China Town – Fototour

Ich glaube, das war der einzige Tag im ganzen Urlaub, an dem ich losgegangen bin, um zu fotografieren und mich dann auch wirklich ganz aufs Fotografieren konzentriert habe. Weder musste ich danach noch woanders hin, so dass ich das Gepäck leicht hielt, noch waren Leute dabei, die nicht an Fotografie interessiert sind. Ich bin mit Synke, da ich ja einige Tage zuvor kennengelernt habe, losgezogen und habe mich mal wieder in China Town wiedergefunden. Schon einmal habe ich hier relativ ausgedehnt fotografiert und man kann diese Reihe jetzt durchaus als Fortsetzung betrachten. Vom Stil her ist sie der anderen sehr ähnlich und doch wird nichts „doppelt gemoppelt“, denn Bangkoks China Town ist einfach riesig und bietet Motive in Hülle und Fülle. Ich lass einfach mal die Bilder für sich sprechen. Synkes Ausbeute findet ihr hier.

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pomegranatcatcat

So hübsch wie die aussehen, waren das natürlich keine Straßenkatzen, sie gehörten zu einem Laden und wir haben nett gefragt, ob wir sie fotografieren durften. :)

Ein bisschen was aus Bangkok

In diesem Urlaub bin ich ziemlich oft mit dem Boot über den Chao  Phraya geschippert. Manchmal wirklich, um von A nach B zu kommen. Immer öfters aber auch nur, weil wir uns die Zeit vertreiben wollten und nichts anderes zu tun hatten. Auf den Booten kann es ziemlich voll werden, dann macht es nicht so viel Spaß. Aber wenn man auch die hinteren Stationen anfährt und nicht die Hauptverkehrszeiten wählt, dann wird es immer leerer und man hat teilweise das Boot für sich bzw teilt es sich mit Freunden. Dann macht es richtig Spaß!

wat arunbridge

Sowohl den Wat Arun (Tempel) als auch diese tolle Brücke habe ich schon öfters auf Fotos gezeigt. Aber Handyfotos, die die abendliche Stimmung gut einfangen – davon kann es auch nochmal zwei Bildchen geben!

traditional

An einem anderen Tag waren wir außerdem im thailändischen Nationalmuseum. Ich konnte mich für den Thai-Preis reinschleusen, meine Begleitung leider nicht. Dementsprechend groß war die Enttäuschung, als nach den ersten beiden wirklich tollen Ausstellungsräumen später nur noch durch große, zugestellte Hallen ging, in denen die Ausstellungsstücke einem leider alles andere als schmackhaft gemacht wurden. Irgendwann fanden wir uns in einem Raum wieder, in dem das attraktivste die Sitzbank war.

tuk tuk

Mit dem Tuk Tuk durch Bangkok! Und links und rechts neben mir schlafen die Jungs fast ein. :) Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich diese ganz einfachen Momente vermisse.

Khon & Amphawa

Einige Tage nachdem ich in Thailand angekommen war, landete auch der erste Grund für mich, regelmäßig das Haus zu verlassen: Der Herr hier ganz links im Bild hatte nämlich ein kleines, aber feines Zimmer in Bangkok bezogen und es waren viele gemeinsame Unternehmungen geplant. Ein (Thai-)Freund von ihm, hatte eine Freundin, die an einer Tanz- und Theateraufführung mitwirkte und so fand ich mich wenige Tage nachdem ich zuletzt dort gewesen war, schon wieder an der Uni, wo das ganze stattfinden würde. Diese Art traditionelle Art des Theaters, bei dem die Tänzer aufwändige Kostüme und Masken tragen, nennt sich Khon und eigentlich gucke ich mir sowas wirklich gerne an, leider hat sich das an dem Abend nur wirklich sehr lange hin gezogen.

