Elf Fragen

Bei mir beginnt nun gerade die Klausurenphase, das heißt die Zeit ist mal wieder knapp. Bevor ich mir meinem Reisebericht aus Chiang Mai weiter machen kann, dauert es also leider noch ein bisschen. Nun bin ich aber in der glücklichen Situation, dass mir Emily ein Stöckchen zu geworfen hat. Das Ganze läuft unter dem Namen „Liebster Award“ und hilft ein bisschen dabei neue Blogs bzw. deren Betreiber genauer kennenzulernen. Mir wurden dafür elf Fragen gestellt, die ich an dieser Stelle eben beantworten möchte.

1. Magst du Tiere? Ja, ich mag Tiere. Manche mehr und andere weniger, aber grundsätzlich schon. Manche Tiere, die ich sonst nicht so gerne mag, gefallen mir zumindest vor der Kamera ganz gut so zum Beispiel Insekten und Spinnen. Die kann ich überhaupt nicht ab, wenn sie ungebeten in meinem Zimmer herum turnen, aber draußen vor der Kamera kann ich ihnen kaum nah genug kommen. Ich denke, das hat etwas damit zu tun, dass auf freiem Raum die Fluchtmöglichkeiten für beide Parteien besser sind als in geschlossenen Räumlichkeiten. Mehr als mein Ekel vor Spinnen auf dem Kopfkissen nervt mich aber schon fast meine Angst vor vielen anderen Tieren. Ich schrecke vor wunderhübschen, lieben Hunden zurück, wenn sie zu schnelle Bewegungen machen und wenn ich eine Katze auf Augenhöhe fotografiere und sie zu nah kommt, mache ich ebenfalls einen Rückzieher. Selbst fröhlich rumhoppelnde Kaninchen sind mir nicht ganz geheuer. Ich tippe darauf, dass der Grund irgendwo in der Vergangenheit liegt und ich bemühe mich wirklich sehr offen zu sein.

2. Wie stehst du dazu, wenn Frauen rülpsen? Nicht mehr oder weniger als wenn Männer es tut. Was muss, das muss. Aber daraus einen Wettbewerb zu machen halte ich für albern und eklig.

3. Was hast du zuletzt gegessen? Schweinefilet mit Tomaten und Mozarella überbacken, dazu leckeren Salat und Knoblauchbaguette.

4. Was wünscht du dir gerade am meisten? Mehr Zeit!! Mehr Zeit und am besten wieder in Thailand zu sein und über nichts nachdenken zu müssen.

5. Kanntest du meinen Blog schon, bevor ich dich getaggt habe? Nein :)

6. Natur oder Stadt? Ruhe oder Trubel? Ich brauche beides. Tendenziell vielleicht eher die Natur, aber ich möchte nicht auf gute Bahnanbindung verzichten :D

7. Was würdest du im Moment viel lieber tun als das hier? Eigentlich ist das Bloggen gerade eine willkommende Ablenkung zur Lernerei an der ich bis eben saß und gleich noch weiter sitzen werde.

8. Glaubst du an eine Apokalypse? Darüber habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Zumindest glaube ich nicht daran, dass ich eine erleben werde.

9. Liest du gerne? Wenn ja, was? Ich lese sehr gerne alles das, was ich nicht lesen muss. Also Sachen für die Uni zu lesen, damit tue ich mich sehr sehr schwer. Ansonsten lese ich gerne vieles im Internet und Bücher (und e-books) von Fantasy über historische Romane bis hin zu Psychothrillern eigentlich alles Mögliche. Leider habe ich nicht so viel Zeit, und wenn ich anfange etwas zu lesen, kann ich das Buch nur schwer aus den Händen legen. Deswegen beschränkt sich mein Bücherkonsum in letzter Zeit hauptsächlich auf die Ferien.

