ich meine Kopfhörer nicht greifbar, sondern irgendwo im Koffer hatte. Ein absolutes Horrorszenario für mich. Kennt ihr das? Musik in den Ohren und selbst die längste Warterei geht doch relativ schnell und erträglich rum… und ohne spürt man einfach jede Minute. Zumindest sofern man nicht gerade mit jemandem quatscht oder so, was bei einer Nachtfahrt eben nicht so ganz drin ist. Zum Glück hatte ich einen wahren Engel an meiner Seite, der mir seine Kopfhörer lieh und sich stattdessen Oropax einstöpselte :D Die wären für mich keine Alternative gewesen. Mir geht es eher weniger darum Geräusche auszublenden. Aber so waren wir alle glücklich :D

Auf der Rückfahrt hat es mich sehr genervt, dass der Bus ständig hielt, das Licht an und aus ging etc. man hatte ständig den Eindruck, sie wollten uns für eine Essens- und Klopause aus dem Bus werfen, dabei wollte ich einfach nur noch weiterfahren und ankommen…

Die Ankunft fiel wieder auf eine sehr frühe Uhrzeit und wir wurden auch garnicht am Busbahnhof rausgelassen, sondern an einer Haltestelle irgendwo mitten in Bangkok. Mein Orientierungssinn versagte komplett, aber der Taxifahrer wusste ja wo es lang ging. Für eine meiner Freundinnen, neigte sich nach nur drei Wochen schon das Ende ihrer Reise zu und sie wollte sich für die letzte Nacht ein Hotel in der Nähe einer Bahnstation suchen, um am Folgetag schnell beim Flughafen zu sein. Das war also unser Programmpunkt Nummer 2. Der erste Programmpunkt war eine ausgiebige Dusche in einem sauberen Badezimmer ohne Kakerlaken. Dafür trennten sich fürs erste unsere Wege: Besagte Freundin und ich fuhren mit zum Hotel, bei dem unser Freund ja für seinen gesamten Thailandaufenthalt ein Zimmer gebucht hatte. Der Rest suchte sich erst einmal ein Penthouse in der Nähe.

Nachdem alle drei lange unter der warmen Dusche gestanden hatte telefonierten wir ein bisschen umher und machten ein interessantes Hotel direkt im Zentrum ausfindig. Zusammen mit dem Koffer meiner Freundin ging es dort hin (meinen ließ ich erst einmal da wo er war) und ließen sie einchecken. Dann frühstückten wir Nudelsuppe und teilten uns dann wieder auf: Freundin würde sich erst einmal in ihrem Hotelzimmer ausruhen und wir anderen beiden fuhren zu einem Einkaufszentrum, wo wir einen Bekannten von meinem Freund zum Essen treffen würden. Das war irgendwie witzig, denn es handelte sich dabei um einen Koreaner, der weder vernünftiges Thai noch wirklich Englisch konnte…. die Kommunikation verlief dementsprechend stockend. Aber als dann endlich weitere Freunde von diesem Koreaner eintrafen, darunter ein Amerikaner, verlagerte ich das Gespräch einfach dort hin und das war dann wirklich sehr lustig und ich war froh, mal wieder einen Grund zu haben, um mein eingestaubtes Englisch hervor holen zu können. Wir wurden auf ein Sukiyaki&Sushi all you can eat eingeladen… ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE satt wir danach waren.

Abends treffen wir noch einmal unsere Freundin und verabschieden uns schon einmal von ihr: Sie würde am nächsten Tag früh abreisen. Doch vorher wurden an einem Marktstand noch leckere Mangos eingepackt, die sie mit nach Deutschland nehmen wollte.

Dann holte ich meinen Koffer ab und wurde dann auch selbst abgeholt… und dann verbrachte ich eine Nacht einsam und alleine in einem Bett, welches ich mir nicht teilen musste, in einem Zimmer, welches ich mir nicht teilen musste. Es war sehr still ;)
Khao SanIch mach es jetzt mal kurz. In den nächsten Tagen gab es einige Besuche in Einkaufszentren, einen Kinobesuch (der Film war nicht so toll, aber günstig und das Popcorn super lecker), eine Nacht auf der Khao San (und ich stellte fest, dass nur weil mir der Club in Chiang Mai gefiel trotzdem keine komplett gewandelte Persönlichkeit hatte – das war ja mal gar nichts für mich. Kann man aber mal gemacht haben, einfach um es mal gemacht zu haben :D) und eine Übernachtung bei meiner Freundin im Guesthouse. Es gab außerdem viel Essen und noch eine kleine Tour durch Bangkok, inklusiver abenteuerlicher Busfahrt. Und einmal stand ich am Flughafen und sah zu wie unser Reisetrupp nun von drei auf zwei schrumpfte. Und wenige Tage später stand schon meine eigene Abreise an… viel zu schnell, leider!

Der Reisebericht ist an dieser Stelle dann auch beendet, wie ihr seht gehen mir auch die Bilder aus :D Hier noch einmal Dubai von oben, immer wieder beeindruckend:DubaiDubai

 

Und damit wäre ich was Fotos angeht wieder auf dem aktuellen Stand und muss jetzt wieder neues Material produzieren :D

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