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Bang Pa In

In Bang Pa In, ganz in der Nähe der Stadt Ayutthaya, gibt es eine ehemalige Königsresidenz. Ich bin hin, um mir diese anzugucken, doch wie das mit solchen Orten ist, durfte man dort drinnen keine Fotos machen. Deswegen habe ich mich auf die Außenanlage konzentriert – die ohnehin viel fotogener war.

Außenanlagen haben es aber auch ansich nass zu werden wenn es regnet, und genau das tat es sehr plötzlich und sehr heftig. Ich konnte gerade noch flüchten… Vor allem im Nachhinein zauberte der Regenschauer aber einige hübsche Motive:

after the rainafter the rainafter the rainafter the rainpinkflower

Die Anlage hatte wunderschöne Grünflächen und auch viel Wasser, in dem sich die verschiedenen Gebäude spiegelsten:

Bang Pa In - FlowerBang Pa In - Middle of the LakeBang Pa In  - Little BridgeBang Pa In  - LighthouseBang Pa In  - LighthouseBang Pa In  - BoatDen Leuchtturm konnte man besteigen und von dort gab es diese Aussicht:

Bang Pa In

Später ging ich am äußeren Rand der Anlage an einem Flug entlang. Gerade in dem Moment zog ein Mann einen Fisch an der Angel aus dem Wasser. Leider wollte er kein Foto von sich, also gibt es hier nur den Ausblick in die Ferne:

Bang Pa In  - River

Außerdem Räucherstäbchen und ein Eindruck von dem oben erwähnten Regenguss (die S/W Version hatte etwas von einem alten Film, aber ich entschied mich doch für Farbe):joss sticksrain

Und noch einige Eindrücke in SchwarzWeiß:staircasewet floor(a)symmetrygoddesslight bulb

Rama VIII Brücke

Als letzten Eintrag bevor ich mich von euch in den Urlaub verabschiede, habe ich hier noch die letzte Station unserer Fototour: Die Rama VIII Brücke. Eine Schrägseilbrücke über dem Chao Phraya, die ich euch schon in diesem Eintrag zeigte. Diesmal stand ich halt auf ihr drauf statt nur unten durch zu fahren.

Die Sonne ging gerade unter als wir aus dem Boot, mit dem wir Richtung Brücke gefahren sind, stiegen:

Forgotten Drink

Dann war es von der Anlegestelle zur Brücke noch ein kleines Stück Fußweg, immerhin war die Brücke nicht zu verfehlen. Ein paar Treppen hoch und schon bot sich einem dieser tolle Anblick:

Rama VIII Bridge

Auch die Aussicht war toll, wir hatten Glück mit dem Wetter – wenig Wolken, schönes Licht und ein zartes Rosa-Orange am Himmel:

Chao PhrayaChao Phraya
The other side

Ein bisschen abstrakter, der Blick nach oben:

Bridge Abstract

Irgendwann gingen dann die Lichter an – sehr hübsch!

Bridge and City Lights

Ähnlich im Hochformat:

Bridge and City Lights

Und einmal ohne Farbe, meiner Meinung nach auch sehr hübsch:

Bridge b/w

Bangkoks China Town

Nachdem wir uns von der Wiese lösen konnten stiegen wir in die Bahn Richtung Innenstadt. Wir wollten nach China Town, um dort ein bisschen Street zu fotografieren. Viel zu erzählen gibt es hier nicht, außer dass ich finde, dass Street Photography auch wirklich sehr viel Spaß macht, wenn man ein bisschen versucht die Hemmungen, Menschen ohne ihre ausdrückliche Erlaubnis zu fotografieren, vergisst. Ich lasse also mal die Bilder für sich sprechen :)

want to buy anything?SaleswomanHaggling MenStreetlifeThe CatWorking Women

Etwas Farbe habe ich aber auch mitgenommen:

JuiceGrapesStreetTukTukAt the roadsidewith both hands fullgreen plastic bag and blue chairCrossing the StreetBalanceChina Town

Noch etwas im Hochkant-Format:

Look up

Und etwas bei dem ich mich nicht zwischen Farbe und s/w entscheiden konnte, was findet ihr besser?

