[85/365] Eine Welle Kürbisse

 

[85/365]Aus den EXIF: Joghurtbecher | 50mm | f/2.8 | 1/400s | ISO 400

An diesem Tag holte mich die Freundin, die ihr auf dem Tagesfoto seht, mit dem Auto ab und wir fuhren einfach drauf los. Wo es schöne Fotos gibt. Wir hielten mal hier mal dort an und ich fotografierte mal sie und mal die Gegend.

girl
girl in the cornfieldDas Foto im Maisfeld ist übrigens mein eigentlicher Favorit – aber ich wollte nicht schon wieder ein schwarz/weißes Tagesfoto. Tatsächlich weiß ich aber nicht wirklich, ob ich mit der Entscheidung so auch zufrieden bin. Irgendwie erschien es mir im ersten 365 Projekt leichter für jeden Tag ein Foto auszuwählen. Und das obwohl ich mich gut daran erinnere, auch da einige Male wirklich gekämpft zu haben… Na ja egal, es geht hier ja um nichts :D

An einer kleinen eingezäunten Weide begegneten wir diesen Freunden hier:

horse Schaut er nicht absolut genial?
horse Sieht ziemlich rund aus um die Mitte.
buddiesUnd das Bild hat meine Freundin für mich gemacht, nachdem ich die Voreinstellungen getätigt habe. Sie selbst hat sich leichter nicht so richtig an die Hübschen rangetraut bzw sah auf den Fotos dazu immer ein bisschen eingeschüchtert aus :D

Es ging dann weiter und aus der Ferne sah ich in einem Feld ganz viele orangene Tupfer. Kürbisse! Und wie sich herausstellte gehörte dazu ein Kürbis-Verkaufsstand. Wir haben gefragt, ob wir dort fotografieren dürfen und haben und dann mit Erlaubnis ganz schön ausgetobt. Es war ziemlich genial. So viele verschiedene Kürbisse auf einen Haufen! Und so nett angerichtet. Einige Fotos zeigen jetzt einfach nur ziemlich banal einen Haufen Kürbisse, aber ich wollte die Vielfalt der Farben und Texturen keinem vorenthalten ;)

pumpkinDas ist kein Color-Key und auch nicht an den Farbreglern rumgespielt!

pumpkinpumpkinpumpkinpumpkinpumpkinpumpkinpumpkin

Wahnsinn oder? Es ging dann auch noch auf die Felder…

pumpkinpumpkinpumpkinpumpkinIch bin ziemlich begeistert. Und obwohl ich eigentlich keinen Kürbis mag, sollte ich vielleicht doch noch einmal ein paar andere Sorten anknabbern?

girl and pumpkin

Es gab außerdem noch Sonnenblumenfelder. Und ich liebe ja Sonnenblumen! Was hab ich mich gefreut zum ersten Mal ein ganzes (kleines) Feld vor der Linse zu haben. Leider war der Himmel eher düster und die Blumen alle in eine eher umständliche Richtung gewandt.

sunflowersunflowersunflower

Auf dem Rückweg kamen wir dann noch an diesen hübschen, sehr gepflegt aussehenden, Freunden vorbei:

cowcowKeine dreißigtausend Fliegen um die Nase, Kuhfladen am Bein oder abgewetztes Fell – so machen sie einen ganz freundlichen Eindruck.

[83/365] Harte Arbeit und Frustration

[83/365]
Aus den EXIF: Makro | 100mm | f/2.8 | 1/60s | ISO 800

Zum Zeitpunkt als dieses Foto entstanden ist war ich frustriert. Es war so viel zu tun. So viel Arbeit. So viel unglaublich langweilige, eintönige Arbeit. Ihr seht sie auf den Fotos. Schlimm.

Auch jetzt bin ich noch frustriert, dass so viel dieser Arbeit mir noch immer hinterher hängt. Und ich einfach zu wenig Zeit habe.

