Rayong – Hafenstadt am stürmischen Meer

In der Woche darauf ging es schließlich doch noch nach Rayong. Das ist irgendwie eine richtige Hafenstadt. Zuerst gingen wir Essen und das musste natürlich ganz viel Seafood sein. Danke, nein, nicht für mich. Ich versuchte auf der Karte etwas weniger fischiges zu finden und verdrückte mich dann relativ schnell zum Fotografieren. Sehr fotogen war es da schon, das muss man sagen. Es gab viele bunte Schiffe und sogar einen Leuchtturm.

boats

here in rayong

lighthouse

been here a while

Allerdings ist der Strand definitiv kein Traumstrand. Der Sand ist grob und körnig, immer wieder wächst dazwischen außerdem irgendwelches Pflanzenzeugs oder es liegt Müll (bevorzugt Plastikmüll) herum. Auch das Meer ist definitiv nichts zum Baden und hier würde ich nicht mal einen Fuß hinein setzen. Die Wellen schlagen hoch und brechen an den Felsen und es gibt sogar eine „NO SWIMMING“-Warnung.

no swimming

mother and child

Am ersten Nachmittag in Rayong fuhren wir ein bisschen durch die Gegend. Ich fotografierte nicht nur Echsen und weidende Kühe…

cow

cow

lizard

… sondern auch das stürmische und, auf seine Art und Weise sehr fotogene, Meer…

crashing waves

stormy sea

crashing waves

little bay at sundown

…sowie die Straße vor unserem Hotel. Das befand sich eigentlich direkt am Meer wurde aber durch diese recht viel befahrene Straße davon getrennt. Außerdem lagen unsere Zimmer – irgendwie privat und VIP und was weiß ich – auf der Rückseite des Hotels, ziemlich versteckt.

little light

selling

sports

Huch, das waren jetzt wohl ganz schön viele Bilder für einen Posting. Ich hoffe, ihr könnt sie trotzdem noch genießen und werdet nicht erschlagen! ^^ Ich gehe jetzt gleich ins Bett und stehe dann morgen früh auf. Ich habe diese Woche noch eine Prüfung, für die ich lernen muss.

Sonnenaufgang und Sandkugelkrebse

Auch am nächsten Morgen stand ich wieder für den Sonnenaufgang auf. Diesmal wollte ich auch unbedingt etwas Farbe am Himmel entdecken. Das gelang zumindest halbwegs, allerdings war es sehr wolkig, so dass sich die Farbe nur teilweise blicken ließ. Hach, Regenzeit. Wie sehr ich mich freute, endlich einmal zum Sommer in Thailand zu sein, wo die Wolken sich nicht bevorzugt zum Nachmittag sammeln, den Sonnenuntergang komplett verstecken und auch noch morgens dicht am Himmel hängen. Aber ein bisschen ging es.

a new day

sunrise

treasure

shell

Ich liebe Muscheln und glitzernden Sand im ersten Sonnenlicht :)

boat

boats and reflection

Und nachdem die schönen Farben ganz dem Licht gewichen waren, fotografierte ich noch kleine Krebse, beim Kugeln formen. Tatsächlich nennt man diese Krebse wirklich Sandkugelkrebse. Bei Ebbe kommen sie aus dem Sand gekrochen und fangen an Sand in sich hinein zu schaufeln, aus dem sie ihre Nahrung herausfiltern. Anschließend wird der Sand in kleinen, ungefähr erbsengroßen Kügelchen wieder abgegeben und bilden lustige Muster am Strand. Das liegt wohl daran, dass sich die Sandkugelkrebse nicht zu weit von ihrem Loch entfernen wollen, für den Fall, dass Feinde sich nähern. Deswegen werden ihre Kugelreihen immer nur einige Zentimeter lang bevor sie zu ihrer „Basis“ zurückkehren und eine neue Reihe beginnen. Sieht man auch ganz lustig wenn man nur ganz normal am Strand entlang geht: Die Krebse spüren die Erschütterung (nehme ich zumindest an, dass das ihr Warnzeichen ist) und huschen sofort in ihre Löcher. Will man sie bei der Nahrungsaufnahme beobachten oder fotografieren muss man sich zu den Löchern begeben und eine Weile ganz still sitzen. Die Krebse kommen relativ schnell wieder hervor und machen weiter.

sand bubbler crab

sand bubbler crab

Leider hatte ich das Hotel nur für zwei Nächte gebucht, also ging es auch schon wieder zurück. Es ließ sich aber ertragen, denn im Gepäck mit dabei war eine Menge Klebereis und mehrere Mangos für zu Hause! Tschüß Hua Hin – ich freue mich aufs nächste Mal!