CouplesCouples b/w version

Im Park

Dieser Tag meines Urlaubs – im Sommer 2013 – sollte ganz im Zeichen der Fotografie stehen. Ich traf mich mit einem Freund, der ebenfalls sehr gerne fotografiert an der BTS Chatuchak und von dort aus suchten wir den Eingang in den dort gelegenen Park. Für diesen Teil gibt es nicht sehr viel zu erzählen, außer dass es viel Spaß gemacht hat – endlich wieder eine Ewigkeit vor einem Motiv verbringen, ohne dass deine Begleitung mit Mühe Verständnis versuchen muss aufzubringen, sondern dich tatsächlich und ernsthaft versteht und dabei ebenfalls voll in seinem Element ist. So fotografierten wir eine ganze Weile, jeder für sich, nebeneinander her. Folgendes kam da bei mir raus:

nature vs. architecture
under trees
birdflowerturtlepigeons

Und look at this! Ein Waran, noch dazu ein ziemlich großer, kam aus dem Wasser und lief einfach über die Straße. Obwohl er völlig desinteressiert war, war es trotzdem ein komisches Gefühl mich mit diesem großen Tier auf Augenhöhe zu begeben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie Warane drauf sind, sie erscheinen mir meistens etwas träge, aber sie sehen auch so aus als könnten sie dir ordentlich was tun, wenn sie wollen ^^ Jedenfalls war nicht nur ich begeistert, sondern auch die Kinder:

waran - snap!waran

Dann gab es noch (nicht so schöne, weiß-graue) Eichhörnchen:

squirrelsquirrel

Und aaaaaaabsolut faszinierend: Einen kleinen Vogel, der für mich aussieht, wie eine Papageienart. Ganz gelassen saß er lange auf der Straße und suchte nach seinem Essen ohne sich von uns zu stören, auch nicht, als wir bis auf einen Meter heran rückten. Schließlich hüpfte er sogar auf den Rücken meiner am Boden sitzenden Begleitung. Faszinierend! Dann flog er aber wieder auf seinen Baum hinauf, putze sich und döste ein bisschen:

parrotparrotparrot

Schließlich hatte ich dann auch noch eine weitere Gelegenheit Libellen zu fotografieren, ich mag sie einfach, es wird nicht langweilig:

dragonflydragonfly

Mal ganz ehrlich – Waran, Eichhörnchen, Schildkröten, Papagei, Libellen… das sind keine Motive, denen man alle paar Tage mal begegnet. Zumindest ich nicht. Ich war also schwer begeistert.
Allerdings war der Vormittag auch ganz schön lang und anstrengend. Wir waren immerhin mehrere Stunden gelaufen, ich mit der kompletten Ausrüstung auf dem Rücken und die Sonne knallte ganz schön. Um uns davon zu erholen setzen wir uns erstmal für zwei Stunden auf eine Picknick-Decke. Ich wollte nie mehr aufstehen….

Zum Schluss noch ein Nicht-Tier:

flow

Der letzte Tag des Januars ist angebrochen und damit ist wieder ein Monat vorbei. Ein Monat in dem gleichzeitig sehr viel und sehr wenig passiert ist. Sehr wenig – nämlich gar nichts – hat sich auf diesem Blog getan.Ich sitze hier und überlege, wann der günstigste Zeitpunkt und wie die beste Art und Weise ist einen Blog wieder zu beleben. Die letzte Klausur ist geschrieben und die Ferien klopfen an die Tür. Einige wichtige Prüfungsleistungen konnte ich etwas ins nächste Semester hinaus zögern, so dass ich jetzt erstmals den Kopf wieder frei habe. Seit meinem Posting zu den guten Vorsätzen konnte ich nämlich vor allem feststellen, dass zum Prokrastinieren einfach keine Zeit ist, wenn der Stundenplan genug gefüllt ist. So war ich eigentlich bis aus einige Ausnahmen wirklich fleißig am schaffen und kam trotzdem kaum hinterher. Bei allem ist die Fotografie und das Bloggen deutlich auf der Strecke geblieben, einfach weil ich die Freizeit meistens für sinnloses Klicken im Internet, Powernapping oder Serien genutzt habe. Ich kann z.B. die Mini-Serie “The Lost Room” sehr empfehlen – sechs Folgen guter, spannender Geschichte!

Ich weiß, es muss schrecklich langweilig sein, diese Erklärungen und Ausflüchte wieder und wieder zu lesen und vor allem nicht auf Besserung hoffen zu können. Denn die kann ich leider nicht versprechen. Zwar habe ich jetzt Semesterferien, diese werde ich allerdings wieder in Thailand verbringen. Am Dienstag geht es los und abgesehen davon, dass ihr wisst, wie schlecht die Internetverbindung dort ist, werde ich zwar hoffentlich viel fotografieren, aber wohl noch weniger zum Bearbeiten kommen als letztes Mal.

Was habe ich also jetzt für einen Grund zu Bloggen, obwohl ich mehr oder weniger weiß, dass es danach wieder eine längere Pause geben wird? Sich wieder Staub ansetzen wird? Denn das neue Semester wird mit viel Stress und wenig Zeit beginnen.

