Tatsächlich uneingeschränkt (part 2)

Endlich kann ich wieder telefonieren!

Schnell wird sich also die Frage stellen, wer mir denn endlich den Weg frei gemacht hat. Schnell kommt auch die Antwort, freudig und ein wenig stolz, aus meinem Mund: „Ich war’s!“
Tatsächlich musste ich es richten, nachdem es zwei Techniker(teams) auf Teufel-komm-raus nicht gebacken bekommen haben, unsere Leitung wieder ordentlich herzurichten.

Unser Vertriebspartner versuchte es als Erster, musste jedoch locker feststellen, dass da zunächst einmal nix zu machen sei. Schnell wurde also ein Elektrikerteam für den nächsten Tag bestellt und unserem Telefon schon einmal präventiv eine MSN zugewiesen, damit die Techniker gleich loslegen könnten.
Erst einmal also nicht weiter telefonieren.
Schon einmal im Vorhinein: Der Vertriebspartner ist als ein solcher ein zweifacher Heini.

Als ich nämlich nach vielen Überlegungen, wie das denn zu lösen sei, wieder nach unten ging, stellte ich plötzlich fest, dass da ein Kabel schlichtweg ausgesteckt worden war.
Das hatte er natürlich mit seiner grenzenlosen Kompetenz nicht in Erwägung gezogen. Ich musste also das Unmögliche tun: Ich steckte ein.
Und nach ein bisschen Herumtelefonieren konnte ich das Ding dann auch freischalten lassen. Endlich schien es also geschafft!
Doch traue nie einer allzu perfekt laufenden Verbindung: Ich konnte selbst zwar lustig telefonieren, aber nicht angerufen werden!

Also kamen eben die beiden Elektrospezialisten und prognostizierten nach langer Untersuchung voller bösartig wirkender Fachtermini die absolute Unfähigkeit dieses Haushaltes oder des Technikers, eine ISDN-Leitung einzurichten: Mensch, da würde doch definitiv was fehlen! Dass ich überhaupt teilweise telefonieren könne, sei ein Wunder!
Ich solle unbedingt eine ISDN-Telefonanlage erwerben, sonst würde NIX gehen.
Schon einmal im Vorhinein: Auch diese Spezialisten sind als solche Heinis.

Als ich nämlich nach vielen Überlegungen, wie das denn zu lösen sei, wieder nach unten ging und die vom Vertriebspartner eingerichtete MSN ein wenig zurechtschnippelte, konnte ich plötzlich wieder telefonieren, ohne besagte Anlage!
Ende der Geschichte.

Was bleibt zu sagen?
Gar nichts. Einfach gar nichts.
Könnt ihr das verstehen?

Die Nuss

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Endlich war es soweit

Ja, scheinbar scheint sich jetzt auch das Telefonproblem erledigt zu haben!

Gestern war es ein pures Drama, als ich selbst noch einmal versuchte, das Problem zu lösen, nachdem mein Vater es an mich weitergeleitet hatte. Da gab es nämlich so eine nette Dame vom Service, die ich auf gar keinen Fall irgendjemandem empfehlen würde.

Zunächst einmal ließ sie mir keine Möglichkeit, ihr das Problem genau beschreiben zu können, viel mehr bezichtigte sie mich des Widerspruchs und ließ mich wie einen blöden Technikheini aussehen! Harr! Nun ja, dann sollte ich das Mobilteil zurücksetzen, was ja so gut funktioniert, wenn die Basis einfach nur schrott ist, was ich ihr übrigens bereits mitgeteilt hatte, sie aber scheinbar nicht hören wollte. Dennoch gab ich mich konform, die Servicenummer war ja laut der Geschäftsstelle der einzige Weg, um aus diesem Schlamassel herauszukommen.

Gut, das Ganze endete in einem Stress, den ich niemandem wünschen möchte und den ich hier aus Schreibkrampfprävention lieber nicht beschreiben werde. Fakt ist jedenfalls, dass die Dame wohl erst dann akzeptierte, dass da was kaputt sein muss. Anschließend musste sie natürlich noch etwas Werbung für geeigneten Ersatz bei Media Markt machen, ehe sie mir die kurze Pause gab, die ich benötigte, um rasch das Gespräch zu beenden, denn mittlerweile hatte ich schon genug Handyguthaben an diesen Quatsch verschwendet.

