Die Mücken sind träge

Aber es sind viele. Was nützt es mir mein Fenster pünktlich zur Dämmerung zu schließen, wenn die Temperaturen draußen anscheinend so unbequem sind, dass sich die Mücken trotz allem in mein Zimmer flüchten? Ich glaube nämlich, dass sie es wirklich nur tun, um „dem da draußen“ zu entkommen, denn an Blut scheinen sie nur unwesentliches Interesse zu haben. Mehrere Tage habe ich mit einer kleinen Ansammlung von ihnen mein Zimmer geteilt und mich schon gefragt, warum sie mich denn nicht stechen? Ich hätte das nicht tun sollen, denn am nächsten Morgen bin ich doch tatsächlich mit einigen Stichen aufgewacht. Aber nicht so viele wie man hätte er warten können und auch nicht weiter der Rede wert, denn dann war wieder Pause. Aber selbst wenn man nicht gestochen wird nerven Mücken ja schon. Man hört sie, wenn man schlafen will und wenn plötzlich mindestens 10 Mücken im Umkreis von nicht einmal einem halben Meter um einen herum hocken und schwirren ist das schon ein bisschen ekelhaft. Mit einer ordentlichen Gänsehaut habe ich mich also vorhin daran gemacht die Mücken einzusammeln. Es war wirklich ein „Einsammeln“, denn die Viecher sind so träge, dass man sie bequem von der Wand pflücken kann. Als dann aber bei der Masse an Mücken Hand und Fliegenklatsche zu unproduktiv wurden musste doch er Staubsauger ran. Ich glaube, mindestens 50 Mücken mussten gerade dran glauben und nebenbei habe ich auch die ein oder andere Spinne eingesaugt [und da mir bei solchen Fällen schon Tierschützer gekommen sind, wie man das nur machen könne: Da hab ich keine Skrupel, nein, ich setze weder Spinne noch Mückenfamilie wieder ins Freie] … wahrscheinlich sind hier immer noch ein paar, aber wenigstens konnte ich den Ekel-Grusel-Faktor beseitigen.

Ich hätte, als ich den Staubsauger in der Hand hatte, auch gleich Staub saugen müssen. Jetzt ist das wieder so schwer: Die Motivation zusammen zu kratzen.

 

Der Point.

 

Zwischenmeldungen

  • Ich komme aktuell leider nicht wirklich zum Bloggen
  • Spider Solitär in Kombination mit Harry Potter Hörbüchern sind momentan der Hit
  • Das Wetter ist nachwievor wechselhaft mit starken Tendenzen zu „herbstlich“, aber langsam passt es ja tatsächlich in den Kalender. Der Sommer wurde augenscheinlich vergessen und übersprungen, ich bin genervt.
  • Außerdem: Ich habe immer noch keine Pottermore Welcome Mail und beginne mich zu fragen, wie viele Tage „early access“ ich wohl genießen werde. 1 1/2?
  • Seit nun mehr als einer Woche ist eine (wenn auch etwas halbgare) Erkältung mein ständiger Begleiter
  • Und ich hab schon eeeewig keine Fotos mehr gemacht
  • Stattdessen sitze ich jetzt immerhin am Ausmisten alter Fotoordner (peinlich, peinlich, was sich da herum treibt), um alles für die große Sicherung und den Beginn eines Lightroom-kompatiblen Ordnungssystems vor zu bereiten
  • Arbeit gefällt immer noch, Wochenenden können trotzdem nie früh genug kommen
  • Kinder gleichen Kinder aus: Wir haben einige wahnsinnig niedliche, freundliche Kinder (die mich vielleicht noch nicht immer komplett als Autoritätsperson, aber auf jeden Fall als Bezugsperson akzeptiert haben) aber leider und natürlich auch eins, zwei „schwarze Schafe“ (die Respektlosigkeit, Trotz, Unfreundlichkeit und Schadenfreude an allen Ecken und Kanten ausstrahlen)
  • Habe total den Ohrwurm eingesammelt heute: Freunde haben tuuut guut, Freunde haben macht Mut! Meine Freunde sind goldriichtig, sie sind mit ober-über wichtig!
  • Bekomme dieses Wochenende Besuch und weiß noch absolut nicht, was wir machen werden… vor allem bei dem Wetter
  • Ich muss ins Bett

Der Point.