Morgens am Strand

Ihr merkt wahrscheinlich, dass ich wieder (oder immer noch) ziemlich nachtaktiv bin. Immer kommen die neuen Blogeinträge mitten in der Nacht :D

Am Vorabend dieser Fotos bin ich aber zu einer halbwegs normalen Uhrzeit ins Bett, denn ich stand früh auf, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Leider sah die Sonne es gar nicht ein, den Himmel mit schönen Farben zu beschenken. Es war ein heller, fast wolkenloser, aber blassblauer Morgen. Der Sonnenaufgang zeigte sich ganz bescheiden, ausschließlich im Hellerwerden.

girl at the beach

girl at the beach

Aber irgendwie passte das ganz gut zu dem türkisblauen Kleid, das ich trug und ich stellte, setzte, legte mich vor die Kamera in den Sand und in das Meer. Das war anstrengend, weil mein Selbstauslöser nachwievor zickte und deshalb die Trefferquote noch niedriger war als ohnehin schon – Selbstportraits sind einfach nicht meine Stärke. Weder was die technische Seite angeht (Fokus!) noch was das Modeln (Hilfe, die Haare liegen nicht richtig!) betrifft. Falls Leute mal für mich vor der Kamera stehen wollen, dürfen sie sich gerne melden :D

no horizon for me

no horizon for me

Es war wunderschön. Die Luft war frisch und warm aber noch nicht heiß. Die vorbei gehenden Leute die immer mehr wurden interessierten mich kaum und zum ersten Mal seit langem, genoss ich das Meer in vollen Zügen. Sonst hielt mich immer irgendwas davon ab: Verletzungen an spitzen Steinen oder Muscheln, Hineintreten in schleimige Algen, unklares Wasser, tote Quallen… Meer war für mich bis dahin eigentlich immer etwas zum Angucken, aber nicht wirklich etwas zum Reingehen. Zumindest nicht tiefer als bis zu den Waden. Ich dachte, ich würde das Meer erst auf diese Art lieben können, sollte ich einmal an einem klassischen Traumstrand-Malediven-Style sein. An diesem Tag änderte sich das für mich ein kleinesbisschen und ich ließ mich vom Wasser umspülen.

dog

Ich ging erst raus als es mir am Strand dann doch zu voll wurde und das Kleid mittlerweile klatschnass an mir klebte, so dass ich dann doch lieber rein wollte. Ich genoss dann eine heiße Dusche und versuchte den Sand aus meinem Kleid zu kriegen. Ich wollt die Anzahl der Waschvorgänge lieber nicht wissen. Es waren mehrere. Und nach dem Trocknen und Ausklopfen noch einmal mehrere. Aber das war es wirklich wert.

Den Rest des Tages verbrachte ich am oder im Pool. Das war unsandig und sehr entspannt.

Strandliebe

Endlich geht es geht es für mich ins Wochenende! Freizeit sieht zwar anders aus, aber immerhin muss ich nicht unbedingt vor die Tür, wo es die ganze Zeit nur am regnen ist. Da sehne ich mich doch lieber an diesen wunderschönen Strand zurück, an dem ich letztes Jahr im September war.

Am Abend trieb mich der Hunger nämlich ins Restaurant, welches direkt am Strand liegt. Essen war wirklich der einzige Aspekt, der mir am Alleinereisen nicht gefiel. Alleine an einem Tisch zu sitzen… ich fühlte mich so forever alone ein wenig erbärmlich und bildete mir ständig skeptische Blicke ein. Da half es auch nicht, dass ich an einem Tisch saß, der für zwei eingedeckt war und der Kellner mich fragte, ob ich denn tatsächlich alleine reise. Nun ja. Da muss man durch und ich habe mich damit beholfen während des Essens auf mein Handy einzutippen. Das ist für solche Situationen echt nützlich – und natürlich in vielen anderen Situationen auch. ;)