10. Würdest du dich als spontan bezeichnen? Kommt wirklich drauf an um was es geht. Vor meiner Haustür sollte man besser nicht angekündigt stehen und Spontanität von mir erwarten. Ich halte auch mal Nickerchen tagsüber, chille in meinen Gammelklamotten oder habe einfach so viel zu tun, dass mir nichts anderes übrig bliebe, als die Leute abzuwimmeln. Auch bin ich jemand der gerne Pläne und Listen macht und in vielen Fällen weiß ich lieber vorher was mich erwartet.  Aber manchmal… da mache ich schon ziemlich verrückte Sachen, ziemlich spontan :D

11. Schlimmer geht immer, vor allem wenn….? …Es gerade wirklich überhaupt nicht in den Kram passt und man mit den Nerven ohnehin schon am Ende ist. Dann hilft nur: Kopf hoch!

Vielen Dank, liebe Emily, für den Award. Weiteres Nominieren und das Stellen von Fragen erspare ich mir jetzt mal. Dieser Award greift ja mit Tentakelarmen um sich, da kriegen sicher alle noch einmal die Ehre – und kreativere Fragen als jene, die mir gerade einfallen würden.

Advertisements

Ein ruhiger Abend

In der Regenzeit sind schöne Sonnenauf- und Untergänge eher selten. Oft ist der Himmel einfach zu sehr mit Wolken verhangen, um in schönen Farben zu erstrahlen. An diesem Abend jedoch hatte ich ein bisschen Glück und draußen war eine rosa Tönung am Himmel zu erkennen.

flowers

Vielleicht hätte ich einen guten Platz zum Fotografieren ausgucken sollen, bevor es in den Wettlauf mit der Zeit geht. Ist irgendwie nicht so ganz leicht in einer reinen Wohngegend mit nichts anderem weit und breit außer kleinen Häuschen und Stromkabeln. So ging ich erstmal Hin und Zurück, knipste ein paar Blümchen…

hungry

… halb verhungerte Streuner (einem wird ganz schön mulmig dabei, sich selbst auf 300mm Brennweite-Distanz auf Augenhöhe mit den Tieren zu begeben und noch mulmiger, wenn sie einem nachzulaufen scheinen, wenn man schon längst wieder aufgestanden ist) …

temple

…versteckte Tempel…

natives

…und landete dann schließlich doch wieder an der Mauer, wo mir letztes Jahr meine Gegenlichtblende auf die andere Seite gehüpft ist.

Leider war es mittlerweile so dunkel, dass die Bilder ziemlich rauschig geworden sind, mir gefällt die Atmosphäre trotzdem ganz gut. So ruhig und entspannt – muss es ja auch sein, so abgeschottet von allem.

Jedenfalls möchte ich gerne versuchen, die Ruhe dieses Tages und dieses Abends wieder aufleben zu lassen. Heute hat das neue Semester angefangen und ich fühle mich schon als könnte ich schon wieder Ferien gebrauchen. Sicher kennt ihr den Spruch „Ich habe solange dann ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe“ und eigentlich müsste dieser Spruch jetzt schon greifen, denn mein Stundenplan ist gut voll und es stehen noch so viele Dinge aus und schwierige, neue Fächer an, dass ein Zeitproblem ab jetzt Dauerzustand ist.

Vielleicht bin ich dann mal endlich soweit, dass ich meine Zeit entweder produktiv mit der Uni verbringe oder wenigstens die Zeit, die ich mir frei nehme effektiv nutze, angenehm gestalte und dann auch richtig genießen kann. Beides zusammen würde gleichzeitig insgesamt bessere Ergebnisse erzielen und mehr Entspannung auf allen Ebenen bringen. Das ist mein Plan. Mein Plan ist: Dieses Semester soll alles besser werden! Das sagt man sich immer und ich werde es definitiv versuchen. Auch was das Fotografieren und diesen Blog anging. Beides hat mir letztes Semester einerseits gefehlt, während ich mich andererseits nicht wirklich zu etwas motivieren konnte und das ist schade, denn ansich ist es der ideale Ausgleich. Also mal gucken, was ich aus dem kommenden halben Jahr raus holen kann! :)

 

Lebenszeichen

Seit gut zwei Wochen bin ich jetzt in Thailand und habe in der Zeit wieder einmal kläglich meinen Blog vernachlässigt. Aber neben purer Faulheit und wenig Fotografie muss ich leider eins festhalten:

Das Internet hier im Ort, an dem ich seit etwas mehr als einer Woche bin ist einfach unterirdisch.