Malerei

Verzauberter Alltag.
Gerade in einem Film wie „Die fabelhafte Welt der Amelié“ ist das wohl der größte Streitpunkt überhaupt. Hier wird über das gestritten, was bestimmt auch gerne gedacht wird: Entweder ist diese Magie-im-Alltag-Sache schön und wichtig oder idiotisch und illusionär. Geht manchmal auch dazwischen. Ich tendiere aber zu Ersterem.

Ich mag den Gedanken, nicht einfach ab und an Kunst zu machen und ansonsten einen ewigen Alltag zu leben, sondern stattdessen beides zu verknüpfen. Sehr romantisch*, ja. Ich find’s sehr imponierend.
Es kann bedeuten: Über sein Leben philosophieren, seine Lieblingsgerichte mit dem Knipser porträtieren, eine echt schräge Filmidee in sein Leben übernehmen, zu allem ’nen Song im Kopf haben, immer wieder Tagträumen und am Besten niemals Langeweile, immer wieder spontan, immer Eins mit dem, was einen sonst nur manchmal beflügeln würde.
Kleine Momente wie das Entdecken eines Bentos im Rucksack, wenn sonst alles grau glotzt. Und dann mit dem Grau zusammen glotzen, und drüber lachen.

Zuckerwatte dämpft den Fall?
Zuckerwatte macht den nützlichen Zahn kaputt?

Wenn ich wen treffe, der Kunst in sein Leben lässt und das muss gar nicht plakativ sein, freut mich das. Ich find’s toll. Leider bleibt es bei mir selbst eher beim Erfreuen und weniger beim Tun, aber es ändert sich bisweilen und manch einer darf sich schon an idiotischen Träumereien, etwa in Zeichnungsform, stören. Denn im Kopf findet sich immer wieder was Neues: Kopfmalerei.

Und ihr? Esst ihr gerne Zuckerwatte? Auch am Arbeitsplatz? Und sind euch eure Zähne trotzdem wichtig? Habt ihr überhaupt Angst um sie?

Die Nuss

*nach dem Programm der literarischen Epoche der „Romantik“ (das Leben als Kunstwerk)

Viele Jahre Harry Potter – und jetzt ist Schluss

Ich muss ungefähr 6 Jahre alt gewesen sein, als sich eine gute Freundin „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zum Geburtstag wünschte. Irgendwie haben zu der Zeit alle zu diesem Buch gegriffen. Mein Interesse war erst eher gering, aber dennoch bin ich auf den Zug aufgesprungen. Weitere Teile folgten. Die Bücher stets pünktlich zum Erscheinungsdatum, spezielle Aktionen in Kaufhäusern wo man sich um Punkt Mitternacht ein Exemplar ergattern konnte, die Filme, Poster, Snapes Zaubertrank-Mix-Set, Spielkarten… ich hab das alles mitgenommen. Den fünften Teil habe ich schon auf Englisch gelesen, weil ich die deutsche Ausgabe nicht mehr abwarten wollte. Und trotzdem haben wir von dieser gleich zwei Exemplare, denn wenn Mutter und Tochter direkt nach Erscheinungstermin lesen wollen, ist es schwer sich ein Buch zu teilen. Ich erinnere mich, wie ich mein Exemplar damals von meinem Hochbett geworfen hatte, denn ich hatte es bis spät in die Nacht gelesen und dann nur wackelig auf dem Regal platziert – als ich am morgen danach griff habe ich einen Riss im Umschlag verursacht. Ich mag es deshalb nicht minder. Oft habe ich die Bücher gelesen, wieder und wieder. Band 5, 6 und 7 auch auf Englisch – die anderen möchte ich mir auch noch nach kaufen. Bevor Film 7.1 raus kam noch einmal alle Bücher in einem Rutsch, in Rekordzeit. Und nachdem ich 7.2 geguckt habe noch einmal den siebten Teil… und jetzt habe ich 7.2 ein zweites Mal im Kino gesehen. Und ich bin immer noch begeistert.

Trotzdem möchte ich einmal etwas kritisch sein, und auch äußern was mir weniger gefällt.

