Pizza selbstgemacht

Die Pizza ist zu dick? Zu dünn? Es fehlt dies oder jenes oder davon ist zu viel? Abhilfe schafft die selbst gemachte Pizza :)

Man folge diesem Rezept:

  • 4EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Dose geschälte Tomaten
  • 1 Prise Zucker
  • 1TL Oregano
  • 1TL Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Das Olivenöl erhitzen und die mit Salz zerriebenen Knoblauchzehen anschwitzen, die Zwiebel schälen, hacken, dazugeben und glasig schwitzen.

[…] mit den grob zerkleinerten Tomaten und dem Tomatensaft auffüllen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano und Basilikum kräftig abschmecken und alles solange einreduzieren lassen, bis eine sämige Sauce entstanden ist.

Quelle: Chefkoch

Das Ganze erkalten lassen und sich an den Pizzateig machen:

  • 400g Mehl
  • 1 Pkt. Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 4 EL Sonnenblumenöl

Das alles wird zu einem schönen Teig verknetet und warm zu gedeckt 30 Minuten ruhen gelassen. Ich hatte ein paar Probleme mit dem Aufgehen, deswegen hat es noch mehrere Handtücher zum Zudecken benötigt und noch 30 Minuten mehr. Übrigens habe ich die doppelte Portion gemacht, das reicht dann für ca. 5 Personen.

Der Teig wird ausgerollt und schließlich mit der Tomatensoße bestrichen. An Belag hatten wir verschiedene Kombinationen aus Mais, Zwiebeln, Thunfisch, Champignons, milde und scharfe Peperoni, Salami und einen Teil auch für Rucola+Schinken reserviert. Dann überall geriebenen Emmentaler drüber und bei 200° Umluft auf mittlerer Schiene für ca. 12-15 Minuten in den Ofen.

Nom Nom Nom :)

Der Point.

Müsliriegel selbstgemacht

Nachdem ich mich entschieden hatte, dass die Müsliriegel aus dem Supermarkt definitiv viel zu süß sind und es doch ziemlich cool wäre Müsliriegel selbst zu machen – mit allem was man mag, habe ich mich heute mal dran gesetzt. Ich dachte ich teile das Rezept mal mit euch :)

Für ca. 20 Riegel benötigt man in etwa folgendes:
120g Mehl
400g Müsli (z.B. 300g Früchtemüsli und 100g feine Haferflocken)
120g Apfelmus
100g flüssiger Honig
100g cremiger Honig
Nüsse und Früchte (z.B. Nuss-Frucht-Mischung aka Studentenfutter und Trockenfrüchte wie Äpfel und Mango (nicht auf dem Bild))
ggf. etwas Zitronensaft (nicht auf dem Bild)

Zuerst werden Mehl und Müsli miteinander vermischt. Ich habe auch schon einige klein gehackte Nüsse untergerührt. Anschließend wird Apfelmus und Honig ordentlich untergerüht. Abschmecken. Habt ihr einen besonders süßen Honig erwischt und mögt ihr eure Riegel wie ich lieber etwas weniger süß etwas Zitronensaft über die Masse träufeln und weiter gut verrühren.

Schließlich den Teig portionieren. Ich habe in 2 Portionen extra Nüsse und in 3 Portionen extra Früchte (klein geschnitten) gemischt. Die Portionen werden zu Kugeln geformt.

Und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech zu Rechtecken geformt.

Nach 20 Minuten bei 170° im Ofen werden die Rechtecke in Riegel geschnitten.

Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Der Point.

Macadamia-Cookies

Ich liebe ja die Macadamia-Cookies von Pepperidge Farm, die mein Bruder mir immer von einem Flughafenshop mit bringt. Doch als dann meine Tüte leer war, kam ich auf die Idee, mir selbst Nachschub zu machen. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht und es hier gefunden.

Der Teig besteht aus Butter, Vanillezucker, braunen Rohrzucker, einem Ei, Mehl, Backpulver, Vollmilchschokolade, ungesalzenen Macadamianüssen und einer Prise Salz. Da wir leider keine ungesalzenen Nüsse bekommen konnten, habe ich sie halt ein wenig abgewischt und die Prise Salz weggelassen.

Es war wirklich ganz einfach uns mit Backzeit insgesamt in 45 Minuten erledigt. Echt super! Leider hatte ich die Wirkung von Backpulver vergessen… Ich hatte normal große Cookies geformt, eben Cookie-Größe. Bis ich auf dem Rezept bemerkte, dass es aus dem Teig insgesamt 40 Cookies werden sollte. Was!? Niemals! Also gut, formte ich halt kleinere Cookies. Baby-Cookie-Größe. Ab in den Ofen und da hatte ich den Salat.. äh die Cookies. Und zwar fast doppelt so groß wie sie vorher waren. Die kleinen Baby-Cookies waren aufeinmal normal groß und die anderen.. nun ja die hatten irgendwie kleine-Teller-Größe. Bei denen muss ich irgendwie an Liebespaar-Cookies denken. An ein kleines Schnuckel-Café in dem jedes Pärchen am Valentinstag so einen Cookie vorab serviert bekommt, das es sich dann teilen muss. Find ich gut!