Thais halten nicht allzuviel von Pünktlichkeit, die Vorbereitungen waren offensichtlich noch nicht abgeschlossen und so verzögerte sich der Programmstart um einige wesentliche Minuten. Und dann quatschten die beiden ModeratorInnen (Ladyboys in irrsinnig hohen Schuhen) was das Zeug hielt,was für mich leider nur mäßig unterhaltsam war, da ich nur einen Bruchteil der Witze wirklich verstand. Aber dann folgte ein sehr interessanter Programmpunkt und ich wurde ein wenig besänftigt: Auf eine sehr interessante und humorvolle Art wurden uns noch einmal die verschiedenen Charaktere (z.B. Affe, Yak…) vorgestellt. Leider war das noch immer nicht der Startschuss für das eigentliche Stück. Es gab dann noch eine Voraufführung, weiteres Gequatsche und langsam fror ich in der klimatisierten Halle und hatte Hunger.

Dann endlich aber begann – reichlich verspätet – die Geschichte, für die wir eigentlich vor Ort waren. Ich kannte die Geschichte und war also der Meinung, dass ich der Story gut würde folgen können, war gespannt, wie sie von den Studenten umgesetzt wurde. Im Prinzip geht es darum, dass Chalawan, ein großes Krokodil, welches wie seine Artgenossen innerhalb seiner magischen Höhle menschliche Form annehmen kann, die wunderschöne Tochter des Bürgermeisters entführt und sie zur Frau machen will. Kraithong, der Held der Geschichte, bekommt davon Wind und sucht seinen Lehrmeister auf, der ihm einige Zaubertricks an die Hand gibt, mit welchen er die Dame befreien soll. Kraithong macht sich auf zur Höhle und fordert Chalawan zum Kampf heraus, provoziert ihn. Der Hitzkopf kann es nicht lassen, und entgegen der Vorwarnung, dass er den Kampf verlieren wird, wenn er ihn eingeht, stürzt er sich ins Gefecht, stirbt unter der Hand von Kraithong, welcher vom Bürgermeister mit Reichtümern und natürlich einer Hochzeit mit dessen geliebten und nun befreiten Tochter belohnt wird.

Tjaaaa, stattdessen zog sich alleine der Anfang der Geschichte so wahnsinnig hin, dass ich komplett den Faden verlor, an welcher Stelle der Geschichte, wir uns eigentlich befanden. Es wurde nicht nur alles sehr ausführlich ausgebaut, sondern auch auf „modern“ gemacht. Eigentlich finde ich solche klassischen, traditionellen, vielleicht etwas eingestaubten Sachen, die für junge Leute etwas ansprechend aufgearbeitet werden immer ganz nett, so beschäftigen sich vielleicht auch Leute, die es sonst nicht tun würden, mit „alter Kunst“ — tja, aber in diesem Fall habe ich es einfach als völlig übertrieben empfunden.

Es war schon spät, mein Fahrer wartete darauf, mich nach Hause zu bringen, uns war kalt und wir waren hungrig. Also verließen wir vier (ich, Freund, zwei seiner Freunde) das Stück schon vorzeitig, ohne überhaupt den Part derjenigen gesehen zu haben, wegen der wir eigentlich dorthin gegangen sind. Na ja…

Das war jetzt eine sehr lange Einleitung, für einen eigentlich nicht so wichtigen Teil, der nun folgt… aber nun, da ich seine Freunde nun etwas genauer kennen lernen konnte, beschlossen wir zu viert am kommenden Wochenende nach Amphawa zu fahren. Und von hier zeige ich euch nun die Bilder!

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Wir kamen gerade an, da wurden wir auch schon angequatscht, ob wir nicht eine kleine Bootstour mitmachen wollen. Klar, wollten wir! Für kleines Geld setzten wir uns in ein Boot, in dem sonst auch nur Thais saßen und ließen das Treiben des Marktes hinter uns.

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Wir fuhren an hübschen, alten Holzhäusern vorbei und machten immer mal wieder Halt. Nicht aber in irgendwelchen Touristenfallen, wo sie einem Essen und Souvenirs andrehen wollten, sondern meistens bei irgendwelchen kleinen, schnuckeligen Tempeln. Gut, ein paar Verkaufsstände gab es da auch, aber ein kaltes Getränk nahm man dann auch gerne mal an.

temple

Die Pausen dauerten nie lange und schnell saß man wieder im Boot und fuhr weiter, am Ende landeten wir wieder am Ausgangspunkt.