Nun ja, zum Einen ist es einfach Fernweh und der Wunsch mich mit meinem Ziel auseinander zusetzen. In weniger als einer Woche flüchte ich aus der Kälte, die sich hier in den letzten Wochen breit gemacht hat, ins wärmere, wenn auch für diese Jahreszeit ungewöhnlich kühle, Thailand. Ich flüchte damit nicht nur aus der Kälte, sondern Gewinne auch Abstand von Arbeit und Uni. In den deutschen Nachrichten ist das Thema deutlich unterrepräsentiert, aber vielleicht wird sich trotzdem der ein oder andere fragen, ob ich mir sicher bin, in ein Land bzw. in eine Stadt flüchten zu wollen, in der es gerade heftig kocht und droht überzuschäumen. Natürlich rede ich an dieser Stelle von den Protesten in Bangkok. Aber ja, tatsächlich bin ich mir sicher. Denn auch wenn es lockt, die Demonstration fotografisch festzuhalten, ist mir meine Sicherheit doch lieber und ich werde mich natürlich von Versammlungen der Art fernhalten. Und dann dürfte die Gefahr nicht wesentlich größer sein als irgendwo anders auf der Welt über eine Straße zu laufen. Es kann einem immer ein Dachziegel auf den Kopf fallen.

Zum Zweiten ist es mein tiefstes Entsetzen darüber, dass der neue Thailand-Urlaub ansteht, noch bevor ich die Hälfte der letzten Thailandfotos überhaupt sortiert, bearbeitet und mit euch geteilt habe! Eigentlich unverzeihlich aber wirklich nicht mehr zu ändern. Einige Bilder liegen aber tatsächlich schon lange bearbeitet auf der Festplatte und einige andere habe ich heute hinzugefügt. Von daher gibt es jetzt erstmal eine Ladung Bilder!! Um das von dem Geschwafel hier zu trennen aber erst im nächsten Posting :)

 

Das neue Jahr

“Your stats are booming! 28 hourly views, 0 hourly views on average” – meldete mir WordPress wohl vor 28 Tagen, aber ich habe nichts mitbekommen, da ich seit einer Ewigkeit nicht mehr eingeloggt war.

Die Zeit rennt mir davon. Ich bin kaum noch am Prokrastinieren, weil dafür einfach keine Zeit mehr ist. So gehen meine Tage für Uni und Arbeit drauf und es gibt einfach nur noch sehr wenig Freizeit, die ich produktiv nutzen könnte. Fast hätte ich das Passwort für meinen Blog vergessen.

Ich weiß nicht wann es besser wird. Ich weiß nur, dass ich noch immer viele Thailand Fotos auf dem PC habe und ich die wahrscheinlich nicht alle bearbeitet haben werde, bevor es wieder in den nächsten Thailandurlaub geht. Es tut mir sehr Leid. Ich wünsche euch allen ein schönes und stressfreies 2014!

Libellen-Jagd

flowers

Vor einem Jahr schmückten einzelne Seerosen den See vor dem Haus – mittlerweile war daraus irgendwie ein ganzer Wald geworden. Aber ich bewegte mich nicht wegen der Seerosen gefährlich nah mit meiner Kamera ans Wasser heran, sondern wegen der Libellen. Ich frage mich noch immer, wieso sie dort so wesentlich geduldiger sind als hier in Deutschland, jedenfalls hatte ich alle Zeit der Welt die Tiere zu fotografieren. Auch wenn sie zwischendurch aus dem Bildausschnitt verschwanden – wenig später waren sie wieder da. Leider konnte ich trotzdem nicht näher ran, weil ich sonst hätte schwimmen müssen.

dragonflydragonflydragonfly

Bisher läuft es mit meinen guten Vorsätzen ja so 50/50. Ich mache schon einiges und trotzdem bleibt ziemlich viel liegen. Jetzt ist ja erstmal Wochenende und ich versuche erstmal aufzuholen was aufzuholen geht. Ihr habt mir aber trotz aller guten Wünsche nicht sehr viel Mut gemacht ;) Natürlich war mein Plan diesmal alles besser zu machen auch schon vor fünf Jahren mein Plan und es hat nie geklappt. Aber ich hatte (und eigentlich habe ich auch noch) Hoffnung, dass es vielleicht doch gelingen kann, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Und dann höre ich von euch, es habe sich in sieben und zehn Jahren Studium trotz dieses guten Vorsatzes nie etwas geändert. Aber mal gucken, vielleicht – ganz vielleicht – schaffe ich es ja doch. Oder schaffe es zumindest eine kleine Verbesserung zu erzielen, das wäre ja auch schon was :)

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