Es war übrigens tatsächlich so geplant, dass der Fokus auf dem einen Macadamiabrocken oben rechts liegt nicht auf dem obersten Keks, ich seh erst jetzt, dass das irgendwie falsch aussieht aber na ja.. und ansonsten find ich das Bild ganz gut :D

Probiert habe ich leider noch keinen Cookie – habe mich gerade mit Baguette, Ofenkäse und Salat vollgestopft. Aber allein der Teig der Cookies war unglaublich lecker, und sie sehen ja auch richtig cookie-mäßig aus, oder nicht? Ich freu mich schon gleich, wenn sie ausgekühlt sind, einen zu essen :)

EDIT: Mir sind sie leider zu salzig – das Abwischen hat wohl nicht gereicht um die Salzmenge auf eine „Prise“ zu reduzieren… schade! Meinen Eltern schmecken sie allerdings sehr gut… Also mein Tipp: Wirklich ungesalzene Nüsse kaufen! Und die Prise Salz wirklich nur bei einer Prise zu belassen.

Der Point.

Nuss & Point: Backen parallel, Folge 2

Kinderpunsch und Spritzgebäck

Geplant war eigentlich nur der Kinderpunsch – passend zur Weihnachtszeit… Wie es ausging seht ihr hier.

Im Hause Point:

Kinderpunsch? Ja gerne! Um das Ganze dann noch etwas zu verschönern… wie wäre es da mit Spritzgebäck? Und Schwarz-Weiß-Gebäck am besten auch noch? Ja klar! Also los gehts: Zutaten zusammen geräumt und angefangen.

Mein Grundrezept:
1/2 liter Tee (Waldbeere)
1/4 liter Apfelsaft
Saft einer Zitrone
Saft einer Orange
Brauner Zucker

Ich habe zuerst den Tee aufgebrüht und ziehen lassen. Anschließend hab ich ihn über einen Beutel GlühFix gegossen, den Rest zugegeben und erhitzt (aber nicht kochen) wieder ziehen lassen. Dann habe ich noch die Schale einer unbehandelten Orange, eine halbe Zimtstange und ein paar Nelken dazu gegeben um den ganzen noch mehr Geschmack zu verleihen. Schmeckt sehr lecker, vielleicht nehme ich beim nächsten mal aber doch nur den Saft einer halben Orange wie im Internet angegeben.

Mein Spritzgebäck lief auch ganz gut. Hier das Rezept für das Spritzgebäck:
200g Butter
200g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
3 Eier
500g Mehl

Allerdings waren meine Eier zu klein, also musste ich 4 Eier nehmen sonst wäre es zu schwer zu spritzen gewesen. Es war auch so schon anstrengend genug. Ganz schön kraftaufwendig ist das.

Zum Schwarz-Weiß-Gebäck bin ich leider nicht mehr gekommen… das Foto sieht aber auch ohne schön aus:

Im Hause Nuss:

Im Gegensatz zu meinem Schatz sah mein Vorhaben doch eher bescheiden aus, bei mir sollte es lediglich der Kinderpunsch werden, Kekse blieben da dann aus.

Mein Rezept sah folgendermaßen aus:
100 ml Orangensaft
200 ml Kirschsaft
Früchtetee (Fünf Teelöffel)
Zwei Zimtstangen
Eine Apfelsine (gepresst)
Honig

Der Tee war fix zubereitet, ebenso der erwärmte Mix aus Orangen- und Kirschsaft, Zimt, Honig und der Apfelsine. Alles soweit so klar. Blöderweise waren Tee + Mix zu viel für eine übliche Kanne, deshalb kam es zum Überlauf und so zu einer Menge Kleckerei.

Der Punsch war aber richtig gut, eine Kanne von ihm konnte sogar der Familie gespendet werden,während die andere an mich ging. Ein Foto gibt’s dank meiner Unaufmerksamkeit aber leider nicht, ich kann allerdings gerne beschreiben, wie das Ergebnis aussah: Rot!

Hey, hätte doch auch unglücklich ausgehen können, oder?

Nuss & Point.

Mit Haselnuss

Normalerweise mach ich meine Vanillekipferl ja immer mit Mandeln, nun habe ich vorgestern meinen mit Haselnüssen gemachten Teig verarbeitet. Mein Fazit:

Der Unterschied ist auf jeden Fall deutlich rauszuschmecken, meiner Meinung nach sind die Kipferl mit Mandeln leckerer. Mit Haselnüssen (die glaube ich etwas grober sind…?) wurden meine Kipferl etwas fester. Sie brechen dadurch nicht so leicht zergehen aber auch nicht ganz so schön auf der Zunge. Vielleicht muss man sie mit Haselnüssen einfach eine Minute eher aus dem Ofen nehmen?