Dort erkundeten wir den Markt dann noch zu Fuß, was kein ganz leichtes Unterfangen war. Wir waren an einem Sonntag, der Teil eines verlängerten Wochenendes war, dort und dementsprechend voll war es. Es gab kaum ein Vorankommen, man musste aufpassen nicht ins Wasser zu fallen und bei dem Gedränge waren die Temperaturen teilweise doch ein bisschen ungemütlich. Aber es gab so viel zu sehen und zu bestaunen!
amphawa

Aber wir brauchten dann doch noch eine Pause und entfernten uns ein bisschen von dem Getümmel. So saßen wir am Wasser, genossen den kühlen Wind (ich fror dann sogar fast ein bisschen) und zum Abend gingen wir dann wieder zurück und setzten uns erneut in ein Boot: Eine Glühwürmchenbesichtigung wurde angepriesen. Diesmal für deutlich mehr Geld bekamen wir nun auch Sicherheitswesten und fuhren so hinaus in die Nacht. Ja, wir haben Glühwürmchen gesehen, ja, ich war in den Momenten sehr aufgeregt. Aber es waren nicht übermäßig viele (da hatte ich in Bang Pakong schon einmal mehr bestaunen dürfen) und als besonders romantisch würde ich es dank des doch recht lauten Motors auch nicht beschreiben. Aber es war eine tolle Erfahrung und die Nacht war wunderschön. Wir hatten einen tollen Mond, der sich leider aus dem fahrenden Boot natürlich nicht so super fotografieren ließ.

the moonwater and light

Übrigens: Die Aufnahme vom Fluss am Abend als wir unsere Pause machten, ist mit dem Handy entstanden. Habt ihr sicher gleich erkannt, die Bildqualität ist nicht so berauschend. Aber auch das aller erste Bild dieses Eintrags ist ein Handyfoto und hier ist der Qualitätsunterschied, wie ich finde, nicht ganz so groß. Vor allem bei diesem Bearbeitungsstil, neben den anderen s/w Bildern, fällt es kaum auf. Seht ihr das auch so?

Ausflug nach Nakhon Pathom

Die Universität Hamburg bzw unser Fachbereich hat ein kleines Partnerprogramm mit der Thammasat Universität in Bangkok am Laufen: Schon zweimal habe ich an einem „Tandem-Projekt“ mitgemacht, bei dem wir über Skype mit thailändischen Studenten gequatscht haben, wöchentlich jeweils eine Stunde auf deutsch und eine auf thai. So hatte ich nun in Thailand die Gelegenheit meine Tandempartner zu besuchen und weil dort zufälligerweise gerade so etwas wie ein „Deutschtag“ stattfand, wurde ich auch dahin eingeladen. Dabei haben die verschiedenen Klassenstufen ein Programm vorbereitet, dass von neben Theater, Film, Musik etc auch Glücksspiel und „deutsches“ Essen (Toast und kleine Würstchen) umfasste. Es war wirklich ganz nett.

Am Folgetag durfte ich dann auch mit auf einen Ausflug: Eine Gruppe Schülerinnen hatte ihn im Rahmen eines Seminars mit dem Thema „Tourismus“ vorbereitet. Von Anfahrt über Programmpunkte und Verpflegung bis hin zur Finanzierung, haben sie diesen Ausflug selbst auf die Beine gestellt und spielten außerdem vor Ort noch die Reiseführer. Es ging nach Nakhon Pathom, westlich von Bangkok gelegen, und dort besuchten die eine große königliche Parkanlage Sanam ChanSanam ChanSanam ChanSanam Chan…den Phra Pathom ChediPhra Pathom Chedigold and silvergold and silver…den Tempel Wat Rai Khing – lag direkt am Fluss und hier fotografierte ich auch diese hübschen Papageien Nakhon Chai Si Riverparrotparrotparrot…und schließlich auf dem Rückweg den „schwimmenden Markt“ Don Wai. Davon, dass er angeblich schwamm, habe ich nicht so viel bemerkt. Ich kannte schwimmende Märkte bisher so, dass man direkt am Wasser entlang bzw auf Stegen über das Wasser gehen kann und die Verkaufsstände eben direkt am Wasser sind. Teilweise auch, dass Waren direkt aus Booten verkauft werden, entweder an Besucher, die ebenfalls in Booten sitzen (zugegebenermaßen sehr touristisch), oder an Leute die eben oben auf den Holzstegen stehen hinaufgereicht werden. Auf diesem Markt habe ich aber bis zu letzt nichts vom Wasser gesehen, erst nachdem man lange durch mehrere Reihen von Ständen gelaufen war, blickte man irgendwann am äußersten Rand auf den Fluss. Schwimmend würde ich das nicht mehr nennen, ist ja aber auch egal ^^sweetsdon waidon wai