boats

princess

princess

Nach dem Essen ging es jedenfalls an den Strand. Ich fotografierte eine kleine Prinzessin…

shell

shell

boat and rain

rider

… hübsche Muscheln, am Strand liegende Boote und einen Reiter. Seht ihr den faszinierenden Regenschauer im Hintergrund? Ich bin ganz verliebt in ihn – aber nur, weil er nicht über mir, sondern irgendwo in der Ferne war und für ein Foto posierte ;)

yummy

Am Abend ging es dann noch auf den Markt wo ich mich mit Postkarten eindeckte und ein bisschen versuchte Street zu fotografieren. Das gelang mir aber leider nur mittelmäßig, also nur ein Foto von den yummi Fleischspießchen.

 

Ein Hotelzimmer für mich

Obwohl auch mein Urlaub letztes Jahr nicht kurz war, verging die Zeit doch viel zu schnell und ehe ich mich versah rückte schon das Ende näher und ich war noch nicht am Meer gewesen! Der Plan war nach Rayong, eine südöstlich von Bangkok gelegende Stadt, zu fahren. Allerdings bestand der Trupp der mit wollte unter anderem aus zwei arbeitenden Menschen, die nicht mal so eben frei bekamen. Deshalb musste der Trip verschoben werden und ich sah den entspannten Strandurlaub schon schwinden. Außerdem kannte ich das Meer dort gar nicht – was wenn es nicht überzeugen würde? Und schließlich war ich dann auch in Begleitung von drei Menschen, die mit Fotografie nichts am Hut haben. Also wurde spontan umgeplant: Für zwei Nächte wollte ich alleine nach Hua Hin. Die Stadt bzw den Strand kennt ihr ja schon, ich war schon sehr oft dort und habe auch schon mal von dort gebloggt.
Diese kurze Reise alleine erwies sich als eine sehr, sehr gute Entscheidung! Alleine schon, weil ich ein wunderschönes Hotelzimmer für mich hatte, mit zwei großen, weichen Betten. So konnte ich die Tür abschließen und in Ruhe mit meinem (leider kaputten) Selbstauslöser kämpfen, um ein paar Fotos von mir zu machen.
Ich kleiner Narzist :D

 

expectations

invitations

indications

Leider fiel das Licht zwar wunderschön ins Zimmer, bei den Bildern vor dem Fenster brannte der Hintergrund aber natürlich völlig aus… ich mag die Bilder trotzdem ganz gerne.

Prasat Hin Khao Phanom Rung

Viel mehr konnte man in Ubon nicht machen. Zwar hätte ich ganz gerne noch die Wasserbüffelherde unserer Verwandten gesehen, aber eigentlich war ich auch froh, da wieder weg zu kommen. Auf dem Rückweg machten wir noch kurz Halt in der Provinz Buriram.  Dort gibt eine alte Khmer Ruine, die ich Gelegenheit bekam zu fotografieren.

khmer ruin

Das Ganze nennt sich Prasat Hin Khao Phanom Rung und heißt damit soviel wie „Steinpalast auf dem Berg Phanom Rung“. Steinpalast trifft es jedenfalls ziemlich gut. Es sah schon sehr beeindruckend aus.

khmer ruin

khmer ruin

khmer ruin

Außerdem war die Aussicht einfach unglaublich:

view over thailand

view over thailand

Leider waren hier sehr viele Touristen und so war immer jemand im Bild. Außerdem konnte ich mir nicht ganz so viel Zeit lassen, wie ich gewollt hätte, weil meine Oma im Auto auf mich wartete. Also nur fix ein paar Bilder und dann ging es zurück nach Hause.

