Von gestern, heute, morgen…

Die Überschrift soll im Übertragenen Sinne verstanden werden, denn mit „gestern“ meine ich nicht nur gestern, sondern die letzten Tage und mit „morgen“ nicht nur morgen, sondern die kommenden Wochen. Nur mit „heute“ ist auch wirklich gemeint.

Fangen wir damit an, dass mein Lehrer im Seminarfach meinte ich müsse dieses eine Buch unbedingt, unbedingt haben! Sonst, sonst!

Daraufhin folgten einige Überlegungen meinerseits, wann ich denn nun allgemein meine Bücher bestellen sollte, damit ich zeitig mit meiner Facharbeit anfangen kann, damit ich sie noch habe wenn ich in der Endphase meiner Facharbeit bin, damit sie mir nicht vor der Nase weggeschnappt werden. Ich habe mich dann vor ein paar Tagen entschlossen sie einfach zu bestellen, zu verlängern und notfalls die wichtigsten Seiten zu kopieren bevor ich die Bücher zurück gebe. Das wird schon klappen. Also habe ich mir Bücher rausgesucht und bestellt. Sie waren alle in der SUB zu finden und ohne Probleme erhältlich. Bis auf DAS Buch, dass ich doch unbedingt, unbedingt haben muss! Sonst, sonst!

Das Buch liegt nämlich in der Theatersammlung die von der SUB abweichende Öffnungszeiten hat. Blöde Öffnungszeiten, aber richtig blöde. Immer nur so zwei bis drei Stunden am Stück. Am Freitag nur von 10 bis 13 Uhr. An anderen Tagen später, so von  16 bis 18 Uhr – nur sind das ausgerechnet die Tage wo ich auch länger Schule habe. Am Wochenende haben sie erst gar nicht auf. Wie komme ich also an das Buch? … Da muss ich mal in den Ferien schauen.

Jedenfalls war ich gestern in Hamburg und nachdem ich mit einer Freundin durch mehr oder weniger interessante Läden (H&M, C&A, Karstadt, Saturn…) gelaufen bin und mir mehr oder weniger interessante Sachen mit ihr angeschaut habe (Jacken, Mäntel, Oberteile, Kleider, Ketten, CDs, Band-T-Shirts…) und sogar ein Weihnachtsgeschenk für eine Freundin habe einsacken können sind wir in die SUB und haben dort für mich 10 Bücher eingesackt. Danach war meine Tasche schwer, kann ich euch sagen, und ich fühlte mich in meinen Schuhen auf den Absätzen etwas wackelig.

Zu Hause angekommen, dachte ich jetzt kann ich endlich mit meinem Schatz telefonieren! Die letzten Tage war die Verbindung eher mäßig, manchmal stürzte die Verbindung nach wenigen Sekunden oder Minuten ab. Nun, wir haben geredet, wir haben ehrlich gehofft, es wäre jetzt erstmal vorbei. Aber nichts da. Gestern war es so schlimmer als jemals zuvor. Ständig ist die Verbindung abgestürzt, alle paar Sekunden und setzte dann für Minuten aus. Zwischendurch konnten wir etwas reden, aber mit stetigen Aussetzern oder einer scheppernden „Roboterstimme“… das hat wahnsinnig an den Nerven gezehrt. Ihr glaubt nicht wie sehr es einen in einer Fernbeziehung mitnehmen kann wenn Telefon und Internetverbindung so sehr rumspinnen! Denn schließlich bedeutet das – weil wir ja nicht endlos reich sind und mit dem Handy fröhlich rumtelefonieren können – Kontaktabbruch. Und das, wenn man ohnehin schon erschöpft und müde ist. Ich hätte auf diese Erfahrung verzichten können.

Heute ging es dann Gott sei dank wieder ohne größere Probleme. Aber lange telefonieren ist nicht, dafür gibt es zu viel zu tun: Hausaufgaben (Englisch und Politik), einlesen in meine Bücher für die Facharbeit, einkaufen, Weihnachtsgeschenke vielleicht kaufen, aufräumen, … und ein bisschen Freizeit will man an so einem Wochenende ja auch noch haben.

Das ist alles so überaus nervig, aber was soll’s da muss man wohl noch durch. Der Sturm vor der Ruhe, sozusagen.

In den kommenden Tagen will ich: Weihnachtsgeschenke kaufen & machen, backen,  Facharbeit…

Ich bin müde. Noch gut 21 Tage bis mein Schatz endlich wieder bei mir ist! :)

Der Point.

Schon jetzt ist hetzende Nacht – Über Motivation

Die Weihnachtszeit ist bestimmt schon seit Jahrzehnten nicht nur für ihren weihnachtlichen, sondern auch ihren hektisch fiesen Zauber bekannt, der aus dem Geschenketrubel resultiert, dem wir jedes Jahr gegenüberstehen. Manch einer wird da sicherlich eher von einem Fluch sprechen, wenn er erst mitten drin steckt. Auch ich werd’s wahrscheinlich noch tun, denn es steht ja so einiges an.

Dieses Wochenende zum Beispiel offenbart einiges an nötiger Planung, die ich auch gerne willkommen heiße. Nur kommt dazu auch noch die liebe Schulromantik, die mit ihrem Zauber auch keine halben Sachen macht. Also muss gelernt, geschrieben und gelesen werden, eine herausfordernde Aufgabe!

Und gerade in dieser Aufgabe manifestiert sich eine Motivation, die mir merkwürdig vorkommt. So habe ich heute schon gut 80 Seiten von „Der Proceß“ gelesen, eine Leistung, auf die ich doch einigermaßen stolz sein darf! Zudem wurden schon zwei Geschenke fertig gestellt und gesellen sich zu einem bereits fertigen, macht also schon drei fertige Geschenke. Wuhu!

Hehe, und dann freue ich mich schon auf Dienstag, da geht’s nämlich in die Großstadt, um gelassen nach einigen schönen Geschenken Ausschau zu halten, die letztendlich hoffentlich viel Freude stiften werden.

Mit dieser Motivation lässt es sich doch schon einmal ganz gut nach vorne blicken. Lediglich der morgige Tag wirft mit vagen Besuchsankündigungen und Kochplänen einen leicht unangenehmen Schatten voraus, der die kommende Gewitterwolke „Mathearbeit“ dann nur umso stärker hervorhebt.

Was die angeht, habe ich nämlich noch keinen Fortschritt erzielt (obwohl ich einen solchen bitter nötig habe).

Die Nuss