[43/365] Bratäpfel

[43/365]Aus den EXIF: 50mm | f/1.8 | 1/200 | ISO 100

Jetzt wo es draußen kalt wird und ein eisiger Wind weht ist Tee einfach Pflicht. Das Sahnehäubchen, das i-Tüpfelchen… das können leckere Kekse oder in diesem Fall Bratäpfel sein *_* Deswegen haben wir die heute gemacht:

Butter aus dem Kühlschrank holen. Leicht saure Äpfel von ihrem Kerngehäuse befreien. Vanillesoße anrühren. Butter mit gemahlenen Mandeln (Haselnüsse gehen aber auch) vermischen. Wer mag mischt auch Rosinen dazu. Jetzt die Masse in die Äpfel füllen/drücken. Ein Stückchen Würfelzucker oben drauf … in eine Auflaufform und dann in den vorgeheizten Backofen (ca. 175° und 20Minuten) … zappeln, warten, den Duft tief einatmen. Dann raus aus dem Ofen, raus aus der Form –  anrichten: Mit Vanillesoße (heiß oder kalt) und vielleicht mit weiteren Rosinen oder einer Prise Zimt.

Leeeecker!

Der Point.

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Verwertung gefrorener Himbeeren

Eine Himbeertorte mag einem da vielleicht als erstes einfallen, mir steht der Sinn aber eher nach Dingen, die schneller gehen. Deswegen gibt es bei uns zur Zeit häufig folgendes:

Eine Himbeer-Quark-Speise. Sehr leicht zu machen, da man auf keine genauen Mengenangaben achten muss. Einfach so wie es gerade schmeckt! Die Grundzutaten wären

  • Gefrorene Himbeeren
  • Naturjoghurt
  • Mascarpone
  • Quark
  • Sahne
  • Zucker
  • Zitronensaft

Wobei wir es auch schon ohne Quark geschafft haben. Und einmal nur mit sehr wenig Mascarpone. Und einmal ohne Zitrone. Und es hat jedes Mal wunderbar geschmeckt. Folgendermaßen geht man vor: Sahne steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Jetzt Naturjoghurt, Mascarpone und Quark mixen. Nach Belieben Zucker und etwas Zitronensaft hinzugeben. Jetzt vorsichtig die Sahne unterheben. Dann nimmt man sich diverse Gläser zur Hand und beginnt abwechselt gefrorene Himbeeren und die Masse zu schichten. Dabei beginnt und endet man immer mit der Masse. Die Gläser werden jetzt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt und dann kann ihr Inhalt verzehrt werden.

Noch einfacher und noch schneller:

Himbeermilch.

Es braucht nur:

  • Gefrorene Himbeeren
  • Milch
  • Vanillinzucker

Einfach eine Menge gefrorener Himbeeren in ein geeignetes Gefäß geben und ausreichend Milch darüber. Nach Belieben ein Päckchen Vanillinzucker und mit dem Pürierstab ordentlich rein. Ebenfalls in Gläser abfüllen.

Je nach dem, wenn ihr eher wenig Milch nehmt, kann man es auch Himbeereis nennen :D Extraklasse an heißen Tagen.

Besonders lecker:

Wenn von der Himbeer-Quark-Speise noch etwas Masse übrig geblieben ist, einen Löffel davon in das Glas mit Himbeermilch geben. Dieses dann noch mit zwei oder drei frischen Himbeeren dekorieren. Und dann nom nom nom!

Ich habe leider keine Bilder, denn es wurde alles schon aufgefuttert :)

Der Point.

Nuss & Point: Kochen parallel, Folge 4

Nach langem mal wieder was zusammen gemacht :)

Schweinehack auf Toast und Gurkensalat

Sehr frei übersetzt aus dem Thailändischen. Ein Thai-Gericht, aber nicht zu außergewöhnlich. Und vor allem: leicht & lecker! Hier erstmal das Rezept, falls es wer nach kochen möchte:

Man braucht: ca. 5 Scheiben ungetoastetes Toast, Sonnenblumenöl zum Braten; für den Schweinehack: 200g Hackfleisch, 1-2 Eier, 1 Bund Petersilie oder besser Thaikoreander, 1TL helle Sojasoße, 1TL Mushroom-Sauce, 1TL Schweine- oder Gemüsebrühenpulver zum Beispiel von Knorr, 1/2 TL Zucker, Pfeffer; für die Salatsoße: 2 1/2 EL Zucker, 1/4 TL  Salz, 1 EL Essig, 2 TL heißes Wasser; für den Salat: 1 Gurke, 1-2 rote Zwiebeln, 1-2 große rote Chili

Zubereitung:

  • Mit der Salatsoße beginnen. Alle Zutaten hier mischen und rühren, der Zucker soll sich möglichst ganz auflösen. Zum Abkühlen beiseite stellen.
  • Toastbrot vierteln und beiseite stellen.
  • Schweinehack in eine Schüsselgeben, erst mit den Saucen mischen, dann Zucker, Brühe, Pfeffer dazu geben. Gut rühren. Eier dazu geben. Es soll eine breiige Masse sein. Petersilie bzw. Koreander fein hacken und dazu geben. Gut vermischen.
  • Schweinehack nun auf die Toaststücke geben. Nicht zu dick und gut verteilen, eventuell noch ein weiteres Toast schneiden, wenn die Masse sich nicht auf die 5 Scheiben verteilen lässt.
  • Jetzt den Salat bereiten: Gurken schälen, vierteln und in feine dreieckige Scheiben schneiden. Rote Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Chili ggf entkernen, klein schneiden. Alles mit der Soße vermischen.
  • Ausreichend Öl in eine große Pfanne geben und aufheizen. Jetzt Toastbrot mit der bestrichenen Seite nach unten in das Öl geben. Anbraten lassen. Wenden und kurz (!) auch auf der Toastseite etwas braun werden lassen. Toaststücke aus der Pfanne legen und auf bereit gelegte Tücher Küchenpapier mit der Toastseite nach unten legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt werden kann. Nächste Ladung Toast in die Pfanne geben, bis alles durch ist.
  • Servieren. Achtung: Wer sich wirklich satt essen will, sollte etwas mehr zubereiten. Lässt sich gut ausrechnen: Die oben gelisteten Zutaten reichen für 5 Toastscheiben, also 20 Viertel + Salat. Also etwa für 4 Personen leichtes Abendessen.

Im Hause Point:

Die Toasts wurden von allen für SEHR GUT befunden. Auch wenn meine Mutter sich den thailändischen Koreander statt der Petersilie herbei sehnte ;) Der Salat war eher mittelmäßig, etwas mehr Chili hätte es auch getan. Insgesamt hatte er recht wenig Geschmack (im Verhältnis zu den anderen Gurkensalaten dieser Art die nicht von mir in Angriff genommen wurden. Ich weiß leider nicht was ich falsch gemacht habe).

Im Hause Nuss:


Überraschenderweise gibt es dieses Mal quasi nix zu beanstanden. Der ganzen Familie (mich eingeschlossen!) hat es gut geschmeckt, die Freude war richtig greifbar, schön!
Gerade der Salat kam mir aufgrund der eher großen Dosis Zucker ein wenig experimentell vor, schmeckte aber vorzüglich zu den kleinen leckeren Sattmachern.
Rundum gelungen, kann ich also sagen, auch wenn einiges vom Belag übrig geblieben ist. Trotzdem wurden wir satt. :)

Nuss & Point.

Käsespätzle mit Feldsalat

Gestern Abend habe ich meine Familie bekocht, und dafür ein Rezept aus dem Kochbuch von meinem Schatz gewählt, dass er mir freundlicherweise abfotografiert hatte:

Käsespätzle mit Feldsalat

Das Rezept für 4 sehr Hunrige (wir waren zu fünft, weil wir Besuch hatten aber dank ordentlich Salat hat es trotzdem gereicht):

  • 200g Emmentaler (ich habe aber 250g verwendet, weil die Tüte mit geriebenem Emmentaler halt so abgepackt war)
  • 500g Mehl
  • 4 Eier
  • 2 Zwiebeln (ich hatte 3 kleine, und habe davon 2 1/2 für die Spätzle und 1/2 für den Salat verwendet)
  • 3 EL Butter
  • Salz & Pfeffer
  • Außerdem habe ich noch 1 Bund Petersilie und etwas gewürfelten Schinken verwendet was im Rezept so nicht angegeben war
  • Für den Salat: Feldsalat, Tomaten, Salatkrönung italienischer Art, Olivenöl