Wenn ich das nächste Mal eine Verbindung habe, die mehr tut als vor sich hinzuschleichen und zahlreiche Pausen einzulegen werde ich mich aber mit einigen frischen Fotos melden. Sie sind schon bearbeitet auf der Festplatte :)

 

– Übrigens, was macht man, wenn man kein vernünftiges Internet hat?  Man ärgert sich über Candy Crush und verschlingt ein Buch nach dem anderen, sehr dankbar dafür, ein E-Book zubesitzen.

Zoo

Nein. Leider nicht DER Zoo. Von Hagenbecks habe ich leider noch keine Antwort bekommen, vielleicht schreibe ich denen nochmal. Nein, ich meine, ich mache mir demnächst meinen eigenen Zoo auf. Einen Mücken-Spinnen-Käfer-Getier Zoo. Man braucht hier ja nur einmal kurz das Fenster öffnen schon haben es sich alle häuslich eingerichtet.

Überseequartier

Es ist jetzt schon Wochen her, ich bin über mich selbst ganz entsetzt. Seit einer halben Ewigkeit habe  ich nicht fotografiert und nicht mal gebloggt, obwohl Fotomaterial sich hier auf der Festplatte tummelt. Zur Zeit passiert bei mir einerseits ganz schön viel und andererseits ganz schön wenig.

Die Semesterferien waren ganz plötzlich vorbei. Uni macht mir eigentlich ziemlich viel Spaß, zumindest das Kernstudium, die ganzen Fächer außenrum, na ja, es muss nicht sein aber was solls. Obwohl ich heute zwei Stunden geschwänzt hab, weil ich ein verlängertes Wochenende gut gebrauchen konnte, kann ich sagen, dass ich überhaupt keine Probleme habe, mich aufzuraffen zu den Lehrveranstaltungen zu gehen. Das hatte ich während des FSJ eigentlich täglich, dass ich mich überwinden musste, zumindest wenn ich nach der Mittagspause, die ich zu Hause verbracht hab, wieder los sollte. Diese Möglichkeit eine Mittagspause zu Hause zu verbringen habe ich ohnehin nicht also vielleicht liegt es auch daran. Aber ganz allgemein denke ich schon, dass es um meine Motivation bezüglich des Studiums eigentlich ganz gut bestellt ist. Zumindest solange bis es daran geht einen Stapel Texte zu lesen. Ehrlich gesagt überfordert mich das schon ziemlich.. diese Berge an Texte, die wir wöchentlich zu lesen bekommen und für die ich immer wirklich lange brauche, weil ich irgendwie nicht wirklich aufnahmefähig dafür bin. Neben der Uni habe ich die letzten Tage recht viel Zeit mit Lesen und DVDs schauen verbracht. Außerdem war ich ungewöhnlich viel in der Küche tätig, da meine Mutter zur Zeit in Thailand ist.

Das klingt jetzt alles gar nicht so viel, trotzdem bin ich jeden Morgen zu früh wach und jeden Abend zu spät im Bett.

Ich wollte euch aber eigentlich gar nicht mit meinen To-Do-Listen und Gedanken-Berg-und-Talfahrt bequatschen, sondern endlich mal wieder Bilder zeigen! Und zwar von der U-Bahn Station Überseequartier. Eine ziemlich neue Station der ziemlich neuen Linie U4. Und ich finde sie super schick, super fotogen. Sehr modern mit vielen klaren Linien, Glasfronten… groß, geräumig und eine hohe Decke.