Heute gingen meine Mutter und ich zu einem Händler des Vertrauens, dort fanden wir dann recht preisgünstig und einfach Ersatz, ohne scheinbare Widersprüche, sterbendes Handyguthaben oder pure Verzweiflung. Ja, eben einfach einfach. Wurde auch mal Zeit!

Die Nuss

Telefon, noch so ein Abenteuer

Parallel zu der blöden Situation, in der sich mein Point befand, musste auch ich mit technischen Problemen kämpfen, leider konnte ich dabei keinen Sieg davontragen.

Als ich heute nachmittag ahnungslos nach Hause kam, wurde mir berichtet, dass das Telefon nicht funktionieren würde. Gut, dachte ich mir, dann sehe ich mir das einmal an, bestimmt ist da ein Kabel nicht eingesteckt oder etwas ähnlich Triviales.

Nun ja, zunächst habe ich das Telefon ansich inspiziert und musste feststellen, dass da erstmal nichts zu machen war. Das Telefon wollte sich nicht anstellen lassen. Erst beim zweiten Versuch hatte ich Erfolg. Doch dann das nächste (und wie sich herausstellen sollte, endgültige) Problem: Die Basis des Telefons konnte nicht gefunden werden!

Da war ich also, es schien weitaus unbequemer, als noch zuvor gedacht, aber gut, als mobiler Mensch bin ich dann zum Telekom Laden des Vertrauens und habe meine Vermutung, dass Basis oder Adapter kaputt sein könnten, bestätigen lassen. Statt Soforthilfe wurde mir jedoch nur eine Telefonnummer gegeben, dort müsste ich mein Problem schildern und könnte dann Ersatz anfordern, kostenlos natürlich nur mit Kassenbonangabe und so’n Kram.

Natürlich war der Zuhause nicht auffindbar und ich musste es auf die kostenpflichtige Art tun. Ich griff also zum Handy meiner Eltern, schließlich war das Familiensache. Dummerweise hatte das Handy eben die Angewohnheit, sich unangekündigt auszustellen, einfach so mal, wenn’s grad nicht passte. Nun blieb mir nur mein Handy mit süßen sieben Euro Guthaben. Mit einigen Zweifeln am Erfolg des Unternehmens ging es also los. Meine Mutter meinte noch im Vorhinein, dass es sicher nicht teurer als drei Euro werden würde, aber das sollte ich gleich widerlegen: Warten, warten, warten. Und dann: Ein Mann, der meine Daten brav notierte und mich dann an die Supportabteilung weiterleitete, die würden schon ein paar Kniffe kennen, um mir da zu helfen. Aha.

Wieder warten, warten und warten. Dann eine Frauenstimme, die mir erst einmal noch einen Bericht abverlangte, relativ detailliert, um mir dann endlich enthüllen zu können, dass entweder Basis oder Adapter kaputt sein müssten. Na, endlich redet mal wer Klartext! Leider war es für die Dame ein kleines Problem, mir zu helfen, da ich ja keinen Kassenbon zur Hand hatte. Es wurde schließlich so schwierig, dass sie mich wieder warten, warten und warten lassen musste, bis mein Guthaben aufgebraucht und die Verbindung abgebrochen wurde.

Whoa, war ich daraufhin wütend, es benötigte echt seine Zeit, um wieder unten anzukommen. Glücklicherweise hatte mein Schatz Erfolg mit der Kamera, da war zumindest auf der einen Seite alles wieder gut.

Auf der anderen stehen jetzt wohl zwei bis drei Tage kein Telefon, wenn mein Vater es morgen noch einmal vom Büro aus mit dem Bestellen versucht. Ich wünsche ihm schon jetzt viel Erfolg und Nerven.

Die Nuss

Von gestern, heute, morgen…

Die Überschrift soll im Übertragenen Sinne verstanden werden, denn mit „gestern“ meine ich nicht nur gestern, sondern die letzten Tage und mit „morgen“ nicht nur morgen, sondern die kommenden Wochen. Nur mit „heute“ ist auch wirklich gemeint.

