Vor die Tür gehen…

Ist zur Zeit lebensgefährlich. Doch das weiß ich nur aus Erzählungen und von den Nachrichten. Denn ich hab heute schuuuuulfrei! Wie schön: Verlängerte Ferien :)

Der Point.

Advertisements

winter wonderland

Wenn man durch die Winterlandschaft stapft, der Schnee die Schuhe verschwinden lässt, obwohl man überall dick eingepackte Leute Schnee schippen sieht (auf diese Art und Weise sieht man die Nachbarn auch mal wieder). Wenn um einen herum unberührte Schneeflächen liegen, die gerade zu nach Schneeengeln rufen. Wenn das Wasser kaum zu erahnen ist, unter der weißen, samtigen Decke.Wenn Straßenlaternen den herabfallenden Schnee – dicke, große Flocken – bescheinen. Dann fühle ich mich wie im Winterwunderland. Und wenn dann auch noch gute Musik aus dem MP3-Player schallt… dann fühle ich mich dazu verleitet, durch den Schnee mehr zu tanzen als zu gehen und mitzusingen, obwohl ich weder das eine noch das andere kann.

Wenn das Winterwunderland zu zweit erkundet wird, erscheinen unberührte Gärten und große Schneehaufen noch verlockender. Es ruft nach Schneeengeln und Kletterunternehmungen auf den Haufen. Und gezeichnete Herzen auf den schneebedeckten Autos. Ich fühle mich wie im Winterwunderland, und mir ist vor lauter lachen nicht einmal kalt.

Wenn ich dann wieder alleine bin und hinauf in den Himmel gucke, der mit Sternen übersäht ist, denn es hat aufgehört zu schneien. Wenn der Schnee mir kalt von den voran gegangenen Tobereien in Nacken und Schuhen steckt. Und er immer noch pulvrig weich ist. Dann fühle ich mich dazu verleitet, neue Wege zu gehen. Fußspuren zu hinterlassen. Schnee in die Luft zu werfen – mich berieseln zu lassen. An Ästen zu schütteln, während ich drunter stehe. Die Arme auszubreiten und laut zu Jubeln.

Ich bin megamäßig erkältet, jetzt friere ich außerdem doch, ich bin im Weihnachtsstress: Geschenke kaufen, basteln, verpacken, verschicken, backen…. aber in diesen Momenten konnte ich das echt gut vergessen :)

 

Der Point.

Verfluchtes Spiel mit Kursiv

Haha, endlich ein obligatorischer Winterpost, nachdem ich Euch mit meiner zweideutigen Herbstbeschreibung hoffentlich schon ein wenig an die warmen Öfen locken konnte.

Für morgen war Schneefall angekündigt. Das fiel mir gerade wieder ein, so musste ich auch gleich einmal beim (aktuellen!) Wetterbericht gucken. Nope. Also nein, kein Schnee, nicht mal bisschen weißer Staub ist angekündigt (wobei, wird weißer Staub überhaupt angekündigt?), stattdessen nur Wolken. Toll.

Wolken können lustig sein, zum Beispiel im Sommer, wenn man auf der Wiese liegt und…halt! Eigentlich will ich Winter haben, jetzt, also Wolken, die lediglich als Schneetransporter dienen und besagte Wiesen zu deftigen Schneeflächen werden lassen.

Ich bin übrigens deshalb zusätzlich gefrustet, weil es heute ein klein wenig hagelte. Okay, Hagel ist eigentlich bescheuert und anstengend und hart und rieselig, aber immerhin ist er schneeig genug, um nebst Weihnachtsdeko in den Straßen gute Winterlaune zu machen und eben auch verdammt gut dafür geeignet, fiese Erwartungen zu wecken. Aber wir wissen ja: Nein.

Somit läuft es also wieder auf die obligatorische Tagesschau hinaus, die mit ihren eher detailarmen Wetterkarten gewiss erneut falsche Hoffnungen wecken wird!

Die Nuss

Winterstadt

Leider war es schon ziemlich dunkel als ich heute raus gegangen bin um einige Fotos zu machen, deshalb sind die meisten ziemlich wackelig geworden – dennoch finde ich, gab es ein paar brauchbare Resultate. Meiner Meinung nach sehr winterliche Fotos, obwohl man die Kälte nur in Form von Schnee auf den Bildern sieht.

Der Point.

Weiße Weihnacht?

Tatsächlich, die letzten Tage wurde es immer kälter… und kälter… und kälter… gestern war ein kleiner Flussabschnitt zugefroren (natürlich nur eine dünne Eisschicht), es fielen Babyschneeflocken und heute morgen war alles in ein leichtes frostiges weiß getaucht – und jetzt schneit es! Und bleibt liegen!

Werden wir Weihnachten ein paar Zentimeter Schnee haben oder doch nur Matsch?

Der Point.