Überseequartier 4Überseequartier 5

So leer wie hier auf den Bildern ist es allerdings nur in genau abgepassten Momenten. Denn obwohl Überseequartier momentan noch eine Endstation ist, ist hier ziemlich viel los. Kein Wunder bei dem Ziel! Geht man die erste Treppe hoch, kommt man auf eine Zwischenetage, hier sieht es schon eher wie auf einem 0815 Bahnhof aus, daher hab ich die „Farben“ auch mal angepasst:

Überseequartier 1Überseequartier 2

Geht man diese Treppen dann auch noch hoch steht man erstmal auf einer Baustelle und blickt auf hohe Schornsteine:
Überseequartier 3smoke and clouds

Ein Stückchen weiter lässt sich dann aber die ganze Pracht der Hafencity erkennen und wir mussten uns erstmal setzen und die Sonne genießen.

Hafen-City 1Hafen-City 2

Fast hätten wir dadurch unseren Sonnenuntergang in Blankenese verpasst… aber dazu mehr im nächsten Eintrag.

Zwischenmeldung

Meine lieben, ich melde mich nur einmal kurz: Die Uni hat wieder angefangen und es kommen noch ein paar weitere Dinge hinzu, die hier alles gerade ein bisschen auf den Kopf stellen. Meine Motivation ist am Boden und ich sitze überhaupt kaum am PC und wenn dann vertrödel ich meine Zeit am Solitär-Spiel. Seufz! Ich wollte nur sagen, dass ich noch lebe. Bald kommt hoffentlich auch wieder mehr….

Die erste Macke

Eigentlich gehe ich mit meinen Sachen nicht übermäßig unvorsichtig um, aber ihr kennt das sicher: Kaum ist die erste Phase, in der man einen neuen Schatz noch wie ein rohes Ei behandelt hat, vorbei, hat es sich auch schon die erste Macke bequem gemacht. Und es macht einen erstmal total verrückt, man kann auf nichts anderes mehr achten!

Bei meinem Laptop zum Beispiel hatte sich ziemlich zu Beginn schon ein Kratzer, dann zwei auch mehr auf dem Bereich neben dem Touchpad eingeschlichen. Es war ganz schrecklich, aber mittlerweile schaue ich auf das Gerät und muss ehrlich suchen, was mir vor zwei Jahren noch so Kopfzerbrechen bereitet hat. Mein MP3 Player hatte nach einiger Zeit einen wirklich tiefen Kratzer kurz unterm Display. Ich fürchte das war ein Zusammenstoß mit einem Schlüssel, jedenfalls war es zu Anfang wirklich nervig, wurde dann später aber auch gut akzeptiert. Mein Kindle hat vor ein paar Monaten wohl auch was abbekommen, denn an einer kleinen Stelle ist „Tinte ausgetreten“ zumindest sieht es auf dem Display wirklich so aus, als hätte jemand eine spitze Feder wirklich hart aufs Papier gedrückt. Es ist ein kleiner Punkt, den ich mittlerweile beim Lesen gut ignorieren kann. Und als ich gesehen habe, was meine 450D gegen Ende teilweise für Kratzer aufwies, war ich ehrlich geschockt. Wie konnte denn SOWAS passieren!? Trotzdem hat sie natürlich genauso gut fotografiert wie am Anfang und ich habe gelernt mir zu sagen, dass die Kamera ja auch nur ein Werkzeug ist und mit der Zeit nun einmal Gebrauchsspuren aufweist.

Warum ich das jetzt alles so aufschreibe? Ich versuche, mich von der Delle in meinem schicken, neuen Smartphone abzulenken bzw damit zutrösten, dass er mir sicher später eh nicht mehr auffallen wird. Denn momentan scheint er gerade zu vor meinen Augen umher zu hüpfen und zu schreien: „Hier bin ich! Hier bin ich!“ und ich schniefe zurück: „Ja, da bist du, und ich weiß nicht wie du da hin gekommen bist, denn mittlerweile hast du eine Schutzhülle und DER geht es super.“