Mit dabei war auch die liebe Synke, die wie ich fleißig fotografierte. In diesem Blogeintrag gibt sie in zwei Bildern einmal einen kurzen Eindruck von der Veranstaltung an der Uni und vom Chedi. Ein Besuch auf ihrem Blog lohnt sich: Viele Bilder aus einigen Ländern Südostasiens und anderen Teilen der Welt (und als Foto-Reise-Blog definitiv „more to come“) sowie ein toller Schreibstil.

 

Ankommen

Meine erste Woche in Thailand begann relativ ruhig. Meine Freunde waren noch nicht in Thailand eingetroffen und so nutze ich die Zeit einerseits, um alles entspannt anzugehen und andererseits um Dinge zu unternehmen, für die keine Zeit und wahrscheinlich auch kein Interesse mehr sein würde, sobald meine Freunde eingetroffen waren. Hier habe ich erst einmal drei Smartphone-Bilder, die den entspannten Einstieg zeigen :D Die ersten Tage verbrachte ich noch in Bangkok – wenn auch am Stadtrand – weil ich von dort aus schneller am „Ort des Geschehens“ sein würde. Davon werde ich euch im nächsten Eintrag erzählen.

leaves

Das Haus hat eine wunderschöne kleine Terasse. Nicht bepflanzt, mit plätscherndem Wasser, schwimmenden Fischen… und beim Blick nach oben sieht man durch das gläsernde Dach bunte Blätter :) Allerdings musste ich mir hier das Zimmer teilen, auf einer dünnen Matratze am Boden schlafen und mich von Mücken zerstechen lassen, sobald ich das Schlafzimmer verließ. Das ist nichts auf Dauer. Also wurde bald gewechselt.

lines

Hier musste erst einmal gründlich ausgemistet werden, da das Haus kurz vor meiner Ankunft in Thailand recht überstürzt verlassen wurde: Also Kühlschrank leeren, Staub entfernen, Bett beziehen. Und dann hieß mich dieser tolle Sonnenuntergang willkommen (man versuche die sich im Bau befindlichen Häuser, die einem die Aussicht nehmen, zu ignorieren):

sun

Die Bilder sind jetzt nicht so der Knaller, aber ich finde sie eigentlich trotzdem ganz nett :D

Wieder ein Thailand-Reisebericht

Die Bilder meines letzten Thailand Urlaubs – Frühjahr 2014 – liegen jetzt bearbeitet auf der Festplatte. Es sind nicht viele und das obwohl ich so unglaublich viel erlebt habe. Nicht alles ließ sich in Bildern einfangen, oft hatte ich die Kamera auch gar nicht dabei. Und so gibt es zu einigen Anlässen, wenn überhaupt, nur ein paar verwackelte Handyaufnahmen. Das Merkwürdige ist, dass ich gar nicht mal so traurig darüber bin, dafür habe ich diese Momente einfach zu sehr genossen. In den folgenden Blogpostings möchte ich euch ein paar Einblicke in meine Erlebnisse geben, mal mit mehr, mal mit weniger Bildern. Und mal mehr, mal weniger detailliert, denn manche Dinge muss man einfach nur im Herzen tragen und vielleicht mit denjenigen teilen, die dabei waren. Diesmal war ich nämlich weder mit Familie, noch alleine dort, sondern mit Freunden unterwegs.

