Liebe Mücke

Ich weiß du bist hier, in meinem Zimmer. Ich sehe nichts. Ich höre nichts. Ich hoffe das bleibt so, denn wenn ich dich höre – vor allem nachts, direkt an meinem Ohr, werde ich immer halb verrückt. Ansonsten kannst du gerne da bleiben, richte es dir auch schon einmal häuslich ein. Ich weiß nämlich, dass dich eh nichts davon abhalten wird, also kann ich dich auch einladen. Deine Freunde und Verwandte heiße ich natürlich eben so herzlich willkommen. Bis in den Winter werdet ihr meine Gäste sein. Das süße Nahrungsangebot ist zu einem Buffet ausgebreitet – jede Nacht. Bedient euch.

Herzlichst
Der Point.

Technik Theater

Auf dem PC meiner Mutter wurde heute nach Updates gesucht. Da sie Internet Explorer Nutzerin ist, wurde ihr der IE 9 vorgeschlagen. Ich durfte Ratgeber spielen: Ja? Nein? Und ich dachte… „Ach, Ja wird schon okay sein“

Und der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier aber der IE 9 hat da komplett umgekrempelt und nur Ärger gemacht. Wieso Adresszeile und Suchfeld in einem?? Wieso auf einmal ein ganz „innovatives“ Meldefenster, statt das 0815 Ding das alle haben? Wieso so überaus hässliche Vor&Zurück-Pfeile? Wieso zeigt es diese Seite nicht mehr richtig an? Wieso sind alle diese Einträge weg?

Kurz: Wieso macht der IE so viel Mist wenn es auch leichter geht? Mit dem Feuerfuchs! :)

Der Point.

Résumé

Also, jetzt wo ich meinen ersten Besuch in einer Diskothek hinter mich gebracht habe, kann ich folgendes sagen:

1. Zu Beginn: leer, Musikgeschmack-Trefferquote 40% – Gegen Ende: voll, Musikgeschmack-Trefferquote 3%

2. Dauer des Aufenthaltes: 3 Stunden, davon Tanz: vielleicht knapp die Hälfte, Rest: Papierflieger und ähnliches basteln

3. Liedtextkenntnis: Unterirdisch siehe Punkt 1, wobei ich nach dem fünften „when it takes oveeeer“ drauf hatte, dass das wohl noch mindestens weitere fünf Male vorkommen wird

4. Kleists Aufsatz über das Marionettentheater lesen und feststellen dass ich weder Marionette noch fechtender Bär bin, sprich: Sich meine Grazie beim Tanz sicher in Grenzen hält

5. Spaß hats trotzdem gemacht

6. Also: Kostenlos? Gerne wieder als nette Abwechslung des Abendprogramms, und dann auf bessere Musik hoffen und/oder Chartsliedertexte pauken und Rhythmusgefühl aneignen. Geld-haben-wollen? Nein danke, dann verzichte ich lieber.

Der Point.

Manchmal braucht man ein Weilchen

Bis man erkennt wie Benutzernamen tatsächlich ausgesprochen werden.  Da wird „Nam Som“ erst nach dem xten Mal lesen und dem Betrachten des Benutzerbildes vom niedlichen Panda-Namen zum Orangensaft und man ist ganz erstaunt, dass man es jemals anders aussprechen konnte. Nam Som… ist doch völlig logisch. Und am besten der von Tipco.

Und dann will ich Sommer. Und Sonne. Und chillen. Mit einem Glas eisgekühlte Orangensaft.

Hach ja

Der Point.

Keine neue Entdeckung

In Ermangelung einer Alternative habe ich heute zu einem „For Men“ Shampoo gegriffen und mich sehr in dem bestätigt gefühlt was ich schon immer dachte: Frauen- bzw Männerprodukte sind eigentlich keine Produkte für Frauen bzw für Männer, sondern eben genau umgekehrt!

Männer finden ihre Shampoos und Duschgele und Aftershaves und was es da nicht alles gibt sicher nur zweitrangig deswegen toll, weil sie gut pflegen, sondern vor allem weil sie es toll finden, dass Frauen total auf den Geruch abfahren! Genauso umgekehrt sind Frauenprodukte nicht (nur) unbedingt deshalb mit Rosen- und Pfirsichduft versehen, weil sie es so toll finden, sondern weil sie es toll finden wie die Männer es toll finden.

Meine Cremes fand die Nuss ja auch immer interessanter als ich selbst. Und heute habe ich mich die ersten Minuten total berauscht gefühlt so eingehüllt in allem was eben so in einem Männershampoo drin ist :D Trotzdem werde ich zukünftig wieder zu meinem Kokosnuss-Duft zurück kehren ;)

Sorry, das ist jetzt keine wirklich bahnbrechende und tolle Erkenntnis, aber eine faszinierende Bestätigung die ich heute erfahren durfte.

 

Der Point.

Träume, die ich niemals träumen will…

Als ich klein war hatte ich Albträume. Viele. Viel zu viele. Wahrscheinlich als eine Art Schutzmechanismus, hatte ich ziemlich schnell das Luzides-Träumen drauf. Da konnte ich mich im Traum geschickt retten, indem ich gezielt jemanden fragte „Kneif mich mal, ich will aufwachen“ oder die Augen schloss und mir wünschte, ich wäre wieder in meinem Bett. Die Albträume sind weg, aber die Klarträume auch. Heute Nacht, hätte ich das Ding mal wieder gebrauchen können….

Ich träumte, dass ich schlief und eine unruhige Nacht hatte. Im Halbschlaf bemerkte ich Mücken und Fliegen in meinem Zimmer, und ich drehte mich um und schlief weiter. Irgendwann in den frühen Morgenstunden jedoch, wachte ich auf und mein Zimmer war voll von den Viechern, sodass ich eine Gänsehaut bekam und aus dem Zimmer flüchtete. Ich bat meine Mutter um Hilfe, um die Dinger einzufangen, und wir gingen zurück ins Zimmer. Nur waren die Mücken und Fliegen weg, und das Zimmer stattdessen bevölkert von Mäusen, Ratten und Fledermäusen. Alles kroch und flitze und flog umher, oder hatte sich in manchen Stellen um einen Essensrest versammelt. Es war abartig in diesem Gewimmel zu stehen und wie wild und ohne Sinn mit einem Tuch auf die ein zu dreschen.

Ich erinnere mich, vor Jahren ebenfalls einen Traum gehabt zu haben, bei dem Ungeziefer – diesmal vor allem Raupen, Würmer, Mehlwürmer usw. – eine tragende Rolle spielten.

Was mir diese Art Traum wohl sagen will?

Ich hoffe jedenfalls inständig zukünftig davon verschont zu werden. Denn das sind definitiv Träume, die ich niemals träumen will…

 

Der Point.

Entspannen

Hinlegen. Augen zu. Massage. Einschlafen. Für lange. Kein Wecker. Viel Zeit.

Endlos viel Zeit.

Das wär’s.

Und wenn das alles nicht geht: Einfach noch ein Tutoren-Treffen veranstalten und sich unterhalten und lachen.

Da erfährt man so viel über die Menschen mit denen man täglich zusammen ist und leider selten mehr als „Hallo, wie gehts, gut und dir, Schule nervt, Wetter ist blöd“ austauscht.

Und ruft sich gegenseitig Erinnerungen wach, die man schon fast vergessen hatte.

Der Point.