Mir fehlt:

  • Die Geschichte rund um Dumbledore und seine Familie. Die wurde leider viel zu knapp gehalten. Die Beweggründe… das alles wurde nicht aufgeklärt.
  • James Verhalten gegen über Snape. In der Einnerung wird zwar stets gesagt er sei „arrogant“ gewesen, aber davon merkt man nicht viel. Erstklässlerin Lily hat sich scheinbar schon immer bestens mit Erstklässler James verstanden und die Wut Snapes schien nur aus Neid zu resultieren, dabei war James wirklich gemein. Wenigstens bleibt die Möglichkeit sich an die Szene zu erinnern, in der James Snape kopfüber hängen lässt – in einem anderen Film. Auch wie die Freundschaft zwischen Lily und Snape langsam zerbricht (wegen Snapes Hang zur dunklen Seite) fehlt.
  • Woher hat Harry seinen Stück Spiegel!? Aberforth hat in von Mundungus, das wird erklärt. Aber Harry steht plötzlich in 7.1 mit seiner Scherbe da und keiner weiß was es ist, woher es kommt…
  • Fred wird viel zu wenig gewürdigt.
  • Die Erwähnung des Voldemort-Taboos. Es wird gar nicht erklärt, wie die Greifer die drei im Restaurant entdeckt haben und trotzdem spricht Harry zum Schluss auch nur von von „Ihr wisst schon wem“
  • Die Geschichte um Helena Ravenclaw… ich meine, die Macht des Diadems wird gar nicht erklärt und was Helena getan hat… es macht gar keinen Sinn, dass es ihr gefällt, das Harry sagt „Ich will es zerstören“ …sie ist ja auch empört darüber, was Voldemort getan hat. Und: Woher weiß sie überhaupt davon!?
  • Es wird nicht so wirklich klar, wieso Voldemort persönlich Harry töten musste, oder? Mit dem Blut und so…
  • Harrys Zauberstab. Nachdem er den Elderstab zerbricht bleibt ja nur noch Malfoys. Wieso wird nicht gezeigt, dass er den Elderstab zerbricht, weil er mit seinem Zauberstab glücklicher wäre – und wie er diesen repariert?
  • Harrys Tarnumhang ist einer der Heiligtümer die Aufklärung und mehr Verwendung
  • Grawp

Was ich blöd finde:

  • Snapes Träne stellt die Erinnerung dar. Was mir auch zu denken gibt, dass er Harry als „Harry“ anspricht (wird er jetzt kurz vorm Tod noch sentimental und sieht in Harry einen Freund!?)
  • Die „Oh Voldemort, lass mich dich umarmen, dann stürzen wir uns gemeinsam vom Turm“-Aktion
  • Helena Ravenclaw sieht gar nicht aus wie ein Geist wie all die anderen, sondern eher wie die Personen die vom Ring der Auferstehung „zum Leben erweckt“ wurden.. sie ist viel zu „fest“
  • Der Epilog war ja schon im Buch Geschmackssache, aber mal ehrlich: Harry und Ginny sind wenigstens ansatzweise gelungen – aber Ron und Hermine sehen doch kein Stück älter aus!?
  • Wieso bekommt man den Eindruck das Diadem-Hocrux wurde durch den Basiliskenzahn zerstört statt durch das Dämonenfeuer?
  • Irgendwie ist es blöd, dass Harry Hermine und Ron darüber aufklärt, dass er jetzt in den Wald geht, oder? Ich meine… sie hätten ihn doch eigentlich nie gehen lassen…
  • Richtige Melancholie kommt im Schloss nicht rüber… trotz der vielen Toten.
  • Hermine als Bellatrix war so dermaßen unüberzeugend, liegt wohl daran, dass im Film der Vielsafttrank die Stimmen nicht beeinflusst. Und wieso knickt sie ständig in den Schuhen um? Spätestens am Weihnachtsball im vierten Teil muss sie doch bewiesen haben elegant auf den Dingern laufen zu können.
  • Harry hätte Voldemort erklären müssen, warum dessen Plan schief ging… nicht Hermine und Ron

Und bestimmt lässt sich die Liste auch noch etwas ergänzen…

Und was ich da noch gut fand fragt man sich jetzt? Warum ich den Film bei all der Kritik überhaupt gut finde? Na weil: Der Rest! Alan Rickman als Snape… einfach beeindruckend in jeder Hinsicht. Professor McGonagall in ihrer Kampfsszene mit Snape und als sie die Ritter verzaubert. Dumbledores Satz von wegen „Nur weil es in deinem Kopf passiert, heißt es nicht, dass es nicht wirklich ist“, den Grabstein von Dobby, die kleine Lily Evans, das sie wirklich alle Hocruxe abgearbeitet haben, den Drachen, die Fahrt durch Gringotts, Malfoys Mutter wie sie Harry fragt ob Draco noch lebt und Harrys Nicken, das Schutzschild aus Zaubersprüchen um Hogwarts herum, …