Freunde

Und das sind sie <3 bzw wir. Mich dürftet ihr auf dem Foto ja erkannt haben. Die meiste Zeit dieses Urlaubs verbrachten wir zu viert, obwohl wir alle ganz unterschiedliche Ankunfts- und Abreisedaten hatten. Aber wir haben es so eingerichtet, dass wir vieles gemeinsam erleben konnten. Zuvor schon gute Freunde, sind sie mir dabei immer mehr ans Herz gewachsen: Wie das eben so ist, wenn man so ungewohnt viel Zeit mit immer den gleichen Menschen verbringt, nicht nur die Zimmer und Betten, sondern auch die schönsten Momente miteinander teilt und irgendwie auch die tiefen Täler überwindet ;)

Auf diesem Foto seht ihr uns im historischen Park in Sukhothai – alles voller alter, wunderschöner, beeindruckender Tempelruinen. Mehr Bilder davon gibt es dann an geeigneter Stelle – und dann ohne nervige Menschen mittendrin, versprochen :D

Bangkok – Über den Dächern

Zurück zu Hause war mein Abreisetag mittlerweile schon bedrohlich nahe gerückt. Eines hatte ich mir für diesen Urlaub aber noch vorgenommen: Bangkok von oben zu sehen! Am besten bei Sonnenuntergang und bei Nacht. Dafür ging es also auf den Baiyoke Tower. Dem höchsten Gebäude Bangkoks. Aussichtsmöglichkeiten gab es auf mehreren Ebenen. Eine Etage beispielsweise ist einer kleinen Ausstellung gewidmet. Rund herum Glasfassade ermöglicht es einen, den Blick in jede Richtung schweifen zu lassen. Ganz oben, man befindet sich dann im Freien, steht man auf einer sich langsam drehenden Plattform. Hier gibt es kein reflektierendes Glas, dafür aber ein Gitter. Die Maschen sind gerade groß genug, um ein Objektiv so ran zu halten, dass kein Teil des Gitters im Bild ist. Alternativ und etwas gefährlich habe ich die Kamera unter dem Gitter (zwischen Brüstung und Gitter ist ein Freiraum) hindurch geschoben und so über den Liveviewmodus fotografiert. Die drehende Plattform ist zur Aussicht wirklich nett, aber leider sind so keine Langzeitbelichtungen möglich und die ISO muss entsprechend hochgeschraubt werden. Für solche Fotos sollte man also wohl besser wieder in die untere Etage gehen, sich etwas zum Abdecken des Objektivs gegen Reflexionen mitnehmen und durch die Scheibe fotografieren.

Hier erkennt man noch gut den Flussverlauf.
bangkok

Gebäudewald und Straßennetze.
bangkokbangkokbangkok

Feierabendverkehr.
traffic jam

Siegesdenkmal einmal bei Tag und einmal bei Nacht.
victory monumentvictory monument by night

Und Sonnenuntergangsbilder. Leider war es sehr wolkig und diesig.
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Der Eintritt auf den Baiyoke kostet leider ein bisschen etwas. Aber meiner Meinung lohnt sich das definitiv, um einmal Fotos zu machen. Eher weniger würde ich das Ganze für einen romantischen Abend empfehlen. Die Skybar soll nicht so umwerfend sein. Im Gegensatz zu vielen anderen Hochhäusern mit Aussichtsplattform und Skybar gibt es hier auch keinen Dresscode, dementsprechend abgegammelt laufen hier auch manche rum. Die Dekoration fiel mit seltsamen Aliens teils gewöhnungsbedürftis aus und die sich drehende Plattform oben ist ziemlich laut. Dann lieber auf etwas Höhe verzichten und sich etwas Schickeres suchen.

 

Mit diesem Eintrag über Bangkok möchte ich das Kapitel „Thailand Urlaub 2013“ bzw „Erster Thailand Urlaub ohne den Rest der Familie“ abschließen. Es war eine wirklich neue Erfahrung für mich und hat mir noch einmal ganz andere Perspektiven eröffnet.