Fangen wir damit an, dass mein Lehrer im Seminarfach meinte ich müsse dieses eine Buch unbedingt, unbedingt haben! Sonst, sonst!

Daraufhin folgten einige Überlegungen meinerseits, wann ich denn nun allgemein meine Bücher bestellen sollte, damit ich zeitig mit meiner Facharbeit anfangen kann, damit ich sie noch habe wenn ich in der Endphase meiner Facharbeit bin, damit sie mir nicht vor der Nase weggeschnappt werden. Ich habe mich dann vor ein paar Tagen entschlossen sie einfach zu bestellen, zu verlängern und notfalls die wichtigsten Seiten zu kopieren bevor ich die Bücher zurück gebe. Das wird schon klappen. Also habe ich mir Bücher rausgesucht und bestellt. Sie waren alle in der SUB zu finden und ohne Probleme erhältlich. Bis auf DAS Buch, dass ich doch unbedingt, unbedingt haben muss! Sonst, sonst!

Das Buch liegt nämlich in der Theatersammlung die von der SUB abweichende Öffnungszeiten hat. Blöde Öffnungszeiten, aber richtig blöde. Immer nur so zwei bis drei Stunden am Stück. Am Freitag nur von 10 bis 13 Uhr. An anderen Tagen später, so von  16 bis 18 Uhr – nur sind das ausgerechnet die Tage wo ich auch länger Schule habe. Am Wochenende haben sie erst gar nicht auf. Wie komme ich also an das Buch? … Da muss ich mal in den Ferien schauen.

Jedenfalls war ich gestern in Hamburg und nachdem ich mit einer Freundin durch mehr oder weniger interessante Läden (H&M, C&A, Karstadt, Saturn…) gelaufen bin und mir mehr oder weniger interessante Sachen mit ihr angeschaut habe (Jacken, Mäntel, Oberteile, Kleider, Ketten, CDs, Band-T-Shirts…) und sogar ein Weihnachtsgeschenk für eine Freundin habe einsacken können sind wir in die SUB und haben dort für mich 10 Bücher eingesackt. Danach war meine Tasche schwer, kann ich euch sagen, und ich fühlte mich in meinen Schuhen auf den Absätzen etwas wackelig.

Zu Hause angekommen, dachte ich jetzt kann ich endlich mit meinem Schatz telefonieren! Die letzten Tage war die Verbindung eher mäßig, manchmal stürzte die Verbindung nach wenigen Sekunden oder Minuten ab. Nun, wir haben geredet, wir haben ehrlich gehofft, es wäre jetzt erstmal vorbei. Aber nichts da. Gestern war es so schlimmer als jemals zuvor. Ständig ist die Verbindung abgestürzt, alle paar Sekunden und setzte dann für Minuten aus. Zwischendurch konnten wir etwas reden, aber mit stetigen Aussetzern oder einer scheppernden „Roboterstimme“… das hat wahnsinnig an den Nerven gezehrt. Ihr glaubt nicht wie sehr es einen in einer Fernbeziehung mitnehmen kann wenn Telefon und Internetverbindung so sehr rumspinnen! Denn schließlich bedeutet das – weil wir ja nicht endlos reich sind und mit dem Handy fröhlich rumtelefonieren können – Kontaktabbruch. Und das, wenn man ohnehin schon erschöpft und müde ist. Ich hätte auf diese Erfahrung verzichten können.

Heute ging es dann Gott sei dank wieder ohne größere Probleme. Aber lange telefonieren ist nicht, dafür gibt es zu viel zu tun: Hausaufgaben (Englisch und Politik), einlesen in meine Bücher für die Facharbeit, einkaufen, Weihnachtsgeschenke vielleicht kaufen, aufräumen, … und ein bisschen Freizeit will man an so einem Wochenende ja auch noch haben.

Das ist alles so überaus nervig, aber was soll’s da muss man wohl noch durch. Der Sturm vor der Ruhe, sozusagen.

In den kommenden Tagen will ich: Weihnachtsgeschenke kaufen & machen, backen,  Facharbeit…

Ich bin müde. Noch gut 21 Tage bis mein Schatz endlich wieder bei mir ist! :)

Der Point.