Es hat den silbernen, Metalloptik-Rahmen erwischt :/ Unten links, eingedellt, dadurch auch etwas verschoben. Mit der (Klarsicht-) Hülle drüber sieht es von der Seite nur noch halb so wild aus und von oben aufs Display drauf geguckt, fällt die Erhebung durch das verschobene Material nur auf, wenn man genau schaut. Ich bin entsetzt und frage mich, ob mein Uralt-Handy wirklich so viel robuster war, oder ob es einfach nur überlebt hat, weil ich es eh nie in der Hand hatte. Ob ich vielleicht doch eine dieser unglaublich  klotzigen Schutzhüllen in Anspruch nehmen sollte. Oder ob ich vielleicht doch zu unvorsichtig bin. Wobei ich mich wirklich nicht entsinnen kann, dass das Handy in den letzten zwei Monaten irgendwo runtergefallen sein sollte, außer von 5cm Höhe oô Und falls die Delle von dem einen Sturz um Weihnachten rum kommen sollte, wo es auch noch keine Hülle hatte, warum fiel es mir bisher nicht auf!? Nein, nein, das kann nicht sein.

 

Fotos gibt es übrigens wohl erst zum Wochenende wieder, ich habe einen kleinen Nachhilfejob angenommen, bei dem ich alleine für den Hin- und Rückweg knapp 2 1/2 Stunden einplanen muss und muss zudem noch einiges für die Uni machen. Dann gehts aber wieder weiter :)

Logik

Manchmal frage ich mich, ob die Professoren gar nicht wollen, dass man das Material liest, das sie einem schicken.

Tatsächlich erscheint es mir immer wieder so, als würden sie flüstern: Leider ist es mein Job Ihnen diese Texte zu schicken, obwohl ich weiß, dass Sie nicht interessiert sind. Also lassen Sie es einfach…

Erstens kommen diese Texte nämlich nie zum angekündigten Zeitpunkt an und zweitens oft zu ganz absurden Zeitpunkten. Ich will nicht behaupten, ich hätte in den Ferien  zu wenig zu tun hatte, aber wenn man will, dass seine Studenten die gut 80 Seiten Text lesen… dann schickt man diese doch nicht am ersten Tag zurück an der Uni!  So habe ich also wieder einen Stapel zu lesen noch bevor ich sie heute überhaupt betreten habe. Na das fängt ja gut an.

Rückblick und Ausblick und Feuerwerk

Muss kurz noch was loswerden:

Sind tatsächlich schon wieder so viele Tage vergangen? Das Jahr neigt sich wieder mal dem Ende, zählt seine letzten Stunden und Minuten. Was liegt da näher als ein Jahresrückblick? Überall sprießen sie zur Zeit aus dem Boden: Im Fernsehen, in Foren, auf Blogs. Rückblicke aller Art. Kurz und knackig und lang und ausschweifend. Ich fürchte, dieser wird eher zur ausschweifenden Sorte gehören, denn wenn ich so zurück schaue, ist mir irgendwie mein Zeitgefühl abhanden gekommen und Erinnerung in meinem Kopf durcheinander geworfen. Ich will da etwas Ordnung schaffen und würde mich freuen, wenn ihr dabei seid – damit es nicht zu langweilig wird gibt es zwischendurch die Feuerwerksbilder, die ich am 29. zusammen mit Patrizia in Lauenbrück geschossen habe. Für einen detaillierten Bericht darüber, schaut ihr besser bei ihrem Eintrag vorbei :) Ich möchte hier nur kurz festhalten, dass ich damit mein Feuerwerkspensum für dieses Jahr abgeschlossen habe, und den Abend ganz gemütlich mit Raclette und ein paar DVDs verbringen werde!

Fireworks in Lauenbrück
Fireworks in LauenbrückFireworks in Lauenbrück

Also ich hab ja gesagt, es ist einiges durcheinander. Einerseits kommt es mir nämlich fast vor wie gestern, als ich mit meinem Bruder auf einem kleinen Hügel stand und versucht habe das spärliche Feuerwerk unseres Städtchens zu fotografieren. Das gelang überhaupt nicht und wurde immer schlimmer, als alles so verraucht war, dass man die paar Raketen die es gab kaum erkennen konnte… ich habe dann noch „Nebel“ Fotos gemacht und bin lieber heim :D Andererseits kann ich mir kaum vorstellen, dass ich fast die gesamte erste Hälfte des Jahres noch im Kindergarten gearbeitet habe! Das kommt mir vor, als wär es ewig her, was sicher auch daran liegt, dass als ich die kleinen nach Thailand besucht habe, die plötzlich alle schon so groß waren! Es ist verrückt.