Ich bin ja so eine Langsame und deswegen habe ich zu „So viel Zeit muss sein: 1 Stunde“ noch mal ordentlich Zeit drauf gerechnet und shcon um 5 Uhr angefangen statt um 6 Uhr – um 7 wollten wir essen. Es ging dann aber alles doch relativ zügig und ich war schon um etwa 18:45 Uhr startklar :)

Zuerst habe ich das Rezept für mich ein bisschen umgeschrieben und in Stichworte gefasst, damit ich damit besser klar komme, ich bin da halt noch nicht so routiniert. Also habe ich ganz am Anfang schon meinen Feldsalat und die kleinen Tomaten gewaschen und im Kühlschrank gelagert, dann noch die Salatsoße (4 Tütchen Salatkrönung + ein guter Schuss Olivenöl + etwas Wasser) gemacht und beiseite gestellt. Der Käse war gott sei dank shcon gerieben, der Schinken gewürfelt. Dann habe ich die Petersilie gehackt und auch bereit gestellt, da unsere Pfeffermühle meistens nicht so will wie ich außerdem schon einmal eine gute Menge Pfefferkörner im Mörser zerkleinert.

Dann habe ich den Teig für die Spätzle vorbereitet. Das ging bei mir auf Anhieb sehr gut: Mehl und Ei, 1-2 TL Salz und zuerst einmal etwas weniger als die 1/4  l Wasser – mal ausprobiert und leider den falschen Rühraufsatz verwendet, was aber weiter kein Problem war, dann noch einen kleinen Schuss Wasser hinzu bis der Teig wie im Rezept angegeben „irgendwie zäh vom Löffel tropfte“. Schließlich habe ich die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen lassen und etwa 2 1/2 kleine Zwiebeln dort goldgelb angebraten und warm gehalten.  Den Ofen nebenbei auf 180° Umluft vorgeheizt und eine Auflaufform hinein gestellt.

Jetzt ging es an die Spätzle – wir haben leider keine entsprechenden Küchengeräte und ich musste die Alternative „Plastiksieb und Holzkochlöffel“ verwenden. Das war ziemlich anstrengend, und die Spätzle sahen auch ein bisschen tropfig aus, aber es hat geklappt. Ich also die Spätzle in einen großen Kochtopf mit 3l kochendem Wasser und einem Esslöffel Salz gesiebt und sobald sie oben schwammen in der Auflaufform geschichtet: Erst die abgetropften Spätzle, dann ordentlich Pfeffer, den Emmentaler und schließlich die Schinkenwürfel. Dann die nächste Ladung usw. usf. Die letzte Ladung Spätzle hat noch die Zwiebeln samt Butter oben auf geschichten bekommen (hier habe ich einen Fehler gemacht.. hab die Spätzle vergessen gehabt, erst die Zwiebeln auf getan und musste dann die Spätzle drüber schichten, wie dumm!) … dann den Ofen noch einmal auf 220° hochgedreht und noch etwas überbacken. In dieser Zeit die Tomaten geviertelt unter den Salat gemischt und die Soße darunter gemengt. Als die Käsespätzle dann aus dem Ofen kamen habe ich das ganze mit der Petersilie über streut.

Der Tisch wurde in der Zwischenzeit für mich gedeckt und es schmeckte allen sehr gut :) Ich fand meine Idee mit Schinken und Petersilie super, der Besuch allerdings hat den Schinken wieder herausgepult (mag den nur auf Toast, aber das konnte ich ja nicht wissen) – es wurde alles gut aufgegessen und wir waren satt :)

Der Point.

Nuss & Point: Kochen parallel, Folge 2

Es geht in die zweite Runde! Ran an den Herd, tief über das Rezept gebeugt.

Gemüsefrikadellen mit Kräuterquark

Schon wieder Frikadellen (Küchle, Buletten, Bällchen, Klöße, wie auch immer man sie nennen mag)? Japp! Nur diesmal statt aus Rinderhack aus verschiedenen Gemüsesorten. Was bei uns in der Küche so abging könnt ihr jetzt hier nachlesen.