Ubon Ratchathani – Natur

Schließlich ging es im Anschluss doch noch zum Zwei-Farben-Fluss. Der heißt so, weil an dieser Stelle der Fluss Mun in den Mekong mündet. Besonders zur Regenzeit sieht man den deutlichen Farbunterschied zwischen dem blauen Wasser der Mun und dem braunen des Mekong. Auf dem Foto kommt es nicht ganz so deutlich rüber, aber ich denke man erkennt es:

two-color-river

Ansonsten ist die Umgebung aber eher unfotogen und richtig etwas machen kann man da auch nicht. Also fuhren wir schließlich zurück und ich ging noch auf dem weitläufigen Gelände meiner Verwandten spazieren. Nicht weit, weil mich schließlich wieder die Mücken stachen. Ich war zwar in weiser Voraussicht in Jeans und Jacke unterwegs, aber dann stechen sie eben in Hände und Füße! Es gibt einfach zu viel Wasser dort.

lake

Aber sehr schönes Wasser wie man sieht. Hübsche Teiche und kleine Bäche! Die zum Glück nicht nur ideal für Mücken sind, sondern auch bewirken, dass sich die Libellen heimisch fühlen. So heimisch sogar, dass sie nicht nur im Schilf direkt am Ufer sitzen, sondern auch weiter an Land. So konnte ich in Ruhe fotografieren, ohne Gefahr zu laufen samt meiner Ausrüstung ins Wasser zu fallen.

dragonfly

dragonfly

Ubon Ratchathani – Tempel

Tempel gibt es in Thailand bekanntlich überall: in den kleinen Dörfern genauso wie in den großen Städten. Auch Ubon hat ein paar Tempel, an denen ich nicht vorbei kam. Am Tag nach der Wanderung im Nationalpark ging es mit meinem Fahrer in die Stadt. Glücklicherweise war meine, die mir tags zuvor aufgezwungende, Begleitung wohl noch zu erschöpft, um mit zu kommen. Oder sie hielt Tempel für ungefährlich genug, ich weiß es nicht. Jedenfalls hatte ich diesmal niemanden an der Backe und das war gut so, denn ich genieße Tempel gerne auch alleine. Zumindest manche, da gibt es ja auch die verschiedensten: Von groß, pompös, touristisch bis hin zu klein, herunter gekommen, unscheinbar usw. Ich hatte an diesem Tag mit dem Besuch von drei ganz unterschiedlichen Tempeln eine große Spannbreite.

temple

temple

temple

Es ist sehr interessant wie sie irgendwie alle gleich aussehen und dann auch wieder nicht. Von den drei Fotos oben beispielsweise sehen sich die ersten beiden doch sehr ähnlich. Das liegt einerseits natürlich an der Perspektive aber andererseits – dieses typische Dach, die Säulen, die Farben. Sogar der Elefant findet sich auch auf dem zweiten Bild wieder. Trotzdem machen beide oben gezeigten Tempel einen ganz anderen Eindruck. Alleine schon weil der untere deutliche Zeichen seines Alters trägt, die haben dann ihren ganz eigenen Charme. Als ich die Kerzenstummel und -reste, die ihr auf dem dritten Bild seht von Nahem fotografiert habe, wurde ich übrigens reichlich verwirrt angesprochen, was ich denn da mache. Nicht unfreundlich, sondern neugierig. Solche Begegnungen mag ich gerne, vor allem wenn man dann noch einen Moment ins Gespräch kommt. :)

buddha

Was man in Tempeln natürlich zuhauf findet sind Buddhafiguren und -statuen in allen Variationen. Diese schöne Figur stand auf einem kleinen Podest des folgenden Gebäudes. Es gehört zu dem alten Tempel und Licht fiel wunderschön durch die kleinen Fenster auf die aufgestellten Figuren, die alle ein bisschen eingestaubt waren.

made of wood

Nachdem ich das Gelände umrundet hatte, stieg ich wieder ins Auto und ließ mich zum nächsten Tempel fahren – wo die Atmosphäre eine ganz andere war.

temple

temple

temple

Touristen gab es hier keine, überhaupt begegnete ich nur wenigen Menschen aber alles war… so sehr gold und überladen. Das finde ich eigentlich schon wieder abschreckend. Aber es war auch schön grün.

buddha

Und auch hier gab es einen Ort an den ich mich gerne setzte: Ein roter Teppich und umgeben von Duft und Wachs und Räucherstäbchen. Das ist wirklich nur eines der Dinge, die ich an Tempeln mag. Neben Wachs und Räucherstäbchen gibt es auch oft duftende Blumen. Entweder Stille oder eine Geräuschkulisse aus chantenden Mönchen, Münzen die klimpernd in Schalen fallen und rasselnden Holzstäbchen – beides hat ihren Reiz. Oft ist es im Inneren von Tempeln kühl und das ist das Beste nach einer langen Fototour. Einfach einen Moment sitzen und schöne Malereien an den Tempelwänden angucken. Nicht oft, aber manchmal eben doch, meistens wenn Familie dabei ist, mache ich auch gerne den anderen Kram mit: Blattgold, weiße Schnüre, gesegnetes Wasser…

joss sticks

candlelight

candle

Jetzt noch Blümchencontent:

flower

flower

Übrigens – ja ihr seid richtig hier bei Nuss&Point. Ich habe nur gedacht, ich versuche mal ein Layout zu finden, bei dem ich die Fotos größer präsentieren kann. Wie findet ihr es!?