Fireworks in LauenbrückFireworks in Lauenbrück

Apropos Thailand – fünf wunderschöne Wochen, die ich mit meinem Zeitgefühl auch eher im letzten Jahr angeordnet hätte. Es erscheint mir sehr weit weg, teilweise unwirklich. Ich glaube viele schöne (und auch einige nicht so schöne Dinge) die in diesen fünf Wochen anzusiedeln waren sind innerhalb einer so kurzen Zeit passiert, dass sie gar nicht richtig einsacken konnten z.B. die 3 Tage im Paradies am Fluss. ♥

Fireworks in Lauenbrück

An dieser Stelle muss ich noch etwas fotografisches einwerfen – denn wie froh war ich festzustellen, dass wir in Thailand vernünftiges Internet hatten! Denn mein 365 lief zu dem Zeitpunkt ja noch (was!? auch das kommt mir schon so weit weg vor!) und ich hatte mir im Vorfeld viele Gedanken darum gemacht, wie ich die Flut an Bildern nur nachträglich bloggen sollte. Ich muss sagen, es wäre unmöglich gewesen, denn es sind ja wirklich viele Bilder entstanden.

Fireworks in LauenbrückFireworks in Lauenbrück

Hach ja das 365… das hat meinen Alltag natürlich auch stark mitbestimmt, leider nicht mit dem Ergebnis, das ich angedacht hatte. Ich bin nicht an meiner Kamera festgewachsen und habe das Bedürfnis weiter hin jeden Tag zu fotografieren. Im Gegenteil, mit dem Studium, das im Oktober begonnen hat – ich bin sicher diese gravierende Veränderung trägt einiges dazu bei, dass alles davor mir so entfernt scheint, denn diese letzten Monate dagegen vergingen wie im Flug und ich kann mich auch im Nachhinein kaum vorstellen, dass ich jetzt tatsächlich schon drei Monate Studierende sein soll – bin ich aufs Fotografieren einmal die Woche umgestiegen. Ich bin in einer Fotogruppe, die zugegebenermaßen nicht ganz meine Hoffnungen erfüllt, aber es ist dennoch sehr nett. An den letzten beiden Treffen konnte ich leider nicht mehr teilnehmen weil ich a) lernen musste und b) lieber mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt Apfelpunsch trinken war.

Fireworks in Lauenbrück

Und irgendwie war dann auch schon Weihnachten und zweimal blinzeln später sind wir bei heute angekommen. Heute kam dann auch ein von WordPress bereitgestellter Rückblick an. Ausschnitte daraus würde ich auch gerne mit euch teilen, denn ihr seid ja ein großer Teil des Ganzen! :)
Fireworks in Lauenbrück