Aber ganz aktuell gilt meine Frustration dem Tool Schedulr. Ein kleines Programm, von dem ich dachte, dass es sehr nützlich wäre. Vorgestern und gestern habe ich den ganzen Tag damit zu gebracht es zu verstehen. Ich habe Bilder in dieses Programm geladen – alle Bilder die in den letzten zwei Monaten entstanden sind. Habe ihnen Titel gegeben, mich für das jeweilige Tagesfoto entschieden, habe Stichwörter vergeben und jedes Foto den Flickr Alben zugeordnet. Ich wollte alles vorbereiten. Erst habe ich den PC über Nacht an und das Programm offen gelassen, aus Angst etwas geht schief. Das Vertrauen in das kleine Ding ist aber gewachsen – ich habe es mal testweise aus und wieder angemacht. Alle Bilder und Einstellungen noch da. Mehr als einmal habe ich das gemacht. Ich habe dann einen Zeitplan festgelegt wann welche Bilder auf Flickr automatisch hochgeladen werden sollen. So sind sie nicht alle auf einen Schlag bei Flickr, aber ich habe trotzdem keine Arbeit mehr damit und kann direkt mit Bloggen los legen.

Von wegen! Heute war alles weg. Eine Arbeit die Stunden gedauert hat für die Katz. Das mach ich nicht nochmal mit. Jetzt lade ich wieder von Hand nur die jenigen Fotos hoch, die ich auch gerade bloggen will. Aber das kostet Zeit. Einiges an Zeit. Ich hoffe, dass ich mich trotzdem an meinen Plan täglich 3 Blogeinträge rauszuhauen halten werde, wenn ich möchte gerne bis Ende des Jahres wieder aktuell dabei sein.

Wir werden sehen… es wird auf jeden Fall anstrengend. Umso mehr weil ich jedes Mal im Hinterkopf haben werde, dass ich die Arbeit schon gemacht hatte und wie einfach es hätte sein können, wenn solche Programme nicht rumzicken würden.

paper workpaper work

[81/365] Auf zu den Feldern

[81/365]Aus den EXIF: Makro | 100mm | f/2.8 | 1/800s | ISO 100

Ich bin so froh, dass ich mich an diesem Tag – vo zwei Monaten – dazu aufraffen konnte, gegen Abend noch Richtung Feld zu fahren. Eigentlich hatte ich keine Lust, dachte ich doch, ich hätte sie bereits zur Genüge fotografiert. Aber ich schlug eine etwas andere Richtung ein und da gab es dann doch noch ein paar Sachen, die ich für dieses Projekt noch nicht vor der Linse hatte.

dreamworldEine richtige Traumwelt war das zum Sonnenuntergang <3

Aber einige andere nette Motive gab es auch:

pond
field

Grashüpfer – hab lange überlegt, ob sie vielleicht aufs Tagesfoto sollen, finde die nämlich auch echt klasse:

grashoppergrashopper

Strommasten finde ich irgendwie auch fotogen…

power polepower polesunlight

Als ich zuerst vom Fahrrad stieg und aufs Feld ging saß auf einem Heuballen ein Greifvogel. Er saß da auch noch als ich mein Objektiv gewechselt hab. Aber dann als ich mich näher schleichen wollte und dabei dieses ganze trockene Stroh unter meinen Füßen raschelte – da war dann ganz fix weg.

bird

[79/365] Lowkey Minimalismus

[79/365]Aus den EXIF: Joghurtbecher | 50mm | f/1.8 | 1/5s | ISO 640

Endlich waren die Batterien für meinen Fernauslöser da! Weil ich ohnehin ohne Ideen war, raffte ich mich auf und ging für ein paar Selfies in den Garten. Es sind noch einige Bilder mehr entstanden, aber es war so dunkel, dass die meisten leider nichts geworden sind. Du diesen beiden Bildern hier passte die Dunkelheit aber und wollte per Bearbeitung sogar noch verstärkt werden.

at peace

Am nächsten Morgen sah ich schlimm aus, denn mich hatte eine Mücke direkt am Augenlid erwischt und es war einfach super dick angeschwollen ~ mit viel Kühlen ist die Schwellung dann aber im Laufe des Tages abgeklungen :)