Mein Fazit ist also: Ein etwas oberflächlicher Film, was man dann auch an einigen Stellen merkt. Insgesamt bin ich aber trotzdem mitgerissen und glücklich. Für mich ist der Film gelungen :)

Nur was jetzt? Harry Potter ist vorbei. Was habe ich vor? Die ersten vier Bücher auch auf Englisch kaufen, die Bücher noch sehr oft lesen, Film 7.2 auf DVD holen, die Filme noch oft gucken, mich vielleicht auf Pottermore anmelden, in der Hoffnung, dass wirklich ein Schwerpunkt aufs Lesen statt auf dem sozialen Netzwerk liegen wird. Nachdenken. Keine Ahnung… ich würde mich nicht als Hyper-Fan bezeichnen. Da gibt es zu viel was ich nicht weiß, zu viel was ich nicht habe. Aber mensch, ein bisschen freakig bin ich ja schon. Und wer mit all dem aufgewachsen ist, wird sicher nicht so einfach loslassen. Was auch etwas erklärt warum ich auf so einige Filmfehler und andere Dinge (warum wird auch im Buch nicht wenigstens noch mal erklärt, was mit den Dursleys los ist!?) gut hinweg sehen kann. Bin einfach zu.. overwhelmed :D

Der Point.

Kaum da und schon wieder weg =)

Fototour war trotz Regen sehr schön – jetzt geht es aber auch schon wieder weiter. Ich hoffe, dass ich auch hier wieder einige Fotos mitnehmen kann. Gerade im Bezug auf Paleicas Projekt…. Danach könnt ihr jedenfalls auf viele Fotos hoffen und außerdem noch einmal einen genaueren Rückblick auf die Harry Potter Sache – denn die klebt immer noch an mir, und ich bin sicher, dass ich ihn noch ein zweites Mal im Kino gucken werde.

 

Liebe Grüße

Der Point.

Eigentlich sollte ich längst im Bett liegen…

denn morgen geht es für eine Fototour (für die schlechtes Wetter vorher gesagt wurde -.-) früh aus den Federn. Aber was tut man nicht alles. Und schlafen könnte ich ohnehin nicht, bevor ich nicht kurz etwas los geworden bin.

Heute, also eben, war ich im Double Feature von Harry Potter. Eine Vorpremiere die sowohl 7.1 als auch 7.2 umfasste. Beide Filme sind sehr gut, der zweite war auch gar nicht so billig wie der Trailer es erahnen lies und es gab genau genommen nur 2 lächerliche Szenen und nur einige wenige Dinge die ich sonst schade fand (wie die wenige Beachtung von Ginny wieder einmal).

Der folgende Abschnitt kann Spoiler enthalten, deswegen verstecke ich ihn mal:

Weiterlesen

Das war’s

Mittlerweile sind wirklich die letzten Reste der Schule fort: Die Entlassungsfeier bestätigte mich noch einmal darin, dass unser Schulleiter wirklich keine Reden halten kann, dass wir super musikalische Menschen in unserem Jahrgang hatten, dass mein Tutor zwar nett aber nicht besonders herzlich ist (zumindest im Vergleich mit anderen) und dass mein Schnitt wirklich 1,8 beträgt. Dann gab es noch den Abiball und solange darauf hin gearbeitet mit Kleiderkauf und Schuheinlauf und Schmuckauswahl und Geldausgeberei war er doch erstaunlich schnell vorbei.  Trotzdem aber ein kleines Foto, um meinen Auftritt als Apfelbaum auch hier im Blog verewigt zu haben.

Jetzt beginnt die Suche nach einer Stelle in der ich das nächste Jahr verbringen möchte. Da sind aktuell Kindergärten ganz hoch im Kurs. Einen Vorstellungstag habe ich auch schon hinter mich bringen können und es war wirklich sehr nett. Die Kinder waren toll (auch wenn mir eins nachhaltigen Muskelkater in der Schulter verursacht hat) und die Kita an sich auch sehr schön. Ich bin aber noch auf der Suche nach etwas was ein bisschen näher liegt… hm…

Und Mittwoch soll es auf Fototour gehen für drei Tage. Leider soll es diese drei Tage auch schön fleißig regnen. Man, ich hoffe das wird noch was…

Der Point.