WordPress nennt mir die fünf meistbesuchten Artikel in diesem Jahr, darunter fallen unter anderem zwei Artikel die 2010 entstanden sind. WordPress rät mir, doch einmal über diese beiden Themen zu schreiben, was mich schon ziemlich schmunzeln lässt, denn der eine dreht sich um das Spiel „Plants vs Zombies“. Ich hatte hier davon berichtet. Und tatsächlich habe ich ein bisschen was dazu erzählen, für die jenigen die es interessiert: Ich habe es in der Zwischenzeit noch einige male durch gespielt. Habe es ENDLICH geschafft meinen Zen-Garten zu vervollständigen (die Sonnenblume war die letzte Pflanze, die mir noch fehlte) und habe das Rätsel „Vasenbrecher“ immer in den Momenten ausgekramt, wenn ich mich vor unschönen Aufgaben oder vorm Schlafengehen drücken wollte :D Leider habe ich es trotz etlicher Versuche nie geschafft meinen Rekord von 36 Vasen zu brechen, wohl weil ich mich aus taktischen Gründen stets weigerte die Kirschbombe vor Level 20 zuzünden mit dem Argument, dass ich sie später ja dringender brauche. Nur unschön, wenn es dann gar nicht erst zu Level 20 kam oder dann so viele Gargantuars auf einmal, dass mir die schönen Kirschbomben auch nichts mehr brachten. Nun ja, mit dem neu aufgesetzten PC habe ich leider vergessen, Spielstände zu sichern und kann/muss somit frisch von vorne starten (mein schönes Gewächshaus…). Der andere Artikel dreht sich um den „Glücksaufsatz“ den ich damals für die Schule schreiben musste. Anscheinend gibt es noch einige andere mit dem Problem. Ich hoffe, ich konnte euch helfen. Ich hoffe, ihr habt trotzdem eure eigenen Aufsätze geschrieben und nicht nur langweilig abkopiert. Und es tut mir sehr Leid, dass ich mich jetzt nicht noch ein weiteres Mal mit dem Thema auseinandersetzen möchte :D

Außerdem danke ich ganz herzlich meinen Top-Kommentatoren. Patrizia, Paleica, Sabrina und Monisertel Danke aber auch an alle anderen, die ab und zu einen Kommentar lassen und auch an die Stillenleser (auch wenn sie sich gerne mal melden dürfen ^_^). Ich hoffe ihr seid auch im kommenden Jahr wieder dabei! Falls ihr Wünsche oder Verbesserungsvorschläge habt z.B. „Komm doch jetzt endlich mal mit deinen Tutorials und Vorher-Nachher-Bildern, die du uns versprochen hast, in die Pötte!“ oder „Quassel nicht immer so viel, uns interessieren nur die Bilder!“ oder ähnliches habt, könnt ihr die gerne hier in den Kommentaren (sowie den Kommentaren unter jedem anderen Artikel, oder auch per Mail an mich) äußern!

Fireworks in Lauenbrück

Auf ein aufregendes, kreatives, glückliches Jahr 2013!

Moment. Halt. Wartet. Was wäre der Beginn eines Jahres ohne gute Vorsätze? Die Wege vor der Tür müssen immer gepflastert werden mit guten Vorsätzen. Damit man sich entscheiden kann darauf zu gehen bzw sich entscheiden kann darauf zurück zukehren, wenn man eine Weile abseits der Pfade gewandelt ist. Ich notiere also ganz spontan und unvollständig:

Das erste Studiensemester erfolgreich ablegen (ja auch in dem gehassten Fach), die Semesterferien nicht unproduktiv verstreichen lassen, die Videofunktion meiner Kamera nutzen bzw bereits aufgenommene Szenen mal verarbeiten, die Adobe Testversionen schamlos ausnutzen (z.B. in Sachen Videobearbeitung), einige Pläne für meine fotografische „Karriere“ in die Wege leiten – ich führe besser nichts weiter aus, im Falle, dass es alles in die Hose geht :D , wieder häufiger/intensiver fotografieren, brav mein Zimmer ordentlich halten, die Polaroidkamera mal wieder nutzen, etwas bezüglich meines defekten Makroobjektivs unternehmen, meinen Lightroomstichwortkatalog in die Tat umsetzen, was Neues ausprobieren, wieder fleißiger bloggen usw usw

Fireworks in Lauenbrück

Das war’s jetzt aber wirklich.

so kommt eins zum anderen

Liebe Leute, hier ist tote Hose und wird es auch noch ein paar Tage bleiben. Fragt mich nicht wie, aber mein PC hat sich was dickes eingefangen. Als hätte ich nicht schon genug zu tun darf ich jetzt Datensicherung betreiben und meinen Schleppi neu aufsetzen. Fotos bearbeiten und bloggen ist da leider erst mal nicht drin. Ich hoffe es hat sich bald erledigt! Bis dahin liebe Grüße und einen frohen Restadvent.  Weihnachten steht vor der Tür!