Ubon Ratchathani – Pha Taem

Ich habe heute 94 Fotos fotografiert. Leider war das nur unkreatives Abfotografieren, eine Buchsseite nach der nächsten. Aber irgendwie hat es mein Herz doch ein bisschen höher schlagen lassen. Ich machte genau 94 Fotos, weil ich genau 94 Fotos brauchte. Die und die Einstellung und ich wusste, was dabei heraus kommt. Anders als bei dem Scanner als ich statt theoretisch 94 Scandurchgängen praktisch schon weit über 100 war, weil ständig irgendetwas schief ging: Eigentlich sind die Buchscanner bei uns an der Uni ein wahrer Segen, aber wenn sie es nicht schaffen, dass eine Seite bitteschön ganz drauf sein soll und nicht etwa die Hälfte oder für die Breite der jeweils ersten Buchstaben der Zeile abgeschnitten… oder wenn sie es nicht schaffen zu erkennen, dass dieser Finger dort nur liegt, um das Buch an Ort und Stelle zu halten und nicht mitgescannt werden möchte… na ja dann ist das eben wirklich nervig.

Ihr seht: Die Uni hat mich wieder. Seit etwas mehr als einem Monat bin ich wieder in Deutschland und eigentlich will ich einfach nur zurück. Wie ihr seht hat das mit dem Bloggen aus dem Urlaub nicht ganz so gut geklappt. Das lag zum einen daran, dass das Internet super schlecht war, nachdem ich mein Datenvolumen aufgebraucht hatte – mit Bilder hochladen war da nichts mehr – und andererseits war ich auch fast gar nicht am Rechner. Überhaupt war ich kaum zu Hause. Es war so viel los! Und es waren so wunder, wundervolle sieben Wochen. Die Zeit war so schnell vor bei und im Nachhinein erscheint mir alles ein bisschen wie ein Traum. Ich hänge den ganzen Tag über irgendwelchen Fotos und wünsche ich zurück. Fotos… Fotos habe ich leider hauptsächlich mit dem Handy gemacht, weil die große Kamera, genau wie der Laptop, ganz viel nur zu Hause lag. Aber alles der Reihe nach, Schritt für Schritt, denn wenn wir die Chronologie beachten wollen, bin ich euch ja sogar noch die Fotos von meinem Thailand Urlaub 2013 schuldig! Und mit denen geht es hier jetzt auch wieder los:

Einen kleinen Ausflug für drei Tage mache ich nämlich in den Nordosten Thailands. Hier war ich bisher noch nicht so viel gewesen, tatsächlich war das damals eigentlich mehr oder weniger nur „Durchreise“. Jetzt stand aber ein kurzer Verwandtenbesuch auf dem Plan. Diese Verwandten wohnen in der Nähe von Ubon Ratchathani. Eine Provinz beziehungsweise eine relativ große Stadt, aber sie wohnen weiter außerhalb. So groß und so mitten in ihren eigenen Wäldern und Feldern und Weiden, dass es dort mit der Internetverbindung nicht so weit her ist. Das hat mich in dem Moment regelrecht panisch gemacht, weil ich auch noch einen Anruf von meinem Professor aus Deutschland erwartete… den konnte ich dann nur erreichen, als ich aus dem Haus raus ging und mich von den vielen, vielen, unglaublich vielen Mücken, die es dort gab, zerstechen ließ. Nun ja.

Das Haus an sich war wirklich wunderschön, richtig wohl fühlen wollte ich mich dort aber nicht. Es gab zwei Hunde, die definitiv zu wenig Auslauf bekamen (und das bei der schönen Landschaft rundherum!) und außerdem war es ein Raucherhaushalt – sogar beim Essen :/ Ich war jedenfalls froh nicht all zu viel Zeit direkt dort zu verbringen.