Im Hause Point:

Mein „gemischtes Gemüse“ bestand aus Paprika rot/grün, Frühlingszwiebeln, Karotten und Mais. Auf die im Rezept erwähnten Zucchini und Sellerie habe ich bewusst verzichtet. Bei mir lief alles soweit gut, konnte ja auch nicht allzu viel falsch laufen, schließlich war das meiste reines Abwiegen und Schnibbeln. Karotten reiben ist aber eine sehr anstrengende Sache, kann ich so für mich festhalten. Die Gemüsemasse musste eine Weile in Gemüsebrühe auf dem Herd garen, dann abkühlen und dann mit Haferflocken und Ei vermengt werden. Es lief alles wunderbar – bis es Frikadellen-Form-Zeit war. Da lief nämlich alles schief. Wohl zu viel Ei, zu wenig Hafer, zu viel oder zu wenig Mehl. Die Bällchen wollten einfach nicht! Ende vom Lied war haufenweise weggeschüttetes Ei, und zerfallende Bällchen in der Pfanne. Nur 3 haben es überlebt.

Es hat dann ein bisschen angebrannt gerochen, aber auch die Krümel haben sehr gut geschmeckt. Positiv war anzumerken, dass sie im Gegensatz zu den Fleischbällchen vom letzten Mal klasse gewürzt waren! In Kombination mit dem Kräuterquark – der nur wenig Kräuter beinhaltete, da einfach kaum mehr welche da waren – hat das mir und meiner Familie echt toll geschmeckt!

Als kleines Extra, habe ich noch einen Salat gemacht – der den meisten zu „senfig“ war. Ich mag das aber so, von daher würde ich das hier auch gar nicht ändern wollen. Außerdem habe ich ein Baguette in den Ofen geschoben und auf die Schnelle noch etwas Knoblauchbutter gemacht – die SEHR gut ankam. Das Schüsselchen musste regelrecht ausgekratzt werden, das war eine gute Entscheidung!

Für mich als kleine Erfrischung im Anschluss gab es eine Fanta mit gefrorenen kugelrunden (bis auf die eine geplatzte) Sauerkirschen als Ersatz für Eiswürfel. Sah toll aus und war wunderbar kühl!

Im Hause Nuss:

Meine Gemüsewahl bestand aus Bundzwiebeln (als „Frühlingszwiebeln“), Paprika, Zucchini, Sellerie und einer Möhre (oder war’s eine Karotte?…Egal!).

Das Gemüse musste dann natürlich, wie bereits oben erwähnt,  pfannenreif gemacht werden, was im Prinzip ganz gut gelang, bis dahin war ich also, trotz Lahmheitsfaktor, gut dabei.

Dann allerdings kam die Bällchenphase, in der geformt werden sollte, was aber zum Scheitern verdammt schien, da einfach alles zu feucht war. Zu diesem Zeitpunkt ließ ich einen Hilfeschrei ertönen, denn mit meinen matschigen Händen war ich nahezu gelähmt und ahnungslos auch sowieso.

Also kam meine Mutter, die sich bis dato noch strikt zurückgehalten hatte, in die Küche geeilt und rettete die aussichtslos scheinende Lage, in dem sie das Matschgemisch mit Semmelbröseln verfestigte.

So konnte ich endlich brauchbare Bällchen formen, die dann auch bratbar waren und kaum auseinander fielen, was aber ebenfalls meiner Mutter zu verdanken war, denn sie übernahm am Herd das Ruder.

Letztendlich gelang das Experiment dann vorzüglich und fast allen hat’s gut geschmeckt!

Rechts oben ist noch der feine  Kräuterquark zu sehen, der sich überaus gut zu den Gemüsefrikadellen gemacht hat, eine perfekte Abrundung.

Das Lob, das ausgesprochen wurde, musste ich allerdings teils auch an meine Mutter weiterleiten, denn ohne ihren Einsatz wäre es wohl nichts geworden.

Nuss & Point.