Rayong – Abendspaziergang

Ich will mal mit etwas Aktuellem anfangen. Aktuell und vielleicht belanglos, aber… das Wetter war in den letzten beiden Tagen so unglaublich schön! Morgens eine recht angenehme Frische und dann im Laufe des Tages immer besser und auch zum Abend hin noch T-Shirt tauglich. Wie ich das liebe! Habe zwar genug Leute in meinem Umfeld, die sich über das Schwitzen beklagen und in jedem zweiten Raum in diesem Haushalt läuft auch schon wieder der Ventilator…aber mir gehts gut! Es kann gerne immer so bleiben und an Wochenenden für Freibadwetter auch gerne noch ein bisschen wärmer.

Ich hoffe wirklich, es bleibt noch ein bisschen so. Jetzt gerade eben hat es pünktlich zur Morgendämmerung nämlich ziemlich gewittert. Das war irgendwie auch toll. Donner und Blitz und dazu Vogelgezwitscher. Durch das gekippte Fenster weht ein erfrischendes Lüftchen den Geruch von Regen herein. Ich mag das wirklich. Vor allem wenn ich gemütlich im Bett liege und Serien schaue. Aber es soll jetzt bitte nicht tagsüber weiter regnen. Jetzt soll die Sonne die Wolken aufbrechen und über den Tag hinweg wieder alles geben!!

Okay. Nun aber zurück zu meinem Urlaubsbericht vom letzten Jahr. Bin fast durch damit!

Am Abend, nach der Autofahrt am Strand entlang und dem Ausflug zu diesem Ausgucksturm, ging es noch einmal zu Fuß durch die Stadt. Ich fotografierte ein bisschen von dem maritimen Flair, ein bisschen Streetlife… ein paar Tiere. Das hat Spaß gemacht und hätte es wohl noch mehr, wäre ich alleine durch die Straßen gelaufen. Aber Kompromisse wollen geschlossen werden. In diesem Fall mit dem Glücklichsein anderer. Und ihrer Ortskenntnis. :D

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Rayong – Zwischen Bäumen und von oben

Später ging es dann noch in eine Art… Wald. Holzstege führten durch ein dichtes Grün. Unter einem war vor allem Schlick und Schlamm, teilweise (und zu anderen Tageszeiten sicher mehr) Wasser. An manchen Bäumen hingen Schildchen, um was es sich handelte und manchmal ging man auch an … Krebszuchten oder so etwas ähnliches vorbei. Es war auf jeden Fall sehr schön.
Am Ende gab es dann einen kleinen Aussichtsturm den man besteigen und von dort aus auf Rayong blicken konnte. Besonders fand ich hier, dass der Fluss und das Meer tatsächlich nur durch einen schmalen Streifen Land voneinander getrennt sind.

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Rayong – Mehr Meer

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Am nächsten Tag saßen wir dann wieder im Auto und fuhren damit einfach immer am Strand entlang. Immer bis ich „Stop!“ sagte und kurz zum Fotografieren ausstieg. Definitiv hat das Meer hier für Fotos seinen Charme, brechende Wellen sind schon irgendwie cool. Aber ich war sehr froh, dass ich schon in Hua Hin gewesen war. Schöner, saubererer Strand und badetaugliches Meer (auch wenn ich nicht wirklich baden war). Sonst wäre die Enttäuschung glaub ich groß gewesen, so freute ich mich einfach darüber, mal etwas anderes zu sehen.

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splash

splash

splash

 

So und jetzt gehe ich ins Bett. Es ist wieder einmal halb sechs in der Früh und wenn nicht so viele Wolken am Himmel wären, wäre es mittlerweile wahrscheinlich schon hell im Zimmer. Auf jeden Fall zwitschern die Vögel. In etwas ambitionierteren Zeiten wäre ich jetzt vielleicht aufgestanden und hätte mir die Kamera geschnappt. Aber momentan… nicht. Ich hoffe, die Motivitation ist spätestens dann wieder da, wenn ich all die Fotos fertig gebloggt habe, mit denen ich aktuell noch im Verzug bin.