Was ich als WG-Mensch so lerne

Neben großartigen Erkenntnissen, die mir die Universität so beschert, gibt es auch kleinere, aber nicht minder triftige, die mir Herr Alltag auf keinen Fall vorenthalten wollte.
Und da ich mich schon seit mehr als zwei Monaten als WG-Mensch bezeichnen kann, sind es nicht unbedingt wenige. Gut zu wissen!
Hier einmal ein kleiner Ausschnitt:

1. Der Meerrettich-Fleischsalat im ALDI um die Ecke ist phänomenal lecker. Unbedingt einmal probieren!
2. Geschirrsäubern per Hand ist auch nicht schlecht, wenn man lecker unnatürlich toll duftendes Apfelspülmittel verwendet!
3. Sich von einem Freund sagen zu lassen, Joghurt schmecke chemisch, verursacht zumindest plötzliche „Placebos“.
4. Duftkerzen wollen nicht duften.
5. Zwiebeln können auch als Pflanzen dienen, einfach eine solche irgendwo liegen lassen und schauen, wie ein hübsches Gewächs aus ihr sprießt!
6. Stetes Wasserrascheln in der Wand ist natürlich und bedeutet nicht, dass jemand in der WG über mir in der Dusche zusammengebrochen ist und so „vergessen“ hat, das Ding abzustellen.
7. Nächtliche Gitarrenmusik ist toll. Wenn dann aber eine laute, gnadenlos frei improvisierende Trompete dazu kommt, macht sogar das Wäscheaufhängen keinen Spaß mehr.
8. Möglichst vermeiden, allzu putzfreundlich in die Küche zu rennen. Andererseits kümmert man sich nämlich nicht nur um das eigene Geschirr, sondern räumt auch allen Mitbewohnern hinterher, putzt noch ein wenig und wundert sich dann, wo die Zeit hin ist.
9. Es ist nicht damit zu rechnen, dass ein Mitbewohner die laute Musik im eigenen Zimmer durch die recht dicken Türen hört, klopft, hereinkommt und darum bittet, ihm diese phänomenale Band vorzustellen (inklusive Ego-/Poserboost).
10. Ich werde nicht kirre, weil ich so viel leere weiße Wand habe. Das ist nicht gut. Denn ich brauch‘ ja Antrieb, mir die guten Poster da zu kaufen.
11. Ich schlafe auf Federkern wunderbar.

Die Nuss

Schau, eine Angewohnheit!

Draußen scheint endlich die Sonne.
Ja, so würde ich das auch ausdrücken: „Endlich“. Ist ja auch ’ne feine Sache und stimmt auch mein Gemüt fröhlich.
Trotzdem chille ich auch zu dieser Zeit gerne zuhause rum, genieße mein schattiges Zimmer und jap, da wären wir schon: Denn für wirklich angenehme Atmosphäre werden bei mir oft die Rollos (aber nur fast ganz) runtergebracht, sei es für etwas atmosphärischen Kerzenschein, für den Sonnenschutz oder aber, und das hauptsächlich, einfach so.
Denn so ein Sonnenstrahlegemisch in meinem Zimmer lässt nicht nur Unaufgeräumtheiten gut sichtbar werden, sondern auch gleich eine Blablubb-Alltagsstimmung aufkommen und Alltag, ja, Alltag ist mein Gegner!
Also schön Atmo scheffeln, nerdig wirken und in diesem Fall stimmige Coldplay-Musik hören. Klingt ja auch nicht sooo schlecht, oder?

Die Nuss

So spät

Kennt Ihr das?
Ihr stolpert irgendwann über einen Fehler, ganz zufällig, der Euch noch jede Menge Ärger bereitet hätte, hättet ihr ihn jetzt nicht bemerkt.
Kennt Ihr die Dankbarkeit, die der Person dann zuteil wird, die sich ganz unwissentlich um Eure Rettung bemüht hat, indem sie Euch ganz indirekt auf den Fehler aufmerksam gemacht hat?

Mensch, so ging’s mir gerade und demnach bin ich irgendwie ganz froh? Ne, erleichtert, sagen wir’s so.
Danke, lieber Herr Helfer ohne Absicht.

Die Nuss