Nuss & Point: Kochen parallel, Folge 1

Wir beide haben vor einiger Zeit beschlossen, einmal die Küchen unserer Wohnstätten unsicher zu machen, um erste Kocherfahrungen verbuchen zu können. Heute Abend fand die erste „Session“ statt und brachte einiges Berichtenswertes zutage.

Fleischbällchen mit Kräuter-Kartoffel Salat

Unsere Leserschaft bleibt natürlich nicht uninfiormiert und darf sich anhand der folgenden Zeilen selbst ein Bild unseres Programms machen. Wir übernehmen keine Garantie für unwillkürliche Lachanfälle aufgrund unserer bescheidenen Kochwunder, würden aber dann gerne erfahren, was euch denn so an unseren Berichten gut (oder auch weniger gut) gefallen hat.

Nun aber los…

Im Hause Point:

Die Küche war nicht unbedingt die Aufgeräumteste, meine Lust zum Aufräumen nicht unbedingt die größte. Aber was muss, das muss. Schnell noch alle Zutaten zurecht gelegt und sich dann über die Rezeptanleitung her gemacht – mit diesen bebilderten Einzelschritten kann doch gar nichts schief laufen, … oder?

Im Rezept steht die Vorbereitungen von Kartoffelwaschen bis Zwiebelnschälen würden knappe 25 Minuten dauern, doch da kann irgendetwas nicht stimmen. Kartoffeln sollen 20 Minuten im blubbernden Wasser garen, und wollen anschließend noch abgeschreckt und gepellt werden. Denken die, ich brauche nur Minuten zum pellen dieser blöden Kartoffeln!? Falsch gedacht. Die Kartoffeln zu pellen, war ein ziemlicher Zeitfresser. Der Rest lief allerdings ganz gut bis…

Bis es zu den Fleischbällchen kam, deren altbackenes Brot sich partout nicht aufweichen lassen wollte, nicht mal als es in Milch getränkt wurde. So blieben einige größere und kleine Brotklumpen erhalten. Aber das sollte mich nicht weiter stören: Öl in der Pfanne erhitzt, nebbei das größte Chaos beseitigt und dann die Bällchen bruzeln lassen.

Heraus kam dies:

Bewertung der Familie: 21,5 von 30 zu erreichenden Punkten.

Es fehlte Salz in den Klößchen und die Kartoffeln waren nicht 100%ig durch. Und es war einer dabei, der Salate ohnehin nicht ausstehen kann. Also – eine gute Bilanz? Das zeigt auch folgendes Bild:

Vom Salat blieb noch ein Wenig übrig, da wir alle pappsatt waren, die Klößchen gingen komplett weg. Ich kann mich nicht beklagen.

Im Hause Nuss:

Auch für mich lief es keinesfalls nach Rezept, allerdings nicht nur, was die Zeit anging, aber dazu „später“ mehr.

Zunächst einmal gingen die Vorbereitungen ganz gut voran, auch zeitlich, jedoch nur zunächst, wie sich kurz darauf herausstellen sollte!

Die Kartoffeln waren nach dem 20 minütigen Kochprozess nicht wirklich durch, das prognostizierten meine Eltern und die mussten es mit ihrer langjährigen Kocherfahrung ja wissen!

Gut, immerhin stimmte mich mein engagierter Vater mit seinem tollen Kochgerät, dem „Sick-O-Mat“, wie ich es gerne nenne, wieder zufrieden, denn die Kartoffeln wurden so nachträglich (teils gepellt, teils nicht) trocken endlich „durch gemacht“.

Nuss also recht zufrieden, wenn auch etwas aus der Zeit, aber das war auch noch ganz OK.

Weniger OK dann die ultimative unbeabsichtigte Mehrfachteilung der unschuldigen Hackfleischbällchen durch falsches Bratwerkzeug in der Pfanne.

Geschmeckt hat es dennoch, besonders der Salat mit den besagten Kartoffeln, der allerdings wie bei meinem Schatz oben nicht ganz verspeist wurde.

Die Mahlzeit bekam meiner Familie dann auch, nach all dem Hungern nimmt man eben, was man kriegt und dann schmeckt das auch irgendwie (in meinem Fall sogar recht gut!).

Nuss & Point.