Ein Tagesausflug ging zum Nationalpark Pha Taem. Dort gibt es u.a. einen Berg, der dafür bekannt ist, dass bei einer Wanderung um ihn herum verschiedene Malereien auf dem Stein bewundert werden können. Außerdem sieht man hier den ersten Sonnenaufgang des Landes.
view from pha taemwalk round pha taem

Ich ließ mich also von meinem Fahrer dort hinauf fahren. Zusätzlich wurde mir noch eine weitere Begleitung zur Seite gestellt, auf die ich sehr gut hätte verzichten können. Das war einfach nur nervig, machte mich aggressiv und ruinierte mir teilweise wirklich den Ausflug. Mein Fahrer kennt mich mittlerweile. Der vertraut mir und der lässt mich machen. Der hat manchmal ein Auge auf mich, aber ist nicht paranoid. Der neue Bodyguard war jetzt… hach.. ich brauchte mich nur der Klippe zu nähern schön hörte ich „Pass auf!“ und spürte schon fast den halb ausgestreckten Arm hinter mir – bereit mich zurück zu ziehen. Und selbst wenn er nichts tat – versuch mal ein paar Selfies zu machen, während da ein Typ zwei Meter weiter mit verschränkten Armen hinter dir steht und glotzt. Das geht halt einfach nicht. Die ganze Zeit wollte ich ihn überreden doch ohne mich weiter zu gehen, aber da ließ er wirklich nicht mit sich reden, also ließ ich das mit den Selfies und fotografierte Blumen und Getier.
antantant

Und Blümchen:
pink flowers

Und natürlich die Malereien:
paintings of pha taem
steady

Diese Wanderung war wirklich sehr erschöpfend. Es ging rauf und runter, durch Felsspalten (dick durfte man da nicht sein!) und unter sich windenden Ästen hindurch. Zwischendurch war es erfrischend nass, wenn gerade ein kleiner Wasserfall neben uns herunter plätscherte, aber meistens war es einfach nur heiß. Auf manchen Strecken des Weges (vor allem der Rückweg zurück zum Parkplatz) gab es keine Bäume, die Schatten spenden konnten und so tat ich vor allem eines: Vor mich hin schwitzen und mich und den großen Fotorucksack auf meinem Rucksack Schritt für Schritt nach vorne zu wünschen.
monk

Und noch einmal der Blick von oben:
river

To be continued… SOON! :)

Bang Pa In

In Bang Pa In, ganz in der Nähe der Stadt Ayutthaya, gibt es eine ehemalige Königsresidenz. Ich bin hin, um mir diese anzugucken, doch wie das mit solchen Orten ist, durfte man dort drinnen keine Fotos machen. Deswegen habe ich mich auf die Außenanlage konzentriert – die ohnehin viel fotogener war.

Außenanlagen haben es aber auch ansich nass zu werden wenn es regnet, und genau das tat es sehr plötzlich und sehr heftig. Ich konnte gerade noch flüchten… Vor allem im Nachhinein zauberte der Regenschauer aber einige hübsche Motive:

after the rainafter the rainafter the rainafter the rainpinkflower

Die Anlage hatte wunderschöne Grünflächen und auch viel Wasser, in dem sich die verschiedenen Gebäude spiegelten:

Bang Pa In - FlowerBang Pa In - Middle of the LakeBang Pa In  - Little BridgeBang Pa In  - LighthouseBang Pa In  - LighthouseBang Pa In  - BoatDen Leuchtturm konnte man besteigen und von dort gab es diese Aussicht:

Bang Pa In

Später ging ich am äußeren Rand der Anlage an einem Fluss entlang. Gerade in dem Moment zog ein Mann einen Fisch an der Angel aus dem Wasser. Leider wollte er kein Foto von sich, also gibt es hier nur den Ausblick in die Ferne:

Bang Pa In  - River

Außerdem Räucherstäbchen und ein Eindruck von dem oben erwähnten Regenguss (die S/W Version hatte etwas von einem alten Film, aber ich entschied mich doch für Farbe):joss sticksrain

Und noch einige Eindrücke in SchwarzWeiß:staircasewet floor(a)symmetrygoddesslight bulb