Staudamm der Worte, oder: Ein Aufruf zum Öffnen

Die Dinge sind getrost der Vergangenheit anzurechnen, denn schließlich ist es jetzt alles vorbei, alles soweit geklärt und in die Wege geleitet worden.
Zögere also nicht und nimm‘ deinen Weg direkt durch all die Schranken, die sich vor dir niedersenken, die ganzen Begrenzungen, die du noch in der Vergangenheit fürchten musstest.

Die Melone auf deinem Schreibtisch, der verärgerte Vetter deiner müden Sekretärin, der Singsang dummer Geigen, das kraftlose Widerstreben des Paradiesvogels in letztem Eifer umgeben von gleißendem Gold.
All das wird möglich, wenn du nur zu gehen wagst.
Also öffne dich endlich, du dämlicher Schnösel mit den gebundenen Handwerkerhänden!

Die Nuss

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Die Lampe neben der Tür

Ich mag das Szenario da unten.

Ich mag das Licht, die deutlichen Formen herum, die warme Kälte, die von diesem Ort ausgeht.

Es ist Nacht, es ist wohl kalt und der Ort scheint verlassen, dennoch brennt Licht, dennoch ist dort Wärme, dennoch ist dort Hoffnung, Hoffnung bei der Tür, die Schutz vor der Kälte für den vorbeikommenden Verlorenen verheißt.

Ich finde es dann fast schon wieder traurig, das zu sehen, denn es sieht wie verlorene Hoffnung aus, wie ein letzter schwacher Griff in der tauben Dunkelheit, die sich unmöglich ertasten lässt, wenn das letzte Auto leise brummend verklungen und die letzte Straßenlaterne präzise kalt erloschen ist.

Dann lässt man sich gewiss gerne ergreifen und tragen, auch wenn es hoffnungslos scheint, einfach nur scheint, denn wir leben ja abseits solcher Zustände, nicht wahr?

Die Nuss