[77/365] Zimtschnecken

[77/365]Aus den EXIF: Joghurtbecher | 50mm | f/2.8 | 1/100s | ISO 100 | Blitz

Liebe Leute, ich blogge mal wieder von der Uni. Es sind Semesterferien und ich sitze in der Bib, weil ich endlich mal mit dieser Hausarbeit voran kommen muss. Um wenigstens noch ein bisschen zu prokrastinieren und weil ich ja schon wieder länger nicht gebloggt habe kommt hier ein Foto meiner selbstgebackenen Zimtschnecken. Die hatte ich zuvor bei einer Freundin probiert und für so lecker befunden, dass ich das Rezept dafür abstauben musste. Jetzt beim Angucken der Bilder will ich gleich wieder neue backen, sie waren echt sooo lecker und ließen sich gut nebenbei mampfen :)
Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich vertüddelt hatte nur die Hälfte machen zu wollen – denn sie gingen sehr gut weg :)

Hier das Rezept:

Zutaten:
300 ml Milch
42g frische Hefe
750g Mehl
150g Butter
1 TL mit Schale gemahlender Kardamon
1 Ei
0,5 TL Salz
125 g Zucker

Für die Füllung:
75g Butter
100g Zucker
2 EL gemahlener Ceylon-Zimt

Zum Fertigstellen:
1 Ei zum Bestreichen

Vorgehen:

Zuerst wurde die Milch erwärmt und in ca. 200ml davon wurde dann die Hefe aufgelöst. Dazu dann ein Esslöffel Mehl von der Gesamtmenge unterrühren und ca. 15 Minuten gehen lassen.
Die Butter dann zusammen mit der restlichen Milch in der Pfanne zerlassen und lauwarm werden lassen.

Mehl, Zucker, Salz, Kardamon, Ei zusammen mit dem Milch-Hefe-Mix und dem Milch-Butter-Mix erst mit der Küchenmaschine (Knethakenaufsatz) und dann mit der Hand kneten. Schön weich aber unklebrig soll er sein. Dann mit einem Küchentuch abdecken und mindestens eine Stunde an einem warmen Ort (zum Beispiel im Ofen :D) gehen lassen, bis der Teig mindestens doppelt so groß geworden ist.

Für die Füllung wird die Butter zerlassen und dann mit dem Zucker und Zimt vermischt. Nächstes Mal würde ich vielleicht ein bisschen mehr von der Füllung machen, denn es wurde dann doch etwas knapp, wie ich gemerkt habe.

Jedenfalls wird der Teig dann in zwei Teile geteilt und zu Rechtecken von ca. 0,5cm Länge ausgerollt. Diese werden mit der Füllung bestrichen und dann zusammen gerollt. Anschließend die Schnecken von der Rolle schneiden und auf ein Backbleck legen.
Eigentlich soll man sie noch einmal abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, aber ich hatte den Ofen inzwischen schon auf Backtemperatur vorgeheizt und außerdem nichts, um 3 Bleche abzudecken :D deswegen habe ich diesen Punkt weitestgehend übersprungen und gleich alles mit einem verquirlten Ei bestrichen und in den Ofen getan. Vorgeheizt, Umluft, bei 220°C, etwa 8-11 Minuten backen ^_^

nomnomnom.. ich denke, ich mache sie bald wieder :D

[76/365] Schaumige Selbstportraits

[76/365]Aus den EXIF: Joghurtbecher | 50mm | f/1.8 | 1/80s | ISO 500

Lange To Do Liste. Noch kein Foto. Erst recht keine Idee. Und geduscht werden musste auch noch… kurzer Hand habe ich mich entschlossen das zu kombinieren und schleppte das Stativ mit ins Bad. Ein bisschen awkward :D Aber egal.

Es taten sich folgende Schwierigkeiten auf: Um die Wasserverschwendung gering zu halten wurde der Hahn zwischen durch abgestellt. Das war ein bisschen kalt. Da ich dann aber, wenn es an war, es auch warm haben wollte waren nach einiger Zeit meine Wangen so durchblutet, dass ich die Sättigung für die Farbe Rot bei der Bearbeitung ganz schön runter regeln musste :D Und dadurch, dass mir ständig Wasser in die Augen lief und ich die ja auflassen wollte – ich hatte irgendwann so rote Augen, dass die unmöglich weiter mit aufs Bild konnten. Sah einfach schrecklich aus xD

showershowershowershowershower