In Zukunft steige ich wieder auf Mandeln um.

Der Point.

Nuss & Point: Backen parallel, Folge 1

Parallel zum parallelen Kochen sind Nuss und Point jetzt auch am parallelen Backen, das macht sich doch schon mal ganz gut zum Ende der Sommerzeit!

Vanillekipferl

Eigentlich als eine süße Überraschung zu Weihnachten bekannt, ist das begehrte Mondgebäck bei uns schon etwas früher zu haben.

Wie es dazu kam? Das kann man hier als interessierter Leser herausfinden.

Im Hause Nuss:

Der Name „Nuss“ wurde hier auch zum Programm, denn für den richtigen Pepp wurden Haselnüsse gewählt und zwar 200 statt bloß 150 Gramm, wie im Rezept angegeben. Novize Nuss wandte sich dabei komplett an Backmeisterin Point und die ging mit dieser Vorgabe etwas auf Risiko, was sich jedoch als bloße Souveränität herausstellen sollte.

So stürzte ich mich also frohen Mutes auf die Zubereitung, Mehl, gemahlene Haselnüsse, Butter, Vanillinzucker, fertig!

Aus dieser Mischung entstand dann ein fester Klotz, der dann in den Kühlschrank zum Abkühlen gestellt wurde, Mensch, ging das leicht voran!

Als ich jedoch anfing zu chillen, kam mir ein Verdacht: Zucker…Zucker? Zucker! Mist, Zucker!

Auf eigene Faust also zurück in die Küche, Klotz aus dem Kühlschrank befreit und mit Zucker malträtiert, daraufhin erneut zusammengebastelt, was schon einmal erheblich besser vonstatten ging, als zuvor. Dennoch blieb ein leicht bitterer Beigeschmack, denn die Waage spielte verrückt und so improvisierte ich den Zuckerzuschuss, ach…egal!

Aber nein, es war keine schlechte Entscheidung, denn die Monde gelangen gut, wenn auch etwas grob, grober als bei meinem erfahrenen Point, aber dennoch gut, gut schmeckend!

Das bezeugten Mutter, Schwester, Vater und der Bäcker selbst, also hey!

Mein erstes Backabenteuer ist nun also abgeschlossen und trägt seine Früchte, die man hier sehen kann!

Im Hause Point:

Ich habe gleich zwei verschiedene Rezepte gewähnt, eins mit Mandeln und eins mit Haselnüssen um in direkten Vergleich herauszufinden was besser schmeckt. Um etwas vor zu greifen: Dazu kam es nicht, der Teig mit den Haselnüssen weilt immer noch im Kühlschrank.

Alle Zutaten (ja wirklich alle, auch der Zucker) wurden gut vermischt, was besonders gut ging, da die Butter in der Mikrowelle schon leicht geschmolzen wurde. Knet, knet, knet – diesmal ganz ohne Handrührgerät, zu dem ich sonst immer greifen musste! Kleine Kipferl geformt – allein der Mandelteig füllte gut drei Bleche – und ab in den Ofen! 15 Minuten hat es gedauert, bis ich mir das erste Mal die Pfoten verbrennen durfte weil der Lappen ein Loch hatte – auauaua! Dennoch tapfer weiter mit Puderzucker bestäubt und die schönen Kipferl mangels einer anderen geeigneteren Platte auf dem Teller angeordnet: Tadaa!

Ich war ja zunächst etwas enttäuscht vom Teig, normalerweise LIEBE ich ja den Teig dieser leckeren Plätzchen, aber diesesmal war er irgendwie fad und ich setzte meine Hoffnungen bereits auf den anderen im Kühlschrank ruhenden. Aber mit Puderzucker schmecken auch diese Vanillekipferl gewohnt gut. Na ja, vielleicht fast gewohnt. Aber auf jeden Fall gut. Ich freue mich. (: Und, dass mein Bruder die Dinger überhaupt nicht mag (so ganz grundsätzlich nicht) finde ich auch überhaupt nicht schlimm, dann ist mehr für mich da!

Und zum Nachmachen…

Das Rezept:

300g Mehl
80g Zucker
25g Vanillinzucker
250g weiche Butter
150g geriebener/gemahlener Mandeln oder Haselnüsse
Puderzucker zum Bestäuben

Nachtrag: Bei 175°, 15 Minuten in den Ofen. Aber ruhig vorher öfter mal gucken, nicht dass sie zu braun werden, jeder Ofen ist anders! Nach dem rausnehmen mit Puderzucker Bestäuben, bevor man sie anfässst/vom Blech nimmt warten, im heißen Zustand brechen sie leicht!


Nuss & Point.