LaLaLa

Einfach mal zurücklehnen, Sommerfotoalbenatmosphäre genießen und sowieso zumindest mal für fünf Minuten gut drauf sein.

Und für alle, die mehr davon wollen, hier geht’s auf ähnliche Art weiter.

Die Nuss

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Musikentzug

Ich hab schon länger keine Musik gehört. Ich habe teils einfach nicht die Lust dazu gespürt, bin etwas in mein Verhalten von vor einigen Jahren hinein gerutscht: Musik? Nicht so wichtig. Hör ich nicht. Mal wenn ich was aufschnappe, na gut. Mein erster MP3 Player… ich kam mit 18 Liedern für eine lange Zeit sehr gut aus.

Dann kam der Wandel. Musik Musik Musik. Ich hör alles – na ja fast. Alles was gut ist. Ich kenn mich zwar nicht aus mit Genres oder so… aber ich hör und hör und hör. Manche Lieder hunderte Male am Stück! Mein Lastfm-Zähler klettert und klettert und… hält auf einmal still.

Ich hör keine Musik mehr. Einfach so. Manchmal will ich mich dazu aufraffen, dass das aber nichts bringt ist klar. Tote Hose. Einfach keine Lust. Manchmal klappt’s auch ganz gut und dann denk ich, das alte Gefühl ist wieder da. Jetzt fängt es wieder richtig an, und ich kann nicht mehr ohne. Dachte ich. Hoffte ich. Und dann war wieder Stille.

Und jetzt, jetzt wo ich zumindest am PC keine Musik mehr hören KANN weil der eben kaputt ist (sooo eine olle Schrottkiste) jetzt will ich wieder. Will ich wieder richtig. Vielleicht auch nur fast richtig. Denn um mir meinen MP3 Player (mittlerweile 4GB randvoll mit Musik) zu schnappen… dazu bin ich immer noch zu faul. Wo soll das nur hinführen?

Der Point.

Jetzt aber wirklich!

Nein, das kann ich nicht länger so nicht stehen lassen!

Bis jetzt wurde in diesem Blog ja noch kein Wort über The Tea Party verloren und dabei muss für diese Band ja unbedingt geworben werden!
Nein, ich bin auf keine Art und Weise ein Werbemensch der Band (die es übrigens auch schon seit geraumer Zeit nicht mehr gibt), sondern viel mehr jemand, der es toll finden würde, wenn noch mehr Menschen auf diese klasse Gruppe stoßen würden. Also versuch‘ ich’s hier mal ein bisschen mit einer Empfehlung.

The Tea Party bestechen hauptsächlich mit ihrer klanglichen Vielfalt, die sich aus bekanntem Rock und arabisch anmutender Musik zusammensetzt, dazu ein Sänger, dessen Stimme sehr an den tollen Jim Morrison erinnert, ohne dabei wie eine platte Kopie  zu wirken.  Das Ganze klingt im Endeffekt sehr feurig und energiegeladen, textlich ebenfalls, denn hier treffen Liebe, Sex und Mystik kunstvoll aufeinander!

Nun ist aber bestimmt irgendwer neugierig geworden! Dem kann selbstverständlich geholfen werden, einfach mal reingucken- und natürlich hören!

The Tea Party

Viel Spaß wünscht dabei

Die Nuss

dream pop

Tick, tick, tick.

Es ist der Rhythmus eines Songs des Genres „dream pop“. Das wirkt auch tatsächlich und treibt mich angenehm davon. Weg von nahenden Schulaufgaben, weg vom Stress des Alltags, hinein in vollkommen bahnbreche Sphären. In diese tauche ich ein, komplett und treibend.

Hach, ich schwärme, ich weiß. Eigentlich bin ich aber einfach nur müde und die Musik untermalt meinen allumfassend scheinenden Gemütszustand nur zu perfekt. So geht es tiefer und tiefer hinein in das dunkle Blau, das wie Traum schmeckt und damit zu betäuben weiß.

Ideal, gerade einfach ideal. Aber halt, irgendwo drängt sich bereits das Ende auf. Glücklicherweiße ist das Band noch nicht zuende.

Die Nuss

Bach, Vivaldi, Mozart, Beethoven, Wagner, Chopin…

OK, ich glaube, ich weiß mittlerweile wie ich da „epochentechnisch“ zuordnen muss, zumindest grob, aber auch das darf gerne als Fortschritt gewertet werden.

Und von ungefähr kommt das Interesse an einer solchen Zuordnung auch nicht, eher von dem Genuss von ein wenig älterer, aber keineswegs betagter Musik. Also Vivaldi, Wagner, Chopin und Konsorten, kreuz und quer auf Youtube, weil die gewünschte Musik natürlich nicht zur Hand ist, irgendwie…wie immer. Die Überraschungen, die auftraten, als ich noch klasse Musik in der CD-Sammlung meiner Eltern gefunden habe, werden immer seltener erlebt.

Aber vielleicht auch schlicht ’ne Sache der Faulheit, wer weiß?

Die Nuss